Allegro Brillante

In Allegro Brillante wird keine Geschichte erzählt, sondern das Ballett macht – ganz im Balanchine'schen Sinn – die Struktur der Musik für den Zuschauer sichtbar. Das Stück erfreut sich nicht zuletzt großer Beliebtheit, weil es mit einer kleinen Besetzung von einem Solistenpaar, vier weiblichen und vier männlichen Corps-de-ballet-Tänzern auskommt. Spritzig und mit amerikanischer Attitüde setzt es Tschaikowskys Komposition in Szene.

  • Choreographie George Balanchine
  • Musik Peter I. Tschaikowsky
  • Uraufführung 01. März 1956 im City Center of Music and Drama in New York
  • Erstaufführung beim Staatsballett II 01. November 2012 im Nationaltheater München

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Bilder einer Ausstellung

Mussorgskys berühmte Komposition für Klavier ist längst zum Ausgangspunkt für die unterschiedlichsten Komponisten und Arrangeure geworden, die das Werk auf jeweils eigene Weise in ein Klanggewand kleideten. Als Kaleidoskop der Anverwandlungen, die Auseinandersetzung dreier Choreographen mit dem Schaffen von bildenden Künstlern des 20. Jahrhunderts, unter anderem Roy Lichtenstein, Joseph Beuys und Yves Klein, und in Beziehung gesetzt zu deren künstlerischem Ausdruck, tanzt jetzt die Junior Company die Bilder einer Ausstellung, mit Humor und Augenzwinkern.

  • Choreographie Norbert Graf, Ayman Harper, Ivan Liška
  • Musik Modest Mussorgsky in verschiedenen instrumentalen Fassungen
  • Kostüme Susanne Stehle
  • Uraufführung 13. April 2014 im Nationaltheater München im Rahmen einer Matinee der Heinz-Bosl-Stiftung 

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Le Corsaire - Pas des Odalisques

  • Choreographie Marius Petipa, Ivan Liška
  • Musik Adolphe Adam (Entrée, 3. Variation), Cesare Pugni (1. und 2. Variation, Coda)

Premiere beim Bayerischen Staatsballett 26. Januar 2007 im Nationaltheater München. 

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DisTanz

DisTanz. Isidora Markovic, Flemming Puthepurayil (Foto Charles Tandy)

DisTanz, Dustin Kleins erstes Werk für die Junior Company des Bayerischen Staatsballetts, ist an das von Masahiro Mori (einem Japanischer Robotiker) beschriebene Phänomen des sog. Uncanny Valley angelehnt. Er bezieht dieses Phänomen von Akzeptanz und Ablehnung menschenähnlicher Roboter auf seine Tänzer und deren Wirkung auf den Zuschauer. Um die nötige Verfremdung zu erreichen, mischt er seinem eigenen Tanzstil distanzschaffende, an Roboter erinnernde Bewegungen bei.

  • Choreographie Dustin Klein
  • Musik Georg Vorsamer, Tobias Schmid, Denis Klein, Dustin Klein
  • Kostüme Louise Flanagan
  • Uraufführung 22. November 2015 im Nationaltheater München

 

 

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Intuition Blast

Ein geistreicher Pas de deux für zwei Männer zu Musik aus Tschaikowskys Schwanensee. Der Witz des Stückes lebt vor allem aus einer sehr indirekten Art von Parodie, den scheinbaren Unvereinbarkeiten, die jedem bei einer derart bekannten Musik und einem derart festgelegten Sujet sofort auffallen. Ein ausgesprochener Presse- und Publikumsliebling!

  • Choreographie Ralf Jaroschinski
  • Musik Peter I. Tschaikowsky Schwanensee, Walzer aus dem 1. Akt und Pas de quatre der Kleinen Schwäne aus dem 2. Akt
  • Uraufführung 07. März 1998 in Hannover
  • Erstaufführung beim Staatsballett 9. Oktober 1999 im Nationaltheater München

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Jardi Tancat

Jardi Tancat – katalanisch für "geschlossener Garten" – basiert auf katalanischen Volkserzählungen, gesammelt und gesungen von Maria del Mar Bonet. Drei ländliche Paare trauern sanft und anmutig über ihr vertanes Leben. In diesem virtuosen Ballett, mit dem Nacho Duato 1984 den ersten Preis im Choreographischen Wettbewerb in Köln gewann, lässt sich der Einfluss seines Stilvorbilds und Mentors Jiří Kylián erkennen.

