Presseinformation: DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN - Premiere, Live-Stream und Media-Kit // Stefan Herheim und Edward Gardner erarbeiten PETER GRIMES - Premiere am 20. Februar 2022

Diesen Sonntag, 30. Januar 2022, 19 Uhr, feiert die Bayerische Staatsoper die Premiere von Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein – in einer Inszenierung von Barrie Kosky. Mit Mirga Gražinytė-Tyla am Pult des Bayerischen Staatsorchesters stehen neben Elena Tsallagova als Füchslein Schlaukopf, Wolfgang Koch in einem Rollendebüt als Förster und Angela Brower als Fuchs auf der Bühne des Nationaltheaters. Die Oper in drei Akten ist erstmals in originaler Fassung an der Bayerischen Staatsoper zu erleben.
 
Die Vorstellung am Dienstag, 3. Februar 2022, 19.30 Uhr, wird live im Hörfunk auf BR-KLASSIK übertragen. Moderator Maximilian Maier begrüßt in einem Rahmenprogramm bereits ab 19 Uhr die Zuhöhrer:innen.
Zur Unterstützung der Berichterstattungen über Das schlaue Füchslein bietet die Bayerische Staatsoper im Pressebereich der Website ein Media-Kit an.
 
 
Am 7. Juni 1945 wurde Benjamin Brittens Auftragskomposition Peter Grimes in England an der Sadler’s Wells Opera uraufgeführt. Das Werk kommt am Montag, 28. Februar 2022, 19 Uhr, an der Bayerischen Staatsoper zur Premiere.
BR-KLASSIK strahlt die Vorstellung am Sonntag, 6. März 2022, 18 Uhr, live im Radio aus.
 
 
Die Bayerische Staatsoper zeigt am Samstag, 29. Januar 2022, 18 Uhr, Richard Strauss' Die schweigsame Frau. Am Montag, 31. Januar 2022, 19.30 Uhr, gibt die Hermann-Levi-Orchesterakademie in der Alten Pinakothek München ein Kammerkonzert.

„DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN" MEDIA KIT UND TERMINE IM ÜBERBLICK

Neben den so genannten Füchslein. Files, in welchen digitale Inhalte, vor allem die Podcast-Serien der Bayerischen Staatsoper und die hauseigene Video-Dokumentation OBSERVATIONS, zur Produktion zur Verfügung stehen, wird auch für diese Produktion im Pressebereich auf der Website ein Media-Kit bereit gestellt.
 
Bis zum Premierenabend wird der Pressebereich zur Produktion laufend mit Inhalten wie Bilder der Produktion und dem Cast, Tonbeispiele, dem Programmbuch von Das schlaue Füchslein sowie Interview-Auszüge mit Barrie Kosky, Elena Tsallagova, Michael Levine und Mirga Gražinytė-Tyla, erweitert.
 
 
Leoš Janáčeks
DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN
 
PREMIERE
So, 30.01.22, 19.00 Uhr
 
WEITERE VORSTELLUNGEN
Do, 3.02.22, 19.30 Uhr
So, 6.02.22, 17.00 Uhr
Mo, 7.02.22, 11.00 Uhr
Do, 10.02.22, 19.30 Uhr
Sa, 12.02.22, 19.00 Uhr
Di, 15.02.22, 19.00 Uhr
Nationaltheater
 
STREAM BR-KLASSIK
Do,3.02.2022, 19.30 Uhr

Besetzung
Füchslein.Files

PREMIERE „PETER GRIMES" AM 28. FEBRUAR 2022

„Mit der Welt im Zwist“: so beschrieb Leonard Bernstein seinen englischen Kollegen und Freund Benjamin Britten.
In Peter Grimes, seiner ersten Oper, hat Britten einen solchen Menschen porträtiert – einen Menschen, der spürt, dass er der Welt etwas zu geben hat, der sein Talent aber auch als belastende Verpflichtung empfindet; einen Außenseiter von früh an, der sich mit zunehmendem Erfolg immer mehr mit dem Establishment arrangieren muss. Der Schriftsteller Ronald Duncan, langjähriger Mitarbeiter und Librettist von Britten, meinte, der Komponist sei „ein Mann auf der Flucht vor sich selbst, der oft andere für die Sünde bestrafte, die er begangen zu haben glaubte. Er war ein Mann auf der Streckbank“.
 
