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TO GET TO BECOME / BROKEN FALL / NN

Choreographie Philippe Kratz, Russell Maliphant | Neuproduktion

Dienstag, 22. Dezember 2020
19.30 Uhr
Nationaltheater

U30 · Einführung: 18.30 Uhr

Der Direktverkauf zu dieser Vorstellung muss verschoben werden und startet erst, sobald Klarheit über die Verordnungen für Theater im Dezember besteht. Dies ist aktuell nicht vor Ende November zu erwarten.

Premiere am 20. Dezember 2020

#BSBpassagen

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Termine & Karten

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Besetzung

TO GET TO BECOME

Choreographie
Philippe Kratz
Musik
Milo
Licht
Carlo Cerri
Kostüme
Susanne Stehle


BROKEN FALL

Choreographie
Russell Maliphant
Musik
Barry Adamson
Licht
Michael Hulls
Einstudierung
Michael Nunn, William Travitt, Norbert Graf


NN

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Medien

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PASSAGEN

BROKEN FALL: Ekaterina Petina, Marlon Dino, Erik Murzagaliye...
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BROKEN FALL: Ekaterina Petina, Erik Murzagaliye, Marlon Dino...
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BROKEN FALL: Ekaterina Petina, Marlon Dino, Erik Murzagaliye...
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PASSAGEN

BROKEN FALL: Ekaterina Petina ©Charles Tandy
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Mehr dazu

Das Bayerische Staatsballett hat aufgrund der aktuellen Aufführungsbedingungen die Chance ergriffen, mit Passagen einen zweiten Ballettabend anzusetzen, der aus drei hochkarätigen Choreographien besteht. Gezeigt werden to get to become, eine Uraufführung des jungen Choreographen Philippe Kratz, der 2020 vom italienischen Magazin Danza&Danza zum Choreographen des Jahres gekürt wurde. Zur Musik von Hip-Hop Songwriter Milo entwirft er ein dynamisches Stück für 7 Tänzer und widmet sich dabei der Frage, wie wir unser eigenes Bild für die Zukunft entwerfen und Wege finden, um uns im aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Kontext zu verordnen. Broken Fall ist eine spannungsgeladene Choreographie für zwei Tänzer und eine Tänzerin aus dem Jahr 2003, die der britische Choreograph Russel Maliphant schuf. Broken Fall thematisiert in permanent spannungsgeladener Interaktion die menschliche Angst vor dem Fallen. Das Stück war in München zuletzt 2012 zu erleben und wird nun für Passagen neu einstudiert. Der Titel der dritten Produktion wird zeitnah bekannt gegeben. In allen drei Choreographien werden Phänomene des Übergangs thematisiert und Bewegungen des Aufbruchs gefeiert.

 

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Biografien

Choreograph

Philippe Kratz wurde 1985 in Leverkusen geboren und begann bereits in jungen Jahren in Suheyla Ferwer’s Tanztheater Projekt „Bühnenkunst“ aufzutreten. Seine professionelle Ausbildung erhielt er ab 2002 an der École supérieure de danse du Québec im kanadischen Montreal und an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Nach seinem Abschluss wurde er von Xin Peng Wang ans Ballett Dortmund engagiert. 2008 folgte er der Einladung von Cristina Bozzolini an das Aterballetto im italienischen Reggio Emilia und tanzte unter anderem in Werken von Ohad Naharin, Johan Inger, William Forsythe, Hofesh Shechter und Rihoko Sato.

Bereits 2010 begann er kleinere Werke für das Ensemble des Aterballetto zu choreographieren, darunter zum Beispiel Lettres d’amour (2012) und SPRING (2013). SENTieri, 2014 uraufgeführt, wurde 2016 in Ausschnitten beim Wiener Staatsballett aufgeführt. Sein erstes Auftragswerk für das Aterballetto ist L’eco dell’acqua (2015), das er für 16 Tänzerinnen und Tänzer entwirft und das sich mit Goethes Gedicht Gesang der Geister über den Wassern von 1779 befasst. Noch im gleichen Jahr erarbeitet er den kurzen Pas de deux #hybrid zu einem Mix aus elektronischen und afroamerikanischen Musiksamples. #hybrid wird zu einem Experiment, das klassische Spitzenschuhtechnik und starke Rhythmen kombiniert. Das Werk Phoenix entstand 2017 für neun Tänzerinnen und Tänzer und wird zum Wendepunkt in Kratzs choreographischem Schaffen. Kratz legt dem Werk ein Konzept zu Grunde, in dem themenbasierte Improvisation den Entstehungsprozess prägt. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Neukomposition des italienischen Komponisten Borderline Order ein, die Philippe Kratz koproduziert. In dem Duett O von 2018 tritt er erstmals selbst an der Seite von Ivana Mastroviti auf. Das Werk wird im gleichen Jahr mit dem 1. Platz des 32. Internationalen Wettbewerb für Choreographie ausgezeichnet und bringt ihm eine artistic residency des Australian Dance Theatre in Adelaide ein. Das Chorwerk cloud|material feierte 2019 beim Oriente Occidente Festival im italienischen Rovereto Premiere. Zu diesem Werk inspirierten ihn die Schriften der Bauhaus Textilkünstlerin und Weberin Anni Albers.

2014 und 2017 zeichnete ihn die Zeitschrift TANZ als „Hoffnungsträger“ aus. Das italienische Magazin Danza&Danza kürte Philippe Kratz im Januar 2020 zum Choreographen des Jahres.  

Seine Neukreation To get to become für Passagen ist sein erstes Werk beim Bayerischen Staatsballett. 

(Stand: Oktober 2020)

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