Start der Ballettfestwoche 2019

Am Donnerstag, 11. April, eröffnet die Ballettfestwoche 2019 mit Gastsolisten aus aller Welt. Den Auftakt macht Ashley Bouder, Erste Solistin des New York City Ballet, in George Balanchines Jewels. Zu den weiteren Gästen zählen unter anderem Natalia Osipova vom Royal Ballet London, David Hallberg vom American Ballet Theater New York und Ivan Vasiliev vom Mikhailovsky Ballet St. Petersburg. Die Ballettfestwoche bietet mit Choreographien von John Neumeier und Christian Spuck über Yuri Grigorovich und Christopher Wheeldon bis zu John Cranko und Wayne McGregor ein vielseitiges Programm von der Klassik bis zur Moderne.

Eröffnung der Ballettfestwoche mit internationalen Gästen

Ballettdirektor Igor Zelensky eröffnet die diesjährige Ballettfestwoche am 11. April 2019 mit einem Meisterwerk des neoklassischen Balletts: George Balanchines Jewels, das sich aus drei jeweils nach Juwelen benannten Werken zusammensetzt und im Oktober 2018 Premiere beim Bayerischen Staatsballett gefeiert hatte. Emeralds steht Pate für den eleganten französischen Ballettstil, Rubies spiegelt den amerikanischen Broadway-Flair wider und Diamonds steht im Zeichen des pompösen russischen Balletts der Zarenzeit. Prominent besetzt in Rubies ist Ashley Bouder. Sie hat als Erste Solistin vom New York City Ballet George Balanchines Stil ganz besonders verinnerlicht.

John Neumeiers Die Kameliendame bringt ein Wiedersehen mit dem Solistenpaar des Hamburg Ballett Anna Laudere und Edvin Revazov, die zur Klaviermusik von Frédéric Chopin die tragische Liebesgeschichte nach Alexandre Dumas Roman interpretieren. In Onegin ist die Erste Solistin des Royal Ballet, Natalia Osipova, als Tatjana zu Gast. An ihrer Seite tanzt David Hallberg vom American Ballet Theatre New York, der in der Titelpartie sein Debüt beim Bayerischen Staatsballett gibt. Ebenfalls tragisch geht es in Christian Spucks Adaption von Anna Karenina zu, in der Ksenia Ryzhkova vom Bayerischen Staatsballett in der Titelpartie zu sehen ist.

Natürlich darf auch die humorvolle Komponente nicht fehlen: In John Crankos Ballettkomödie Der Widerspenstigen Zähmung gibt Ivan Vasiliev vom Mikhailovsky Ballet St. Petersburg sein Rollendebüt als Petrucchio. Das opulent ausgestattete Familienballett Alice im Wunderland lädt alle Generationen zu einer Reise durch das wundersame Land von Grinsekatze, Spielkarten und anderen Kuriositäten ein. Außerdem auf dem Programm stehen Yuri Grigorovichs Heldenepos Spartacus mit Osiel Gouneo in der Titelrolle, der energiegeladene Dreiteiler Portrait Wayne McGregor mit der Münchner Compagnie sowie die traditionelle Matinee der Heinz-Bosl-Stiftung mit den Volontären des Bayerischen Staatsballetts.

Termine:
Do, 11. April 2019, 19:30 Uhr: Jewels
Fr, 12. April 2019, 19:30 Uhr: Die Kameliendame
Sa, 13. April 2019, 19:30 Uhr: Onegin
So, 14. April 2019, 11:00 Uhr: Matinee der Heinz-Bosl-Stiftung
So, 14. April 2019, 19:00 Uhr: Der Widerspenstigen Zähmung
Mo, 15. April 2019, 19:30 Uhr: Spartacus
Di, 16. April 2019, 19:30 Uhr: Portrait Wayne McGregor
Mi, 17. April 2019, 18:00 Uhr: Alice im Wunderland
Do, 18. April 2019, 19:30 Uhr: Anna Karenina

Willkommen im Ensemble

Das Bayerische Staatsballett begrüßt zwei neue Tänzer im Ensemble: Der Erste Solist Zachary Catazaro aus New York wird bis zum Ende dieser Spielzeit als Gast beim Bayerischen Staatsballett tanzen. Bereits am Mittwoch, 3. April wird er in Jewels zu sehen sein, während der Ballettfestwoche tanzt er Gremin in Onegin. Neu im Ensemble ist auch Elvis Nudo aus Italien, der nach Engagements an der Mailänder Scala und dem Mikhailovsky Ballett St. Petersburg als Halbsolist nach München kommt.