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Sinfonie in C / In the Night / Adam is - UA Barton (2015)

Choreographie George Balanchine / Jerome Robbins / Aszure Barton · Komponist Georges Bizet / Fréderic Chopin / Curtis Macdonald

Freitag, 07. Oktober 2016
19.30 Uhr – 21.35 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 05 Minuten · 1 Pause zwischen Sinfonie in C und In the Night (ca. 20.05 - 20.35 Uhr)

Preise F, € 60 /53 /- /- /- /16 /9 /6

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Premiere am 20. Dezember 2015

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Besetzung

Musikalische Leitung
Michael Schmidtsdorff

Sinfonie in C

Choreographie
George Balanchine
Musik
Georges Bizet
Einstudierung
Colleen Neary

Erster Satz, Solo Paar
Osiel Gouneo, Maria Shirinkina
Erster Satz, Demi-Solo Damen
Nicha Rodboon, Mai Kono
Erster Satz, Demi-Solo Herren
Dmitrii Vyskubenko, Jonah Cook
Zweiter Satz, Solo Paar
Ksenia Ryzhkova, Erik Murzagaliyev
Zweiter Satz, Demi-Solo Damen
Anna Nevzorova, Shuai Li
Zweiter Satz, Demi-Solo Herren
Wentao Li, Vladislav Dolgikh
Dritter Satz, Solo Paar
Ivy Amista, Vladimir Shklyarov
Dritter Satz, Demi-Solo Damen
Tatiana Tiliguzova, Mia Rudic
Dritter Satz, Demi-Solo Herren
Konstantin Ivkin, Gianmarco Romano
Vierter Satz, Solo Paar
Alexey Popov, Prisca Zeisel
Vierter Satz, Demi-Solo Damen
Martina Dalla Mora, Luiza Bernardes Bertho
Vierter Satz, Demi-Solo Herren
Dukin Seo, Adam Zvonař

In the Night

Choreographie
Jerome Robbins
Musik
Frédéric Chopin
Kostüme
Anthony Dowell
Licht
Jennifer Tipton
Einstudierung
Christine Redpath

Pianist
Elena Mednik
I. Pas de deux
Vladimir Shklyarov, Maria Shirinkina
II. Pas de deux
Adam Zvonař, Ksenia Ryzhkova
III. Pas de deux
Prisca Zeisel, Matej Urban

Adam is - UA Barton (2015)

Choreographie
Aszure Barton
Musik
Curtis Macdonald
Kostüme
Michelle Jank
Bühne/Licht
Burke Brown
Video
Tobin Del Cuore

Solist 1
Javier Amo
Solist 2
Jonah Cook
Solist 3
Matej Urban
Solist 4
Nicholas Losada
Solist 5
Gianmarco Romano
Solist 6
Erik Murzagaliyev
Solist 7
Alexander Bennett
Solist 8
Nicola Strada
Solist 9
Robin Strona
  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
  • Bayerisches Staatsorchester
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Zwei Meisterwerken des klassischen Tanzes stellt dieser Abend eine Uraufführung gegenüber. In Sinfonie in C verbindet sich die jugendliche Genialität des sechzehnjährigen Georges Bizet mit der reifen Meisterschaft George Balanchines. Zu den vier Sätzen der Symphonie choreographiert Balanchine eine Hymne auf den klassischen Tanz.

Der ursprüngliche Titel – Le Palais de Cristal – drückt die Atmosphäre von Glanz, Heiterkeit und blitzender Virtuosität noch plastischer aus als der später festgelegte und bis heute geltende Titel, der die geistige Reinheit und Abstraktheit dieses Tanzfestes in der Sprache der danse d’école hervorhebt. Sinfonie in C wird seit 1975 auch in München getanzt und mit gutem Grund für immer neue Generationen von Tänzern und Publikum zur Premiere.

In the Night steht paradigmatisch für das Werk von Balanchines großem Komplementär, Jerome Robbins. Drei Tänzerpaare und vier Nocturnes von Chopin – das Ballett entführt uns in eine Welt der Empfindungen, führt uns choreographisch immer wieder an die Grenzen des klassischen Tanzes, ohne sie gewaltsam zu überschreiten. Robbins, der Meister des Broadway, ist auch ein Meister höchsten Kunstanspruchs – beides zu vereinen gelingt ihm wie keinem anderen Choreographen des 20. Jahrhunderts.

