Besetzungen zum Jahreswechsel

Besetzungen zum Jahreswechsel

Maria Shirinkina und Vladimir Shklyarov sind am 26. Dezember und 10. Januar in den Hauptrollen der Produktionen Alice im Wunderland und Spartacus im Nationaltheater zu erleben. Außerdem geben Yonah Acosta und Laurretta Summerscales am 7. Januar in Spartacus als ebendieser und Phrygia ihre Rollendebüts. Übrigens: Der schriftliche Vorverkauf der BallettFestwoche startet im Januar.


Alice im Wunderland zu Weihnachten

Zur Weihnachtszeit entführt das Bayerische Staatsballett sein Publikum insgesamt viermal in die wunderbare Welt von Alice. Das Stück wurde 2011 in London uraufgeführt und erlebte in der letzten Saison seine Deutschlandpremiere beim Bayerischen Staatsballett. Dem Choreographen Christopher Wheeldon gelingt es mit seinem choreographischen Einfallsreichtum, der farbenfrohen Bühnen- und Kostümausstattung von Bob Crowley und fantasievollen Videoprojektionen, die literarische Vorlage von Lewis Carroll aus dem Jahr 1865 beeindruckend umzusetzen.

In Wheeldons Adaption begibt sich eine tanzende Alice auf eine Reise durch eine wundersame Traumwelt und begegnet hier der Herzkönigin, die eine karikierte Variante des Rosen-Adagios aus Dornröschen zum Besten gibt, tanzenden Spielkarten, einer biegsamen Raupe, einer auf unheimliche Weise körperlosen Grinsekatze sowie einem steppenden, verrückten Hutmacher.

Am 22. und 26. Dezember werden Ksenia Ryzhkova als Alice, Javier Amo sowie Tigran Mikayelyan als Carroll/weißes Kaninchen und Jonah Cook als Jack/Herzbube zu sehen sein. In der Abendvorstellung am 26. Dezember verkörpern Maria Shirinkina und Vladimir Shklyarov die Hauptrollen. Maria Shirinkina wurde jüngst für ihre Interpretation der Alice in München von der von der Dance Europe in der Kategorie "Outstanding Performances by a Female Dancer" ausgezeichnet. Am 28. Dezember gibt Dmitrii Vyskubenko sein Rollendedüt als Jack/Herzbube.Myron. Romanul dirigiert das Bayerische Staatsorchester (Komposition: Joby Talbot).

Termine
Freitag, 22. Dezember, 19 Uhr
Dienstag, 26. Dezember, 14 Uhr und 19:30 Uhr
Donnerstag, 28. Dezember, 19 Uhr


Jahresbeginn mit Spartacus

Den Auftakt des Jahres 2018 bildet Yuri Grigorovichs Ballett Spartacus, welches Igor Zelensky als erste Premiere zu seinem Amtsantritt als Direktor des Bayerischen Staatsballetts dem Münchner Publikum vorgestellt hatte. Bis dato war jede Vorstellung des Heldenepos beim Bayerischen Staatsballett komplett ausverkauft. Yuri Grigorovichs Spartacus, 1968 zur Musik von Aram Chatschaturjan für das Bolschoi-Ballett in Moskau choreographiert, wurde durch die Aufführung beim Bayerischen Staatsballett erstmals überhaupt von einer westeuropäischen Compagnie getanzt.

Im Mittelpunkt dieses Heldenepos steht der thrakische Gladiator Spartacus, der 71. v. Chr. die Sklaven zum Aufstand aufrief, um gegen die Unterdrückung durch die Römer und für die Freiheit zu kämpfen. Verwoben mit den politischen Ereignissen wird die Liebesgeschichte zwischen Spartacus und seiner Ehefrau Phrygia erzählt.

Am 5. Januar wird der Tänzer des Jahres 2017 (tanz) Osiel Gouneo zum ersten Mal in dieser Saison auf der Bühne des Nationaltheaters zu sehen sein. Neben ihm nimmt Ivy Amista die Rolle der Phrygia ein. Am 7. Januar geben die neuen Ersten Solisten Laurretta Summerscales und Yobah Acosta in den Hauptrollen ihr Rollendebüt. In der letzten Vorstellung dieser Serie am 10. Januar sind Maria Shirinkina sowie Vladimir Shklyarov als Gäste in Yuri Grigorovichs Meisterwerk zu sehen. Die musikalische Leitung übernimmt Karen Durgaryan.

Nächsten Termine
Freitag, 5. Januar, 19:30
Sonntag, 7. Januar, 18:00
Mittwoch, 10. Januar, 19:30


Vorverkauf für die BallettFestwoche

Am 13. Januar beginnt der schriftliche Vorverkauf für die Vorstellungen der Ballettfestwoche 2018. Genau einen Monat später, am 13. Februar, startet der Schalter-, Telefon- und Online-Verkauf für alle Ballett-Vorstellungen vom 14. bis 22. April.

Zur Eröffnung der BallettFestwoche feiert Portrait Wayne McGregor Premiere beim Bayerischen Staatsballett. Außerdem werden in Anlehnung an das CrankoFest - wir feiern im Februar den 90. Geburtstag des legendären Choreographen John Cranko, der auch vor 50 Jahren in München als Ballettdirektor wirkte – Crankos Ballettklassiker Romeo und Julia, Onegin sowie Der Widerspenstigen Zähmung zu sehen sein. Neben diesen sind Christian Spucks Anna Karenina, Yuri Grigorovichs Spartacus und Christopher Wheeldons Alice im Wunderland zu erleben. Auch John Neumeiers  Ein Sommernachtstraum steht auf dem Programm und die Studierenden der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater und das Bayerische Jugendballett München präsentieren ihr Repertoire in der Matinee der Heinz-Bosl-Stiftung.