Infos

Freitag, 06. Februar 2015
19.00 Uhr
Max-Planck-Haus am Hofgarten

€ 24,-

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Besetzung

1. Violine
Katharina Lindenbaum-Schwarz
2. Violine
Markus Kern
Viola
Adrian Mustea
Violoncello
Benedikt Don Strohmeier
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Vortrag
Prof. Dr. Dr. h.c. Angela Friederici (Vizepräsidentin der Max-Planck-Gesellschaft, Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig)
Sprache: grenzenlose Freiheit im neuronalen Netz

Wolfgang Amadeus Mozart
(1756–1791)
Streichquartett d-Moll KV 421

Robert Schumann (1810–1856)
Sechs Gesänge op. 107 (bearbeitet für Streichquartett und Sopran von Aribert Reimann)

Leoš Janáček (1854–1928)
Streichquartett Nr. 1 Kreutzersonate

Blicke – Küsse – Bisse: Eine Sache schlägt in ihr vermeintliches Gegenteil um – und nach der ersten Überraschung kommt möglicherweise die Einsicht, dass beides, Lust wie Leid, untrennbar miteinander verbunden ist, ja unverzichtbar zusammengehört. Gegensätze sind die Grundlage unseres Lebens. Ohne Minus und Plus keine Elektrizität, ohne Geschlechter keine Fortpflanzung, ohne Falsch und Richtig keine Erkenntnis. Kunst und Wissenschaft sind zwar keine Gegensätze. Aber ihre Methoden, Neues zu entdecken, sind doch so verschieden, dass es zu anregenden Perspektivwechseln führen kann, wenn man beide gelegentlich miteinander kurzschließt. Das geschieht in den Themenkonzerten, die von der Bayerischen Staatsoper gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft ausgerichtet werden. Musik mit Künstlern aus Orchester, Chor und Solistenensemble auf der einen und Grundlagenforschung auf höchstem Niveau auf der anderen Seite begegnen einander mit Darstellungen aktueller Forschungsthemen und außergewöhnlichen Kompositionen – in Programmen, die bisweilen nach einem zweiten Blick, einem zweiten Hinhören und einem Nach-Denken verlangen. Wissenschaftler diverser Fachgebiete werden sich im weitgefassten Sinne mit dem Jahresthema der Spielzeit 2014 / 15 auseinandersetzen, und Musiker und Musikerinnen des Bayerischen Staatsorchesters stellen ihrerseits Werke zusammen, die die in den Opernpremieren angelegten Konflikte auf ihre eigene Weise fortspinnen. Zu den bewährten Spielorten der Themenkonzerte wie dem Max-Planck-Haus am Marstallplatz, der Allerheiligen Hofkirche und der Alten Pinakothek werden neue Räume treten, die zu spannungsvollen Einblicken führen.

Ein Projekt mit Konzerten und Vorträgen in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft

 

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Biografien

Katharina Lindenbaum-Schwarz wurde in Detmold geboren, studierte an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt bei Tibor Varga und Lukas David sowie an der Juilliard School of Music in New York bei Ivan Galamian als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Sie beendete ihr Studium bei Thomas Brandis in Berlin und absolvierte Meisterkurse bei Nathan Milstein und Sandor Végh. Sie war mehrfach Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert sowie langjähriges Mitglied des Bell’Arte-Streichquartetts. Von 1981 bis 2018 war sie stellvertretende Stimmführerin der Zweiten Violinen im Bayerischen Staatsorchester.

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