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Choreographie Christopher Wheeldon · Komponist Joby Talbot · Nicholas Wright

  • Partner des Bayerischen Staatsballetts

  • Koproduktion mit dem National Ballet of Canada beim Royal Ballet im Royal Opera House, London

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Musikalische Leitung
Tom Seligman (17.11.2018, 22.11.2018, 25.11.2018, 25.11.2018, 30.11.2018) , Myron Romanul (22.02.2019, 24.02.2019, 24.02.2019, 26.02.2019, 17.04.2019)
Choreographie
Christopher Wheeldon
Bühne und Kostüme
Bob Crowley
Libretto
Nicholas Wright / Somerset West Ltd.
Licht
Natasha Katz
Musik
Joby Talbot
Projektionen
Gemma Carrington, Jon Driscoll
Original Sounddesign
Andrew Bruce
Puppenkonzept und –design
Toby Olié
Magic Consultant
Paul Kieve

Alice
N.N.
Carroll / weißes Kaninchen
N.N.
Jack / Herzbube
N.N.
Mutter / Herzkönigin
N.N.
  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
  • Bayerisches Staatsorchester
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Medien

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Christopher Wheeldons Alice im Wunderland wurde 2011 als Explosion von Farbe, Bühnenmagie und choreographischem Einfallsreichtum in London uraufgeführt. Als erstes abendfüllendes Werk beim Royal Ballet nach fast 20 Jahren, wurde es sofort ein Hit, der bis heute das Haus zum Toben bringt– das Musical unter den zeitgenössischen Balletten. Joby Talbots Musik kombiniert zeitgenössische Klangwelten mit Melodien, die an das klassische Ballett des 19. Jahrhunderts erinnern, witzig, schnell und tänzerisch. Bob Crowleys ausgelassen einfallsreiche Bühnen-Fantasiewelten, Kostüme, Puppen und Projektionen lassen die Vorstellung vom Wunderland wundervolle Wirklichkeit werden.

Alice, deren Mutter den Dichter zum Tee geladen hat, verschwindet ganz plötzlich in eine Traumwelt hinter der Wirklichkeit. Sie begegnet auf ihren Abenteuern einer ganzen Reihe von seltsamen Charakteren: Der berühmten Herzkönigin, die eine urkomische Variante des Rosen-Adagios aus Dornröschen zum Besten gibt, aber auch tanzenden Spielkarten, einer biegsamen Raupe und dem steppenden verrückten Hutmacher. Als Höhepunkt tanzen Alice und der Herzbube einen zarten Liebes Pas de deux von atemberaubender Schönheit.

Daneben finden sich die bekannt boshaften Charaktere und gruseligen Orte, die der Geschichte den richtigen Drive geben und in der berühmten Kindergeschichte von Lewis Carroll und in Wheeldons Ballett so richtig ihr Unwesen treiben: Eine alptraumhafte Küche, eine auf unheimliche Weise körperlose Grinsekatze und die verrückte Tee-Party.

1. Akt
Freunde und Nachbarn, darunter der Mathematiklehrer Lewis Carroll, sind bei Alices Eltern zum Tee geladen. Jack, der Sohn des Gärtners und ebenfalls anwesend, schenkt Alice eine rote Rose. Zum Dank reicht sie ihm ein Obsttörtchen. Alices Mutter bezichtigt daraufhin Jack des Diebstahls und schickt ihn fort. Um den entstandenen Trubel beizulegen, macht Carroll ein Foto der Gesellschaft. Er kommt hinter der Kamera - zu Alices Überraschung - aber als weißes Kaninchen wieder hervor. Das Kaninchen beugt sich in seine Kameratasche und verschwindet darin. Getrieben von ihrer Neugier tut Alice es ihm gleich, blickt in die Tasche und fällt tief durch eine wilde Spirale bis sie in einem geheimnisvollen Korridor mit unzähligen Türen landet. So beginnt eine abenteuerliche Reise durch das Wunderland.

2. Akt
Begleitet von einer geheimnisvollen Grinsekatze, die schelmisch um Alice herumschleicht, landet sie beim verrückten, teeliebenden Hutmacher auf dessen Teeparty. Der Herzbube, den sie sofort als Gärtnerssohn Jack erkennt, läuft ihr plötzlich über den Weg. Er ist auf der Flucht vor den Schergen der Königin, weil er ein Obsttörtchen gestohlen haben soll. Bevor Alice einen Blick erhaschen erhaschen kann, wird sie vom weißen Kaninchen weiter durch das Wunderland geführt.

