Presseinformation: PETER GRIMES // DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN Observations // Februar 2022 an der Bayerischen Staatsoper // Kulturbauten der Zukunft

Auf die vergangene Premiere von Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein, inszeniert von Barrie Kosky und unter der Musikalischen Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla, folgen im Februar 2022 noch weitere Vorstellungen der Produktion. Am Donnerstag, 3. Februar 2022, 19.30 Uhr, wird die Vorstellung live im Hörfunk auf BR-KLASSIK übertragen.
Morgen, am 3. Februar 2022, erscheint die neue Ausgabe von OBSERVATIONS, dem Filmformat der Bayerischen Staatsoper zu der Produktion.
 
Am Montag, 28. Februar 2022, 19 Uhr, feiert die Bayerische Staatsoper die Premiere der Komposition Peter Grimes von Benjamin Britten.
BR-KLASSIK strahlt die dritte Vorstellung am Sonntag, 6. März 2022, 18 Uhr, live im Radio und als Videolivestream aus. Der designierte Intendant des Theaters an der Wien Stefan Herheim inszeniert das Werk. Edward Gardner übernimmt die Musikalische Leitung des Bayerischen Staatsorchesters für diese Produktion. Neben Stuart Skelton in der Titelrolle wird Rachel Willis-Sørensen als Ellen Orford auf der Bühne des Nationaltheaters zu erleben sein.
 
Neben den beiden Neuproduktionen bringt die Bayerische Staatsoper Il turco in Italia und die Online-Neuprodutkion von Il signor Bruschino (2020-21) zurück auf den Spielplan.
 
Die Veranstaltungsreihe „Kulturbauten der Zukunft" endete mit großem Erfolg. Alle vergangenen Lectures mit Vorträgen und Diskussionsrunden sind nun kostenfrei und on demand unter www. kulturbauten. net abrufbar.

„DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN” VORSTELLUNGEN UND BR STREAM AM 3. FEBRUAR 2022

Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein, inszeniert von Barrie Kosky und unter der Musikalischen Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla, wird am Dienstag, 3. Februar 2022, 19.30 Uhr, im Hörfunk auf BR-KLASSIK übertragen. Im Februar folgen noch weitere Vorstellungen.
Heute, am 2. Februar 2022, erscheint die neue Ausgabe von OBSERVATIONS, dem Filmformat der Bayerischen Staatsoper zu der Produktion.
 
Der Bayerische Rundfunk schreibt über die Produktion: „An der Bayerischen Staatsoper machte die vielfach gefeierte litauische Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla diese gut eineinhalbstündige, ziemlich rätselhafte, mystische Naturbetrachtung zu einem in der Tat überwältigenden symphonischen Gedicht, zu einer Ode auf das Dasein als solches (…)."
 
Leoš Janáčeks
DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN
 
So, 6.2.22, 17.00 Uhr
Mo, 7.2.22, 11.00 Uhr
Do, 10.2.22, 19.30 Uhr
Sa, 12.2.22, 19.00 Uhr
Di, 15.2.22, 19.00 Uhr
Nationaltheater
 
 
BR-KLASSIK ÜBERTRAGUNG
Do, 3.2.22, 19.30 Uhr

RELEASE OBSERVATIONS: „DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN” – BEHIND THE SCENES

In der neuesten Ausgabe von OBSERVATIONS heißt es „Vorhang auf“ für Das Schlaue Füchslein: Regisseur Barrie Kosky erklärt, warum die Tiere in seiner Inszenierung keine Tiere sind und was das mit Trauer zu tun hat. Währenddessen erläutert Bühnenbildner Michael Levine wie er versucht hat einen Wald zu erschaffen, ohne einen Wald zu bauen. Ein Kinderstück ist Das schlaue Füchslein auf keinen Fall, es wird stellenweise auch erotisch. Und am Ende geht es um eine der vielleicht wichtigsten Fragen des Lebens. Welche das ist, soll aber an dieser Stelle noch nicht verraten werden.
 
OBSERVATIONS zu Das schlaue Füchslein wird morgen, 3. Februar 2022, auf der Website der Bayerischen Staatsoper unter den Füchslein. Files veröffentlicht.
 
 
ZU „OBSERVATIONS"
 
Stilistisch verfolgt OBSERVATIONS einen essayistischer Ansatz: Künstler:innen geben Einblicke in die verschiedenen Themen, mit welchen Sie während der Vorbereitungsphase einenr Neuproduktion konfrontiert sind. Es werden Interviews mit Beteiligten, Ausschnitte aus der Inszenierung sowie Proben- oder Arbeitsprozesse aus den Werkstätten gezeigt. Anders als bei bisherigen Produktionen gleicht hier die Perspektive der eines außenstehenden Beobachters, der eine Art Video-Tagebuch führt und sich der interessanten oder gar skurillen Momente während der Probenphasen bewusst wird und diese festhält.

PREMIERE „PETER GRIMES" AM 28. FEBRUAR 2022

Am Montag, 28. Februar 2022, 19 Uhr, kommt Benjamin Brittens Peter Grimes zur Premiere. Bereits am Sonntag, 20. Februar 2022, 11 Uhr, findet die zugehörige Einführingsmatinee im Nationaltheater statt. Am Sonntag, 6. März 2022, 18 Uhr, strahlt BR-KLASSIK die dritte Vorstellung live im Radio und als Videolivestream aus.
 
