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BROKEN FALL / BEDROOM FOLK / WITH A CHANCE OF RAIN

Choreographie Russell Maliphant / Sharon Eyal / Liam Scarlett

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BROKEN FALL

Choreographie
Russell Maliphant
Musik
Barry Adamson
Licht
Michael Hulls
Einstudierung
Michael Nunn, William Travitt, Norbert Graf


BEDROOM FOLK

Choreographie
Sharon Eyal
Choreographische Mitgestaltung
Gai Behar
Musik
Ori Lichtik
Licht
Thierry Dreyfus
Kostüme
Rebecca Hytting


WITH A CHANCE OF RAIN

Choreographie
Liam Scarlett
Musik
Sergej W. Rachmaninow
Licht
Brad Fields
Kostüme
Liam Scarlett

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Paradigma versammelt drei Choreographien von Sharon Eyal und Gai Behar (Bedroom Folk), Russell Maliphant (Broken Fall) und Liam Scarlett (With a Chance of Rain). Jedes der drei Stücke, die das Bayerische Staatsballett präsentiert, zeigt eine Ausprägung von aktuellen tänzerischen Ausdrucksformen. Wie jedem Paradigma eine eigene Ordnung eigen ist, so sind auch immer Kräfte am Werk, die der dominanten Struktur zuwiderlaufen und genau daraus schöpferisches Potenzial gewinnen. In allen Choreographien sind diese Impulse deutlich wahrnehmbar, indem sie entweder der vorgegebenen Struktur folgen oder einen Kontrapunkt setzen und ein eigenes Paradigma setzen. Aus diesem spannungsreichen Spiel in den drei choreographischen Handschriften gewinnt der Ballettabend seine Dynamik.

 

Paradigma versammelt drei Choreographien von Sharon Eyal und Gai Behar (Bedroom Folk), Wayne McGregor (Sunyata) und Liam Scarlett (With Chance of Rain). Jedes der drei Stücke, die das Bayerische Staatsballett präsentiert, zeigt eine Ausprägung von aktuellen tänzerischen Ausdrucksformen. Wie jedem Paradigma eine eigene Ordnung eigen ist, so sind auch immer Kräfte am Werk, die der dominanten Struktur zuwiderlaufen und genau daraus schöpferisches Potenzial gewinnen. Aus diesem spannungsreichen Spiel in den drei choreographischen Handschriften gewinnt der Ballettabend seine Dynamik.

With a Chance of Rain von Liam Scarlett entstand 2014 für acht Tänzer des American Ballet Theatre auf Klavier-Präludien von Sergei Rachmaninow. Diese zeichnen sich durch eine spätromantische Klangsprache aus, in der sich Dramatisches, Lyrisches, Melancholisches und Tragisches mischen. Den pianistisch äusserst anspruchsvollen Werken nimmt sich in der Aufführung Dmitry Mayboroda an. Auf der Bühne entsteht ein komplexes und faszinierendes Geflecht von Beziehungsstrukturen. Darin spiegelt sich sowohl die intensive Auseinandersetzung des Choreographen mit den zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandenen Präludien, als auch das erzählerische Talent von Liam Scarlett, das dem Ballett eine sehr persönliche Note verleiht. Die Einstudierung übernahm Liam Scarlett zusammen mit Kristen McGarrity.

Die Israelin Sharon Eyal schuf Bedroom Folk zusammen mit Gai Behar im Jahr 2015 für das Nederlands Dans Theater 1. Die Einstudierung für das Bayerische Staatsballett übernahm Rebecca Hytting. Die Tänzerinnen und Tänzer ballen sich anfangs tigerhaft zu einer kompakten Gruppe zusammen. Daraus entwickeln sich im weiteren Verlauf des Stücks immer wieder individuelle Bewegungsfolgen, die als Solo eine Spannung zum Kollektiv erzeugen. Durchgehend wird von der elektronischen Musik von Ori Lichtik ein Puls vorgegeben, der ein kraftvolles Energiezentrum bildet, aber auch zu einem fatalen Vorwärtsgehen-Müssen zwingt.

Broken Fall ist eine spannungsgeladene Choreographie für zwei Tänzer und eine Tänzerin aus dem Jahr 2003, die der britische Choreograph Russel Maliphant schuf. Broken Fall thematisiert in permanent spannungsgeladener Interaktion die menschliche Angst vor dem Fallen. Das Stück war in München zuletzt 2012 zu erleben und wird nun neu einstudiert.

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Biografien

Russell Maliphant erhielt seine Ausbildung an der Royal Ballet School in London. Nach seinem Abschluss wurde er in die Sadler's Wells Royal Ballet Company übernommen, machte sich bald darauf jedoch selbstständig.

Er arbeitete mit einigen der weltweit wichtigsten zeitgenössischen Compagnien zusammen, so zum Beispiel dem DV8 Physical Theatre, Michael Clark Company, Laurie Booth und Rosemary Butcher. Außerdem studierte er Anatomie, Physiologie und Biomechanik. Im besonderen Maße setzte er sich mit der Rolfing Method of Structural Integration, einer komplementärmedizinischen Behandlungsmethode auseinander, die er seit 1994 selbst anwenden darf. Dies bereicherte ihn in seiner Arbeit als Tanzpädagoge und Choreograph.

Maliphant schuf sein erstes Solo im Jahr 1992. Um seine künstlerischen Ideen frei umsetzen zu können, gründete er 1996 sein eigenes Ensemble, die Russell Maliphant Company. Sie zeichnet sich dadurch aus, verschiedene Bewegungssprachen, unter anderem aus dem klassischen Ballett, der Contact Improvisation, dem Yoga, dem Capoeira, dem Tai Chi und dem Chi Gong, miteinander zu verbinden. Maliphant kreierte nicht nur Stücke für sein eigenes Ensemble, sondern auch für andere Künstler und Compagnien.Dazu gehören Sylvie Guillem, Robert Lepage, The Ballet Boyz, das Lyon Opera Ballet, die Ricochet Dance Company, CobosMika, das Batsheva Ensemble und das Ballet de Lorraine.

2003 entstand in Kooperation mit Sylvie Guillem und George Piper Dances das Stück Broken Fall. Es wurde mit dem Laurence Olivier Award (2003) und dem Critics' Circle National Dance Award for Best Choreography in der Kategorie Modern (2006) ausgezeichnet. In den darauffolgenden Jahren kamen Maliphant und Guillem erneut zusammen, so zum Beispiel für das Stück PUSH, das mit dem South Bank Show Award und dem Laurence Olivier Award (2006) bedacht wurde, und für Eonnagata, an dem der kanadische Regisseur Robert Lepage beteiligt war.

Weitere Werke Maliphants sind Two:Four:Ten, Torsion und AfterLight, ein Solo, das in der Auseinandersetzung mit den Ballets Russes am Sadler's Wells entstand. Dort war es Teil des abendfüllenden Programms In The Spirit Of Diaghilev. Für den Abend Der gelbe Klang, der Eröffnungspremiere der BallettFestwoche 2014, erarbeitete Maliphant zusammen mit dem Londoner Szenekomponisten Mukul Patel Spiral Pass.

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