Die Oper beginnt mit einem Showdown: der Gerichtsverhandlung, die eigentlich am Ende stehen müsste. Ein Junge ist gestorben, verdurstet auf der Fangfahrt mit dem Fischer Peter Grimes. Die Umstände sind verdächtig, aber Beweise für eine Verurteilung fehlen. Doch der Freispruch ist ambivalent, das Stigma von Gewalt bleibt an Grimes haften; als wäre es den Leuten recht so, den Gegnern wie den Freunden. Die einen sehen im Ausgestoßenen einen Feind, die anderen das Objekt für ihre Barmherzigkeit. Grimes rennt an gegen Missgunst wie ein Sisyphos.
 
 
Benjamin Britten über sein Werk:
„A central feeling for us was that of the individual against the crowd, with ironic overtones for our own situation. As conscientious objectors, we were out of it. We couldn’t say we suffered physically, but naturally we experienced tremendous tension. I think it was partly this feeling which led us to make a character of vision and conflict, the tortured idealist he is, rather than the villain he was in Crabbe."
 
 
Regisseur Stefan Herheim erabeitet gemeinsam mit Dirigent Edward Gardner das Werk, welches vom tragischen Schicksal des Protagonisten handelt. Aufgrund seiner tonalen Ausrichtung, zeichnet Britten in seiner Oper, das unerschöpfliche Panorama zwischenmenschlicher Verstrickungen, verortet in einem Küstendorf, die Gefühle des einsamen Peter Grimes und seinem Schicksal, nach. Mit Stuart Skelton in der Titelrolle und Rachel Willis-Sørensen als Ellen Orford, präsentiert die Bayerische Staatsoper Brittens Werk am Montag, 28. Februar 2022, 19 Uhr, erstmals im Nationaltheater.
Die Vorstellung am Sonntag, 6. März 2022, 18 Uhr, wird von BR-KLASSIK live im Radio und als Videostream ausgestrahlt.

„DIE SCHWEIGSAME FRAU" UND DAS KAMMERKONZERT DER HERMANN-LEVI-AKADEMIE

Dieses Wochenende, am Samstag, 29. Januar 2022, 18 Uhr, sowie am Freitag, 4. Februar 2022, 19 Uhr, kommt Richard Strauss' Die Schweigsame Frau zur Aufführung.
Am Montag, 31. Januar 2022, 19.30 Uhr, präsentiert die Hermann-Levi-Akademie im Rahmen eines Kammerkonzertes in der Alten Pinakothek München Werke von Hadyn, Bach, Poulenc, Telemann, Tabakov sowie Ibert.

DIE SCHWEIGSAME FRAU

Das Werk von Richard Strauss präsentiert sich an der Bayerischen Staatsoper mit ausgefallenen Kostümen. Es handelt vom launischen Protagonisten Morosus, dessen Stimmung zuweilen von zu lautem Glockenläuten aus dem Gleichgewicht gerät.
 
Sa, 29.1.22, 18.00 Uhr
Fr, 4.2.22, 19.00 Uhr

KAMMERKONZERT DER HERMANN-LEVI-AKADEMIE

Mo, 31.01.22, 19.30 Uhr
Alte Pinakothek München

Facebook      Instagram      Youtube      Twitter

BAYERISCHE STAATSOPER
Max-Joseph-Platz 2 | 80539 München

Kontakt
Michael Wuerges
Direktor Strategische Kommunikation, Presse
[email protected] | +49 89 21 85 10 20
www.staatsoper.de


Sophia Lechner
Managerin Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
[email protected] | +49 89 21 85 10 21
www.staatsoper.de