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Zeit im Wandel – Zu „Die Gezeichneten“

Münchner Opernfestspiele
Freitag, 14. Juli 2017
20.00 Uhr
Cuvilliés-Theater

Junges Publikum

Preise CE , € 44 /40 /32 /- /14

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Besetzung

1. Violine
Markus Wolf
2. Violine
So-Young Kim
Viola
Benjamin Beck
Klarinette
Andreas Schablas
Horn
Johannes Dengler
Klavier
Julian Riem
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Mehr dazu

Franz Schreker
Der Wind nach einer Dichtung von Grete Wiesenthal

Wolfgang Amadeus Mozart
Klarinettenquintett A-Dur KV 581 Stadler-Quintett

Ernst von Dohnányi
Sextett C-Dur op. 37

Das zweite Festspiel-Kammerkonzert spannt einen Bogen zur Festspielpremiere von Franz Schrekers Die Gezeichneten. Es beginnt mit einem der wenigen Kammermusikwerke Schrekers Der Wind und endet mit einem Sextett für Klarinette, Horn und Klavierquartett des Schreker Zeitgenossen Ernst von Dohnányi. Als Bindeglied zwischen beiden Werken steht ein Meisterwerk für Klarinette und Streichquartett, das Klarinettenquintett A-Dur KV 581, das Wolfgang Amadeus Mozart für den zu dieser Zeit berühmtesten Klarinettisten, Anton Stadler, komponierte.

Andreas Schablas, Soloklarinettist des Bayerischen Staatsorchesters, zeigt in diesem von ihm entwickelten Programm gemäß dem Spielzeitmotto Was folgt…, wie Dohnanyi und Schreker das Klarinettenkonzert Mozarts als Vorbild weiter einwickelten und in den Zeitgeist ihrer Epoche eingebunden haben. Konzertmeister Markus Wolf, der Solohornist Johannes Dengler, der Solocellist Emanuel Graf sowie So-Young Kim, Benjamin Beck und Julian Riem werden zusammen mit Andreas Schablas die Werke aufführen.

 

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Biografien

Markus Wolf wurde 1962 in Wien geboren und ist seit 1989 Erster Konzertmeister an der Bayerischen Staatsoper. Zuvor hatte er die gleiche Position bei den Wiener Symphonikern inne.

Wolf studierte an der Wiener Musikhochschule bei Günter Pichler; 1983 erhielt er das Solistendiplom mit einstimmiger Auszeichnung. 1983 bis 1989 assistierte er bei Günter Pichler und betrieb weitere Studien bei Max Rostal, Nathan Milstein und Oscar Shumsky. Von 1971 bis 1982 musizierte er als Bratschist mit seinen Brüdern im Wolf-Trio. 1981 gründete er das Beethoven Trio Wien, mit dem er elf CDs einspielte. 1986 wurde er als Bratschist vom Alban Berg Quartett eingeladen, die Streichquintette Mozarts aufzuführen und für EMI einzuspielen. 2007 erschien bei Farao die Einspielung der Violinsonaten von Strauss und Pfitzner mit Julian Riem. Es folgten Meisterkurse in Deutschland und Japan. 1997 bis 2002 war er Gastkonzertmeister beim London Symphony Orchestra. Von 2000 bis 2008 war Markus Wolf Dozent am Richard-Strauss-Konservatorium München, außerdem unterrichtet er seit 2005 als Nachfolger von Denes Zsigmondy an der Musikhochschule Augsburg. Seit 2005 leitet er eine Violinklasse an der Musikhochschule München. 2000 wurde ihm der Titel „Bayerischer Kammervirtuose“ verliehen. Markus Wolf spielt auf der „Vollrath-Stradivarius“ von 1722.

 

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