Infos

Als „Akademien“ wurden schon im 18. und 19. Jahrhundert (oft privat organisierte) Konzerte bezeichnet. Der Münchner Verein „Musikalische Akademie e.V.“ wurde 1811 aus der Mitte des damaligen Hofopernorchesters gegründet. Die Musiker wollten in München endlich eine professionelle Konzertreihe etablieren. Tatsächlich war es die erste symphonische Konzertreihe in dieser Stadt. Mittlerweile sind unter dem Dach dieses Vereins nicht nur die Symphoniekonzerte, sprich die Akademiekonzerte des Bayerischen Staatsorchesters gebündelt, sondern auch viele Aktivitäten, die man landläufig eher als „akademisch“ auffasst: das Jugendorchester ATTACCA beispielsweise oder die Orchesterakademie zur Ausbildung von Instrumentalisten am Beginn ihres Berufslebens. Auch die Organisation von Tourneen wie dieser obliegt dem Verein der Musikalischen Akademie.

Montag, 20. November 2017
20.00 Uhr
Nationaltheater

Konzerteinführung: 19.15 Uhr · Junges Publikum

Freier Verkauf · Serie 40

Preise E, € 53 /46 /40 /30 /22 /15 /8 /5

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Termine & Karten

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Besetzung

Musikalische Leitung
Cristian Măcelaru

Solist
Francesco Piemontesi
  • Bayerisches Staatsorchester

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Programm

Zoltán Kodály

Konzert für Orchester

Franz Liszt
Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur

Belá Bartók
Der holzgeschnitzte Prinz op. 13
Große Suite

 

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Biografien

Cristian Măcelaru war Konzertmeister des Miami Symphony Orchestra und Geiger im Houston Symphony Orchestra, bevor er 2010 mit Puccinis Madama Butterfly an der Houston Grand Opera sein Operndebüt als Dirigent feierte. Bei den Musikfestivals in Tanglewood und Aspen besuchte er Meisterkurse u. a. bei David Zinman, Rafael Frühbeck de Burgos, Oliver Knussen und Stefan Asbury. 2011 wurde er Assistant Conductor des Philadelphia Orchestra, ein Jahr später dessen Associate Conductor; seit 2013 leitet er dort als ständiger Gastdirigent eine eigene Abonnementreihe. Aufmerksamkeit erregte er 2012, als er beim Chicago Symphony Orchestra für Pierre Boulez einsprang. Er steht am Pult vieler renommierter amerikanischer Orchester, darunter das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das National Symphony Orchestra in Washington und das New York Philharmonic Orchestra. Auch bei dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Staatskapelle Dresden und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks gastierte er bereits. 2015 debütierte er mit dem Danish National Symphony Orchestra und Anne-Sophie Mutter in der New Yorker Carnegie Hall. Seit Beginn seiner Karriere engagiert er sich außerdem für die Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses. Er wurde 2012 mit dem Sir Georg Solti Emerging Conductor Award und 2014 mit dem Sir Georg Solti Conducting Award geehrt. (Stand: 2017)

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