Presseinformation: Saison-Auftakt beim Bayerischen Staatsballett

Debüts im Oktober

Am 1. Oktober 2018 eröffnet das Bayerische Staatsballett seine Saison 2018/19 mit Christian Spucks Ballettdrama Anna Karenina im Rahmen der Jubiläumswoche der Bayerischen Staatsoper. Dabei werden Ksenia RyzhkovaJonah Cook und Emilio Pavanin den Hauptrollen zu erleben sein.
 
Der Oktober 2018 bringt zudem einige Debüts mit sich: Die erste Solistin Laurretta Summerscales und der Solist Alexey Popov werden am 3. Oktober 2018 erstmals Anna Karenina und Graf Wronski tanzen.
Außerdem geben am 6. Oktober 2018 Sergei Poluninund Osiel Gouneo ihr Debüt als Graf Jean de Brienne und Abderakhman in der Münchner Ray Barra Fassung von Raymonda. Die Titelpartie tanzt Ksenia Ryzhkova.

 

Premiere Jewels naht

Bereits am 27. Oktober 2018 feiert das Bayerische Staatsballett mit George Balanchines Jewels seine erste Premiere in der Spielzeit 2018/19. Das 1967 entstandene Ballett gilt als erstes abendfüllendes abstraktes Ballett der Tanzgeschichte. Das Bayerische Staatsballett ist die einzige Companie weltweit, die neben dem New York City Ballet das Bühnenbild von Peter Harvey – er zeichnete bereits bei der Uraufführung von Jewels für das Bühnenbild verantwortlich – von 2004 zeigen wird.
In den nächsten Wochen werden die vom Balanchine Trust gesandten Ballettmeister*innen Patricia Neary (Rubies), Ben Huys (Emeralds) und Elyse Borne (Diamonds) George Balanchines Jewels mit dem Bayerischen Staatsballett einstudieren.
 
Eine ausführliche Presseinformation zu Jewels wird im Oktober veröffentlicht.

Ausblick auf die Saison 2018/19

Die Spielzeit 2018/19 wird mit Christian Spucks Anna Karenina, welches erst letzte Saison beim Bayerischen Staatsballett seine Deutschlandpremiere erlebte, eröffnet.
Die erste Premiere steht bereits im Oktober 2018 auf dem Programm: Mit Jewelszeigt das Bayerische Staatsballett erstmals ein abendfüllendes Ballett von George Balanchine. Eine weitere Premiere folgt im Juni: Für À Jour – Zeitgenössische Choreographien (früher: Junge Choreographen) lädt Igor Zelensky Künstler*innen ein, die mit ihren Ideen und Arbeiten das Münchner Publikum auf Stand – à jour – bringen.
Passend zum 200. Geburtstag von Marius Petipa nimmt Igor Zelensky im Dezember 2018 Der Nussknacker, eine Hommage John Neumeiers an diesen großen Choreographen, in den Spielplan auf.
Und wiederum anlässlich John Neumeiers 80. Geburtstags folgt zu Jahresbeginn eine Wiederaufnahme seines Balletts Die Kameliendame.
Vom 11. bis zum 18. April findet die Ballettfestwoche 2019 statt – eröffnet wird sie mit George Balanchines Ballett Jewels. Zur Ballettfestwoche werden einige internationale Gäste zu erleben sein.
Außerdem sind insgesamt sieben Repertoire-Stücke in der Saison 2018/19 zu sehen: Neben Christian Spucks Anna Karenina, Christoper Wheeldons Alice im Wunderland, Yuri Grigorovichs Spartacus und dem Portrait Wayne McGregor – alles Produktionen, die Igor Zelensky seit seiner ersten Spielzeit 2016/17 an das Bayerische Staatsballett gebracht hat – sind der von Ray Barra überarbeitete Petipa-Klassiker Raymonda und die John-Cranko-Klassiker Onegin sowie Der Widerspenstigen Zähmung zu sehen.

Jubiläumswoche: GELIEBT GEHASST UND VORHANG AUF

Mit „ALLES WAS RECHT IST“ ist die kommende Spielzeit überschrieben und die Bayerische Staatsoper läutet die neue Saison anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Nationaltheater/100 Jahre Bayerische Staatsoper vom 21. September bis zum 3. Oktober 2018 mit der Festwoche GELIEBT GEHASST UND VORHANG AUF ein.
 
Im Fokus der Festwoche stehen die drei prägenden Komponisten des Hauses: Richard Strauss, Richard Wagner und Wolfgang Amadeus Mozart. Den Anfang macht ein Festkonzert mit Musik von Richard Strauss und Ludwig van Beethoven, bei dem auch Drei Märchenbilder aus der Schneekönigin des dänischen Komponisten Hans Abrahamsen zur Uraufführung kommt. Kirill Petrenko dirigiert Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg und die Bayerische Staatsoper bietet einen kostenlosen Live-Stream auf STAATSOPER.TV an. Außerdem steht Mozarts Le nozze di Figaro unter der Leitung von Ivor Bolton und eine Liedermatinee mit Christian Gerhaher auf dem Programm. Am 29. September kann man bei GELIEBT, GEHASST - IM GANZEN HAUS besondere Einblicke hinter die Kulissen erhalten und sogar selbst auf der Bühne des Nationaltheaters auftreten: Egal ob singen, tanzen, Gedichte schreiben oder Musik machen – für diese „Open Stage“ konnte sich jeder bis 31.7.2018 bewerben. Und im Publikum ist natürlich jeder herzlich willkommen. Die Festwoche schließt mit zwei Vorstellungen von Anna Karenina.
 
Seit jeher ist die Bayerische Staatsoper ein Ort, der regelmäßig für Diskussionen sorgt, für Ablehnung, für Zustimmung, doch hoffentlich nie für Gleichgültigkeit. Sie wird geliebt und gehasst – abwechselnd, gleichzeitig, meist für ein ganzes Leben lang. Dies alles und das Doppeljubiläum gilt es unter dem Titel GELIEBT GEHASST UND PUNKT PUNKT PUNKT zu feiern.