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Alle Besetzungen

Inszenierung
Anna-Sophie Mahler
Komposition, Klavier
Stefan Wirth
Musikalische Einrichtung, Arrangements, Klavier
Bendix Dethleffsen
Bühne
Duri Bischoff
Kostüme
Nic Tillein
Licht
Michael Bauer
Dramaturgie
Benedikt Stampfli

Sopran
Iulia Maria Dan
Schauspielerin I
Eva Löbau
Schauspielerin II
Vivien Mahler
Schauspielerin III
Judith Huber

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Mediathek

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Ausgehend von Franz Liszts Eine Symphonie nach Dantes Divina Commedia untersucht die Regisseurin Anna-Sophie Mahler die schicksalhafte Beziehung zwischen Francesca und ihrem Geliebten Paolo. Wie bei Dante wird auch bei Liszt das Höllentor durchschritten. Warum aber Francesca hier leiden muss - ob sie vorsätzlich Ehebruch begangen hat oder irrtümlicherweise meinte, Paolo sei ihr zukünftiger Gatte -, wird in beiden Werken nicht klar. Eine Geschichte über Trug und Verrat und die Hoffnung auf einen Augenblick des Glücks. 

Anna-Sophie Mahler befasst sich für das Musiktheaterprojekt in der Gegenwart mit "eingesperrten Stimmen" in der gegenwärtigen Gesellschaft: Daher führte sie in einem Frauengefängnis mit Inhaftierten Gespräche. Es geht nicht darum, die Hölle, wie sie bei Dante beschrieben wird, in der heutigen Gesellschaft zu suchen, sondern die Gefühle, die Träume, die inneren Konflikte und Ängste von Frauen, die eingesperrt und in einem System gefangen sind, das nur Recht und Unrecht oder offen und geschlossen kennt, zu beleuchten.

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Biografien

Anna-Sophie Mahler, geboren in Kassel, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Von 2002 bis 2004 war sie als Regieassistentin am Theater Basel engagiert.

Sie assistierte bei Christoph Marthaler und Christoph Schlingensief.  Seit 2004 ist sie sowohl als Schauspiel- als auch Opernregisseurin tätig und inszenierte u. a. in Zürich, Berlin, Basel, Luzern, Düsseldorf und Weimar. 2006 gründete sie ihre eigene freie Gruppe CapriConnection. 2011 wurde CapriConnection mit der Musiktheaterproduktion ars moriendi zum Impulse Theater Festival eingeladen. Mahler inszenierte Die Sache Makropulos, Orlando furioso und Blick der Tosca am Theater Bremen und  Armide am Konzert Theater Bern. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper 2014/15: Francesca da Rimini.

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Blog

Zu Besuch bei Francesca

Ewige Verdammnis im Austausch für einen kurzen Moment des Glücks? Dieser Frage widmet sich das Musiktheaterprojekt "Francesca da Rimini", das am 21. Juli im Haus der Kunst uraufgeführt wird. Ein Blick auf die Probebühne. mehr lesen

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