  • Choreographie, Kostüme Nacho Duato
  • Musik Lieder, komponiert und gesungen von Maria del Mar Bonet (1981)
  • Licht Nicolas Fischtel
  • Uraufführung 19. Dezember 1983 beim Nederlands Dans Theater
  • Erstaufführung beim Staatsballett II 28. April 2013 im Nationaltheater München

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Lauda

Lauda. Isidora Markovic

Die Wurzeln der Lauda oder Laude, sehr einfach strukturierter geistlicher Kompositionen, liegen bereits im 13. Jahrhundert, in der Zeit Franz von Assisis. Der englische Komponist Gavin Bryars nannte sie anlässlich seines Konzerts in München die "ersten Marketingmaßnahmen", wurden sie doch in Italien gern vor der Kirche gesungen, um die Gläubigen in die Gotteshäuser zu locken. Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ist die Lauda meist komplexer. Gavin Bryars erforschte diese Kompositionen und bearbeitete sie in seinem eigenen Minimal-Idiom für sein Quartett und eine Singstimme.

  • Choreographie Norbert Graf und Simone Sandroni
  • Musik Gavin Bryars
  • Uraufführung 14. November 2014 in der Kirche St. Michael München

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Luce

Luce. Pauline Simon, Annamaria Voltolini, Isidora Markovic
  • Choreographie Ivan Liška
  • Musik Hugues Le Bars, Julia Wolfe

Uraufführung beim Bayerischen Staatsballett II am 19. April 2015 im Nationaltheater München. 

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Polychrome Dances

Polychrome Dances. Margarida Neto, Simon Jones (Foto Charles Tandy)

Davide Bombanas Choreographie für das Staatsballett II ist eine Hommage an die Jugend und den Esprit der Tänzer, die spritzig, innovativ und voller Tatendrang sind und dem Choreographen ein Kaleidoskop an Farben und Dynamik eröffnen. So jugendlich und abwechslungsreich wie die Tanzenden selbst. Das Füchslein taucht in seiner ursprünglichen Gestalt nicht auf – lediglich die anfänglichen, räkelnden Bewegungen der Tänzerinnen wirken animalisch.

  • Choreographie Davide Bombana
  • Musik Suite (Andante und Allegro) aus der Oper Das schlaue Füchslein von Leoš Janaček, eingerichtet von Vaclav Talich
  • Kostüme Susanne Stehle
  • Uraufführung 22. November 2016 im Nationaltheater München

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Streichquintett

  • Choreographie Terence Kohler
  • Musik Franz Schubert Streichquintett C-Dur, 1. und 4. Satz

Uraufführung beim Bayerischen Staatsballett II am 1. Dezember 2013 im Rahmen der Matinee der Heinz-Bosel-Stiftung im Nationaltheater München. 

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Schwanensee - Pas de six

  • Choreographie Ray Barra (inspiriert von Marius Petipa)
  • Musik Peter I. Tschaikowsky
  • Kostüme John MacFarlane 

Erstaufführung in der Fassung von Ray Barra am 22. März 1995 im Nationaltheater München. 

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The New 45

Richard Siegals The New 45 ist ein Dialog der Tänzer mit ihrem Körper, mit der Musik, mit dem Raum und miteinander. Die humorvollen Texte von Harry Belafonte und die kühlen jazzigen Rhythmen nehmen in den tänzerischen Kommentaren neue Gestalt an, charmant, witzig und sprühend vor Energie.

  • Choreographie Richard Siegal
  • Musik Oscar Peterson, Clark Terry, Harry Belafonte, Benny Goodman
  • Licht Mitchell Bogart
  • Uraufführung 4. Juli 2006 beim Athens International Dance Festival
  • Erstaufführung beim Staatsballett II 29. April 2012 im Nationaltheater München

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Three Loves

Three Loves. Isidora Markovic, Carl van Godtsenhoven (Foto Charles Tandy)

Drei Paare, drei Pas de deux, drei Momentaufnahmen einer Beziehung. Drei Lieben, die Three Loves eben. Maria Barrios kreiert zu einzelnen Preludes von Rachmaninow kleine Episoden zwischen Mann und Frau, poetische Bilder um das Paar-Sein; sie lässt über aufwühlende Gefühle und auch über den Alltag tanzen. Und immer wieder werden die einzelnen Paare daraus hinweg getragen zum Klang ans Ufer rollender Wellen.

  • Choreographie Maria Barrios
  • Musik Sergej Rachmaninov
  • Deutsche Erstaufführung 10. April 2016 im Nationaltheater München

 

 

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Das Triadische Ballett

Das Triadische Ballett. Nicholas Losada (Foto: Wilfried Hösl)
  • Choreographie Gerhard Bohner nach Oscar Schlemmer – 1977
  • Musik Hans-Joachim Hespos
  • Kostüme Oscar Schlemmer (Ausführung 1977: Ulrike Dietrich) in Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin
  • Einstudierung Colleen Scott, Ivan Liska
  • Erstaufführung beim Staatsballett II 4. Juni 2014 in der Reithalle München

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