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Mama, ich kann fliegen / Out of place / Marimba Dances / Discovery

Münchner Opernfestspiele
Freitag, 30. Juni 2017
20.00 Uhr – 21.45 Uhr
Prinzregententheater

Dauer ca. 1 Stunden 45 Minuten · 1 Pause zwischen und (ca. 20.40 - 21.05 Uhr)

Junges Publikum

Preise PE, € 58 /48 /33 /- /-

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Besetzung

Mama, ich kann fliegen

Choreographie
Dustin Klein
Kostüme
Louise Flanagan
Licht
Paul Putzar

Tänzer
Nicholas Losada, Marta Navarrete Villalba, Nicha Rodboon, Maria Daniela Gonzalez, Dukin Seo, Jonah Cook

Out of place

Choreographie
Benoît Favre
Bühne
Benoît Favre
Kostüme
Shlomi Miara
Licht
Benoît Favre
Video
Dmitry Khamzin

Tänzer
Mia Rudic, Ziyue Liu, Marco Arena, Alexander Bennett, Alexa Tuzil, Stefano Maggiolo, Matej Urban, Séverine Ferrolier

Marimba Dances

Choreographie
Anton Pimonov
Bühne und Kostüme
Anton Pimonov

Tänzer
Prisca Zeisel, Kristina Lind, Ksenia Ryzhkova, Alexey Popov, Konstantin Ivkin, Stefano Maggiolo, Dmitrii Vyskubenko

Discovery

Choreographie
Andrey Kaydanovskiy
Bühne und Kostüme
Karoline Hogl

Tänzerinnen
Alexa Tuzil, Luiza Bernardes Bertho, Mia Rudic, Manoela Gonçalves, Ziyue Liu, Nicha Rodboon
Tänzer
Nicholas Losada, Alexander Bennett, Gianmarco Romano, Marco Arena, Jonah Cook, Dukin Seo
  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
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Im Rahmen der Opernfestspiele 2017 wird es auch eine Ballettpremiere geben: vier junge Nachwuchschoreographen kreieren für das Ensemble des Bayerischen Staatsballetts zeitgenössische Werke, die im Prinzregententheater uraufgeführt werden. Der Abend, der in dieser Form nun jährlich stattfinden wird, trägt den Titel Ballettabend - Junge Choreographen

Mit dabei sind der Russe Andrey Kaydanovskiy (*1986), seit 2015 Halbsolist beim Wiener Staatsballett und 2016 als Choreograph mit dem Deutschen Tanzpreis "Zukunft" ausgezeichnet. In seinem Werk "Discovery" nimmt Andrey Kaydanovskiy den Zuschauer auf eine Entdeckungsreise der menschlichen Evolutionsgeschichte mit. Der erst 23-jährige Schweizer Benoît Favre (*1993) vom Ballett Zürich gewann 2011 den Preis als Bester Schweizer beim Prix de Lausanne und 2015 den Choreographenwettbewerb beim Tanzolymp Berlin. In "Out of place" sucht er nach einer andächtigen, fast zärtlichen Harmonie der Bewegungen, während Anton Pimonov (Mariinsky Theater) mit "Marimba Dances" dem klassischen Ballett zwar am Ehesten die Hand reicht, seine Choreographie aber auf erfrischende Weise modernisiert und die Tänzer zu einer zeitgenössischen Emotionalität zu führen weiß. Pimonov wurde in St. Petersburg an der Waganowa-Akademie ausgebildet und kürzlich mit der "Goldenen Maske" als Bester Choreograph ausgezeichnet. Alle drei Tänzer haben bereits für ihre eigenen Compagnien choreographiert und werden nun erstmals mit dem Bayerischen Staatsballett arbeiten. Den Heimvorteil hat sicherlich der vierte Choreograph Dustin Klein, Halbsolist beim Bayerischen Staatsballett. In "Mama, ich kann fliegen" widmet er sich der Erforschung von Schwerelosigkeit, Freie und Leichtigkeit. 

 

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Biografien

Demi-Solo

Dustin Klein wurde in Landsberg am Lech geboren und besuchte dort die Ballettschule seiner Mutter. Parallel nahm er Unterricht bei Professor Heinz Manniegel in München und an der Jaga Antony Ballet School in Luxemburg. Er beendete seine Ausbildung an der Royal Ballet School in London. Von 2006 bis bis 2008 tanzte er beim Ballett der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. 2008 wurde Dustin Klein als Gruppentänzer beim Bayerischen Staatsballett engagiert und in der Spielzeit 2014/2015 zum Halbsolisten befördert.

Mit Myopic Bounds gab Dustin Klein 2012 sein Debüt als Choreograph. Seitdem ist er mit mehreren Choreographien (Repeater RPTRRepeater RPTR IICarnevalAuf der Matte bleiben) in Erscheinung getreten. Im Herbst 2015 schuf Dustin Klein ein erstes Auftragswerk für das Bayerische Staatsballett II: DisTanz. Im Jahr 2017 kreierte er für das Stanislawski-Theater Moskau und für den Junge Choreographen-Abend der Noverre-Gesellsschaft in Stuttgart wer ko der ko. Für den Ballettabend - Junge Choreographen 2017 choreographierte er das Werk Mama, ich kann fliegen. 

Auszeichnungen

  • Ellinor Holland Kunstpreis

Debüts beim Bayerischen Staatsballett

Gods and Dogs (J. Kylián)
Diener in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Unitxt (R. Siegal), Kreation
Broken Fall (R. Maliphant), Kreation
Russischer Hip-Hoper in Das Mädchen und der Messerwerfer
Flaut, ein Bälgenflicker in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Für die Kinder von gestern, heute und morgen. Ein Stück von Pina Bausch (P. Bausch)
Zauberer / Der verrückte Hutmacher in Alice im Wunderland (C. Wheeldon)
Flaut in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Wilfried in Giselle (P. Wright/M. Petipa)

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