Aszure Barton kreierte 2014 ihr erstes Werk für das Bayerische Staatsballett (Konzert für Violine und Orchester), eine von der Musik inspirierte Hymne auf die tänzerische und emotionale Kraft des Münchner Ensembles.Im Rahmen dieser Premiere nun wird sie der weiblich dominierten Sinfonie in C ein reines Männerensemble gegenüberstellen, für das der in New York lebende Kanadier Curtis Macdonald die Musik komponiert. Barton gehört zu der jungen Generation von Choreographen, die keine Berührungsängste kennen, sei es gegenüber der klassischen Hochkunst, sei es gegenüber reinem Entertainment. So arbeitet sie für asketische Avantgarde-Unternehmen wie das Baryshnikow Art Center, für klassische und moderne Ensembles wie das American Ballet Theatre oder das Nederlands Dans Theater ebenso wie für den Broadway. Insofern steht sie ganz in der Tradition von Jerome Robbins.

 

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George Balanchine und Jerome Robbins in München

Eine Fotodokumentation

51 Jahre Aufführungsgeschichte der in der Bayerischen Metropole getanzten Werke von George Balanchine und Jerome Robbins entblättern sich in der angefügten Fotodokumentation. Siebzehn Ballette von George Balanchine und sechs von Jerome Robbins wurden im Lauf dieser Jahrzehnte in München getanzt.

Aus Anlass der jüngsten Premiere im Nationaltheater, die Balanchines Sinfonie in C und Robbins‘ In the Night präsentiert, haben wir in den Fotoarchiven des Balletts der Bayerischen Staatsoper und des daraus hervorgegangenen Bayerischen Staatsballetts gestöbert und Ihnen einen ausführlichen Rückblick zusammengestellt. Er wird dem regelmäßigen Münchner Ballettbesucher sicherlich viele Gesichter wieder vor die Seele rufen. Manche Namen werden felsenfest in Ihrem Gedächtnis eingebrannt sein; manche mögen durch die Jahrzehnte verblasst oder fast vergessen sein. Vielleicht erwachen sie durch die neuerliche Lektüre in der Erinnerung zu neuem Leben.

Download Fotodokumentation

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Biografien

Michael Schmidtsdorff wurde in Hamburg geboren. Er studierte in seiner Heimatstadt und in Wien Dirigieren. Nach Assistenzen an der Hamburgischen Staatsoper und am Deutschen Nationaltheater Weimar wurde er als erster Kapellmeister und stellvertretender Musikdirektor ans Theater Lüneburg verpflichtet.

1998 übernahm er erstmals ein Dirigat beim Hamburg Ballett John Neumeier und begleitete die Compagnie über die Jahre auf Gastspiele weltweit. Von 2002 an wirkte er als Dirigent beim Berliner Staatsballett, beim Pariser Ballet de l'Opéra, beim Ballett der Sächsischen Staatsoper Dresden, beim Königlich Dänischen Ballett in Kopenhagen und beim Ballett des Teatro Massimo in Palermo (hier in 2015  zusammen mit der Martha Graham Dance Company New York). Darüber hinaus führten ihn zahlreiche Gastspiele unter anderem nach St. Petersburg, Japan, San Francisco, Muscat (Oman) und nach Cagliari.

Seit 2005 dirigiert Michael Schmidtsdorff regelmäßig Vorstellungen beim Bayerischen Staatsballett. Im Februar 2017 dirigiert er die Gastvorstellungen des Bayerischen Staatsballetts in Hongkong.

Repertoire beim Bayerischen Staatsballett

Die Kameliendame (F. Chopin/J. Neumeier)
Schwanensee (P. Tschaikowsky /P. Bart/M. Petipa)
Brahms-Schönberg Quartett (G. Balanchine)
Große Fuge (L. van Beethoven / H. van Manen)
Le Corsaire (L. Minkus /M. Petipa /I. Liška)
Raymonda (A. Glasunow / M. Petipa /R. Barra)
Onegin (P. Tschaikowsky/J. Cranko)
Illusionen - wie Schwanensee (P. Tschaikowsky/J. Neumeier)
Giselle (A. Adam/M. Ek)
Ein Sommernachtstraum (F. Mendelssohn Bartholdy/J. Neumeier)
Sinfonie in C /In the Night /Adam is (G. Bizet/F. Chopin/G. Balanchine/ J. Robbins/ A. Barton)
La Bayadère (L. Minkus/M. Petipa/P. Bart) Paquita (A. Ratmansky/M. Petipa)
Terpsichore- Gala IX & X („Die Welt der Ballets Russes“, 20. Jubiläumsspielzeit des Staatsballetts)

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Blog

170 Quadratmeter Teddybär

In „Adam is“ setzt sich die Choreographin Aszure Barton mit Männlichkeit auseinander – und einen sechseinhalb Meter hohen Teddybären auf die Bühne. mehr lesen

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