Infos

Montag, 09. Februar 2015
19.00 Uhr
Alte Pinakothek

32,- €

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Besetzung

Musikalische Leitung
Wolfgang Antesberger

Sprecher
Stefan Hunstein
Viola da Gamba
Friederike Heumann
Laute
Axel Wolf
Ensemble Pro VocAnte
Sopran
Anastasiya Peretyahina, Ursula Schulze-Antesberger
Alt
Martina Koppelstedter
Tenor
Wolfgang Antesberger
Bass
Thomas Haiber
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Vortrag

Prof. Dr. Lisa Kaltenegger (Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg)
Auf der Suche nach der zweiten Erde

„Ich brinn und bin entzündt“

Italienische Madrigale und deutsche Lieder von Arcadelt, Banchieri, Gesualdo, Hassler, Grabbe, Marenzio, Monteverdi Palestrina, Reiner, de Rore, Schütz. Shakespeare-Sonette von R. Spring.

Stefan Hunstein liest Texte von Petrarca, Nietzsche, Shakespeare u.a.

Blicke – Küsse – Bisse: Eine Sache schlägt in ihr vermeintliches Gegenteil um – und nach der ersten Überraschung kommt möglicherweise die Einsicht, dass beides, Lust wie Leid, untrennbar miteinander verbunden ist, ja unverzichtbar zusammengehört. Gegensätze sind die Grundlage unseres Lebens. Ohne Minus und Plus keine Elektrizität, ohne Geschlechter keine Fortpflanzung, ohne Falsch und Richtig keine Erkenntnis. Kunst und Wissenschaft sind zwar keine Gegensätze. Aber ihre Methoden, Neues zu entdecken, sind doch so verschieden, dass es zu anregenden Perspektivwechseln führen kann, wenn man beide gelegentlich miteinander kurzschließt. Das geschieht in den Themenkonzerten, die von der Bayerischen Staatsoper gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft ausgerichtet werden. Musik mit Künstlern aus Orchester, Chor und Solistenensemble auf der einen und Grundlagenforschung auf höchstem Niveau auf der anderen Seite begegnen einander mit Darstellungen aktueller Forschungsthemen und außergewöhnlichen Kompositionen – in Programmen, die bisweilen nach einem zweiten Blick, einem zweiten Hinhören und einem Nach-Denken verlangen. Wissenschaftler diverser Fachgebiete werden sich im weitgefassten Sinne mit dem Jahresthema der Spielzeit 2014 / 15 auseinandersetzen, und Musiker und Musikerinnen des Bayerischen Staatsorchesters stellen ihrerseits Werke zusammen, die die in den Opernpremieren angelegten Konflikte auf ihre eigene Weise fortspinnen. Zu den bewährten Spielorten der Themenkonzerte wie dem Max-Planck-Haus am Marstallplatz, der Allerheiligen Hofkirche und der Alten Pinakothek werden neue Räume treten, die zu spannungsvollen Einblicken führen.

Ein Projekt mit Konzerten und Vorträgen in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft

 

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Biografien

Friederike Heumann studierte Viola da gamba an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jordi Savall und Paolo Pandolfo.

Anschließend war sie Stipendiatin an der Cité Internationale des Arts in Paris. Als Solistin und als Gast von Ensembles wie Hespèrion XXI und Le Concert des Nations (Jordi Savall), dem Concerto Vocale (René Jacobs), Le Concert d'Astrée (Emmanuelle Haïm), Les Arts Florissants (William Christie), dem Lucerne Festival Orchestra (Claudio Abbado), dem Ensemble Café Zimmermann, Le Poème Harmonique, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Ton Koopman), dem Montréal Symphony Orchestra und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sowie den Berliner Barocksolisten ist sie in Europa, Kanada, Brasilien, Japan, den USA und Israel zu hören. Mit ihrem eigenen Ensemble Stylus Phantasticus ist sie Gast vieler internationaler Festivals. Unter ihrer künstlerischen Leitung erschienen zahlreiche CD-Einspielungen sowie mehrere Solo- und Duoalben. Seit 2011 unterrichtet Friederike Heumann Viola da gamba an der Musikhochschule in Würzburg.

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