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Once Upon An Ever After / Choreartium

Choreographie Terence Kohler / Léonide Massine · Komponist Peter I. Tschaikowsky / Johannes Brahms

Sonntag, 10. April 2016
19.30 Uhr
Nationaltheater

· Once Upon (ca. 19.30 - 20.15 Uhr) · Pause (ca. 20.15 - 20.45 Uhr) · Choreartium (ca. 20.45 - 21.30 Uhr)

BallettFestwoche

Preise G , € - /63 /53 /40 /- /17 /10 /7

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Besetzung

Musikalische Leitung
Robertas Šervenikas

Once Upon An Ever After

Choreographie
Terence Kohler
Musik
Peter I. Tschaikowsky
Bühne, Kostüme und Lichtinstallation
rosalie

Giselle
Katherina Markowskaja
Myrtha
Elisa Mestres
Aurora
Séverine Ferrolier
Variation II
Ivy Amista
Odette
Daria Sukhorukova
Albrecht
Matej Urban
Siegfried
Cyril Pierre
Désiré
Maxim Chashchegorov
Variation I
Jonah Cook
Rotbart
Norbert Graf

Choreartium

Choreographie
Léonide Massine
Musik
Johannes Brahms
Bühne
Keso Dekker
choreographische Einstudierung
Lorca Massine
choreographische Einstudierung
Anna Krzyskow

Solistin 1
Daria Sukhorukova
Solistin 2
Luiza Bernardes Bertho
Solistin 3
Evgenia Dolmatova
Solistin 4
Mia Rudic
Solistin 5
Katherina Markowskaja
Solistin 2. Satz
Séverine Ferrolier
Solist 1
Matej Urban
Solist 2
Adam Zvonař
Solist 3
Javier Amo
Solist 4
Maxim Chashchegorov
  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
  • Bayerisches Staatsorchester
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Medien

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Mehr dazu

Es war einmal und ist noch nicht vorbei… könnte man den Titel von Terence Kohlers Once Upon An Ever After vielleicht übersetzen. Genau solange wie Tschaikowskys (natürlich Tschaikowsky!) "Pathétique" dauert, lässt Kohler die Tänzer sich in die bekanntesten Figuren der großen russischen Handlungsballette verwandeln.

Giselle und Albrecht werden vertrieben von Rotbart, dem wiederum die Dornenranken vor Auroras Schloss sich in den Weg stellen… Wie dieses Kommen und Gehen, dieses durch-die-großen-Geschichten-Fliegen, so verwandelt sich auch rosalies dazu konzipiertes, grandioses Licht-Objekt-Bühnenbild permanent und verwandelt immer wieder den Raum für den Auftritt der Archetypen des Balletts im 19. Jahrhundert.

Choreartium, aus dem Griechischen übersetzt 'Tanz der Künste' bzw. 'Ehrung der Künste durch den Tanz', ist Massines in Choreographie gefasste Interpretation von Brahms' 4. Symphonie. Er selbst sagte: „Ich schuf die Choreographie von Choreartium entsprechend der Instrumentation der Partitur. Ich setzte Frauen ein, um die delikaten Passagen zu akzentuieren, während die Männer zu den schwereren und robusteren Stellen tanzen. Die Musik, mit ihrer reichen Orchestrierung und ihren zahlreichen Kontrasten, eignet sich bewundernswert für diese Art von Spiel zwischen maskulinen und femininen Bewegungen und Schritten."

Massines Choreographie gilt als eines der großen verkannten neoklassischen Meisterwerke, musikalisch wie kein anderes, das wir im Rahmen von TANZLAND DEUTSCHLAND geborgen und wieder zugänglich gemacht haben. Zum großen Erfolg von Choreartium bei der deutschen Erstaufführung in München 2012 trug nicht unerheblich der niederländische Künstler Keso Dekker bei, der hierfür 2014 mit dem Taglioni European Ballet Award in der Kategorie Bester Designer ausgezeichnet wurde.

 

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Biografien

Robertas Šervenikas, studierte Dirigieren am Konservatorium in St. Petersburg. 1993 begann er mit dem Nationalen Litauischen Sinfonieorchester in Vilnius zu arbeiten und ist nun sein erster Gastdirigent.

Ab 1997 wurde er wiederholt zum Evian Festival Frankreich eingeladen, wo er die Philharmonie der Nationen, sowie das Orchestra Synfonica di Milano Giuseppe Verdi mit Mstislav Rostropovich als Solisten leitete. Seit dieser Zeit dirigierte Šervenikas das Nationale Litauische Sinfonieorchester auf Tourneen nach Deutschland, Frankreich, Niederlande, Schweden, Finnland, Estland und Lettland. Er machte sich besonders um die Uraufführung litauischer Komponisten verdient und zählt zu den talentiertesten litauischen Dirigenten seiner Generation. In Anerkennung seiner Verdienste erhielt Robertas Šervenikas den Litauischen Nationalpreis und ist Gastdirigent des Litauischen Kammerorchesters. Im Februar 2008 wurde Šervenikas zum Musik-Direktor des Litauischen Nationaltheaters für Oper und Ballett (LNOBT) ernannt.

Mit der musikalischen Leitung des Violakonzerts von Sofia Gubaidulina beim Bayerischen Staatsballett gab er im April 2008 sein Debut als Dirigent des Bayerischen Staatsorchesters. Die Zusammenarbeit wurde in der Spielzeit 2008/2009 in größerem Rahmen fortgesetzt, als Šervenikas das Ballett Der Sturm dirigierte, eine Partitur, die den 1. und 4. Satz von Bruckners 4. Sinfonie, Sibelius' 7. Sinfonie und die Sturm-Tondichtungen von Sibelius und Tschaikowsky umfasst. Daneben weitete er seine Arbeit am Nationaltheater in Vilnius aus mit Opern- und Ballettdirigaten (u.a. Boris Godunow).

In der Spielzeit 2012/2013 übernahm Robertas Šervenikas die musikalische Leitung für den Abend Forever Young beim Bayerischen Staatsballett und begleitete das Ensemble als musikalische Leitung gemeinsam mit dem Slowenischen Nationalorchester Ljubliana im April 2014 in den Oman, wo das Staatsballett drei Vorstellungen von John Crankos Romeo und Julia im Royal Opera House Muscat tanzte.

(Stand: November 2017)

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