Die Oper beginnt mit einem Showdown: der Gerichtsverhandlung, die eigentlich am Ende stehen müsste. Ein Junge ist gestorben, verdurstet auf der Fangfahrt mit dem Fischer Peter Grimes. Die Umstände sind verdächtig, aber Beweise für eine Verurteilung fehlen. Doch der Freispruch ist ambivalent, das Stigma von Gewalt bleibt an Grimes haften; als wäre es den Leuten recht so, den Gegnern wie den Freunden. Die einen sehen im Ausgestoßenen einen Feind, die anderen das Objekt für ihre Barmherzigkeit. Grimes rennt an gegen Missgunst wie ein Sisyphos.
 
Regisseur Stefan Herheim erabeitet und erprobt erstmals an der Bayerischen Staatsoper, gemeinsam mit Dirigent Edward Gardner, das Werk, welches von der tragischen Verurteilung des Protagonisten handelt. Aufgrund seiner tonalen Ausrichtung, zeichnet Britten in seiner Oper, das unerschöpfliche Panorama zwischenmenschlicher Verstrickungen, verortet in einem Küstendorf, die Gefühle des einsamen Peter Grimes und seinem Schicksal, nach. Mit Stuart Skelton in der Titelrolle und Rachel Willis-Sørensen als Ellen Orford, präsentiert die Bayerische Staatsoper Brittens Werk.
 
Benjamin Britten
PETER GRIMES
 
EINFÜHRUNGSMATINEE
So, 20.2.22, 11.00 Uhr
Nationaltheater
 
PREMIERE
Mo, 28.2.22, 19.00 Uhr
 
WEITERE VORSTELLUNGEN
Do, 3.3.22, 19.00 Uhr
So, 6.3.22, 18.00 Uhr
Do, 10.3.22, 19.00 Uhr
So, 13.3.22, 19.00 Uhr
Nationaltheater
 
STREAM BR-KLASSIK
So, 6.3.22, 18.00 Uhr

DER FEBRUAR 2022 AN DER BAYERISCHEN STAATSOPER

Neben Misha Kiria in der Rolle des Don Geronio, der in der Spielzeit 2020-21 sein Debüt in der Online-Neuprodutkion von Il signor Bruschino gab, sowie Irina Lungu als Donna Fiorilla, wird auch der Bayerische Kammersänger Alex Esposito als Selim in der Opera buffa Gioachino Rossinis Il turco in Italia zu erleben sein.
Bei drei Vorstellungen im Februar 2022 ist Anja Harteros in Giacomo Puccinis Tosca an der Seite von Piotr Beczala auf der Bühne des Nationaltheaters zu erleben. Beczala sang zuletzt bei der Oper für alle in Ansbach zum Auftakt der Spielzeit.

Gioachino Rossinis
IL TURCO IN ITALIA
 
Das Werk Rossinis handelt von einem türkischen Fürst, der die europäischen Sitten kennen lernen möchte. Aufkommende kulturelle Komplikationen, wie die Tatsache, dass man in Neapel einem Ehemann nicht einfach die Frau abkaufen kann, sorgen für Tumult auf der Bühne. Christof Loy inszeniert das Werk, welches auf charmante Weise einen ernsten Hintergrund behandelt.
 
Mi, 9.2.22, 19.00 Uhr
Fr, 11.2.22, 19.00 Uhr
So, 13.2.22, 18.00 Uhr
Fr, 18.2.22, 19.00 Uhr
Nationaltheater

Giacomo Puccini
TOSCA
 
Bereits Verdi wollte das französische Sensationsdrama von Victorien Sardou mit Anleihen bei der politischen Historie, vertonen. Puccini schuf mit seinem Musikdrama all'italiana, ein veritables Drama der Stimmen und des Orchesters, das die inneren Bewegungen und Handlungen der Protagonisten, ihre ausweglosen Verstrickungen in die Maschinerie der Unterwerfung in krassen Kontrast setzt zum musikalischen Naturalismus des sie umgebenden banalen Alltags.
 
So, 20.2.22, 19.30 Uhr
Do, 24.2.22, 19.00 Uhr
So, 27.2.22, 18.00 Uhr
Nationaltheater

VERANSTALTUNGSREIHE „KULTURBAUTEN DER ZUKUNFT" IM RÜCKBLICK UND DIGITAL ABRUFBAR

Die Bayerische Staatsoper initiierte seit Mitte November 2021 in einem Zusammenschluss mit der Deutschen Oper am Rhein, der Komischen Oper Berlin, dem Opernhaus Zürich und dem Staatstheater Stuttgart die Veranstaltungsreihe Kulturbauten der Zukunft. Diese kam nun mit der siebten und letzten Digital Lecture am 18. Januar 2022 zu einem Ende. Den Abschluss bildete ein Vortrag von Andrea Jürgens, stellvertretende Direktorin des Architekturmuseums Frankfurt, über innovative Kulturbauten der letzten Jahre aus Prespektive der Besucher:innen.
 
Knapp 1000 Teilnehmer:innen nahmen an der der Reihe zu visionären und mutigen Projekten, die in den Digital Lectures diskutiert und vorgestellt wurden, teil. Rückblickend zeigte das Projekt den Initiatoren der Veranstaltung inwiefern jedes einzelne Thema der Reihe zahlreiche neue Perspektiven und Möglichkeiten offenbarte, welche gewinnbringend in Bezug auf große Herausforderungen an Kulturbauten der Zukunft notwendig sind.
 
Alle vergangenen Lectures mit Vorträgen und Diskussionsrunden sind kostenfrei und on demand abrufbar unter www. kulturbauten. net.

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BAYERISCHE STAATSOPER
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Direktor Strategische Kommunikation, Presse
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