3. Akt
Im Garten der Herzkönigin nimmt Alice sofort den durchdringenden Hass wahr, den die Herrscherin all ihren Untertanen entgegenbringt. Alice und das weiße Kaninchen verstecken deshalb die verängstigten Diener vor der von Mordlust getriebenen Königin. Der Herzbube schleicht sich ebenfalls in das Versteck, um in Alices Nähe zu sein. Doch die Zweisamkeit wird von der Herzkönigin entdeckt. Sie befiehlt sofort eine Gerichtsverhandlung zur Verurteilung des Diebes. Die Zeugenaussagen sind vergebens, bis Alice die Schuld auf sich nimmt. Die Bewunderung des Hofstaates für Alices selbstlose Tat lässt die Herzkönigin so wütend werden, dass sie versucht die von ihr geforderte Strafe, Kopf ab, mit einer Axt selbst zu vollziehen. Alle Zeugen des Hofstaates, der Herzbube und Alice rennen hin und her auf der Flucht vor der rasenden Königin, ein großes Durcheinander entsteht. Dabei fällt Alice über jemanden, dieser wiederum fällt über einen anderen, bis alle auf dem Boden liegen.

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Biografien

Tom Seligman ist ein international renommierter und von Kritikern gefeierter junger Dirigent mit einem beeindruckenden Portfolio aus den Bereichen Festspiele, Radio, Oper und Ballett.

Nach dem Studium in Cambridge, Glasgow, London und Amsterdam wurde Tom Seligman 2005 zum Musikkoordinator und Dirigent der Eröffnung des Cheltenham Festival Academy ernannt. 2007 wurde er erneut eingeladen, um Brno Philharmonic für das Festival zu dirigieren. Er arbeitete mehrfach mit der BBC und den London Symphony Choruses für Konzerte im Barbican, der Royal Albert Hall und für The Last Night of the Proms zusammen. Als Gastchordirektor unter dem Dirigat von Sir Mark Elder für die Hallé Orchestras Aufnahme von Edward Elgars The Kingdom wurde er von den Kritikern gefeiert und wurde 2011 mit dem Gramophone Award für die beste Choraufnahme ausgezeichnet. Im Jahr 2005 gab er sein BBC Radio 3 Debüt mit dem Dirigat für den St. Magnus Festival und von 2008 bis 2012 war er Hauptdirigent in des Musique Cordiale Festival in der Provence. Er war sechs Jahre lang Direktor des Hampshire County Youth Orchestra - eine Amtszeit, die er mit einer umjubelten Vorstellung von Mahlers Symphonie Resurrection zur Eröffnung des 2011 Winchester Festivals beendete. Außerdem assistierte er Dirigent Joseph Swensen bei den Salzburger Festspielen und bei BBC Proms.

Tom Seligman gab 2010 sein Debüt im Royal Opera House, Covent Garden, und er ist seither regelmäßig wieder eingeladen, um das Royal Ballet Repertoire zu dirigieren. Zu den Produktionen zählen: Chroma von Wayne McGregor, Don Quixote von Carlos Acosta, Frankenstein von Liam Scarlett, Alice’s Adventures in Wonderland and The Winter’s Tale von Christopher Wheeldon, die Weltpremiere von Metamorphosis Titian, die in der BBC’s ‘Imagine’ Serie übertragen wurde, Tales of Beatrix Potter, etc. Andere Vorstellungen umfassen Jewels und Der Nussknacker (New York City Ballet), The Winter’s Tale (National Ballet of Canada), Shadows of War, Miracle in the Gorbals, The Dream and A Month in the country (Birmingham Royal Ballet), Schwanensee, Romeo und Julia, Le Corsaire und Coppélia (English National Ballet) und Dornröschen (Dutch National Ballet). Für die Oper dirigierte er The Rake’s Progress, The Beggar’s Opera (Edinburgh Studio Opera) and Le nozze di Figaro (Opera East).

Als engagierter Künstler ist er außerdem Gründer und Dirigent von Rite Up Close - innovative und interaktive Workshops und Konzerte - die Zuhörer jeden Alters in The Rite of Spring einführen.

Aktuell ist Seligman Hauptdirigent des Kensington Chamber Orchestras.

Mit dem Dirigat von Christopher Wheeldons Alice im Wunderland gibt Tom Seligman 2018/19 sein Debüt beim Bayerischen Staatsballett.

 

(Stand April 2018)

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