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Zur Uraufführung von Miroslav Srnkas Oper "South Pole"

Samstag, 16. Januar 2016
19.00 Uhr
Dreifaltigkeitskirche

Junges Publikum

€ 24,-

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Besetzung

Flöte
Andrea Ikker
Klarinette
Agneta Müller
1. Violine
Verena-Maria Fitz
Violoncello
Benedikt Don Strohmeier
Klavier
Sojin Kim
Schlagzeug
Carlos Vera Larrucea
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Vortrag
Dr. Ulrike Schmidt (Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München)
Jeder Kampf birgt psychische Risiken – die Erläuterung psychischer Traumafolgen am Beispiel der ersten Südpolexpedition

Johann Sebastian Bach
Sonate c-Moll BWV 1079
Musikalisches Opfer

Miroslav Srnka
Magnitudo 9.0

Felix Mendelssohn Bartholdy
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op.49

Der Wettlauf von Robert Falcon Scott und Roald Amundsen um die Ehre, der erste Mensch am Südpol zu sein, hat einerseits sicherlich dazu beigetragen, den Kenntnisstand der Menschheit zu erweitern, bedeutete aber anderseits erhebliche körperliche und psychische Belastungen für alle beteiligten Forscher. In diesem Vortrag werden am Beispiel der ersten Expeditionen in die Antarktis die Entstehung und Behandlung psychischer Traumafolgestörungen wie die Akute Belastungsreaktion (ABS) und die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) erläutert. Des Weiteren wird diskutiert, welche biologische Mechanismen Menschen potentiell empfänglicher beziehungswiese resistenter für stressinduzierte psychische Krankheiten machen können.


Ein Projekt mit Konzerten und Vorträgen in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft

 

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Biografien

Andrea Ikker wurde 1969 in Székesfehérvár/Ungarn geboren. Ab dem Alter von 7 Jahren erhielt sie auf eigenen Wunsch Querflötenunterricht, wenig später auch Klavierunterricht. Bereits kurz darauf wurde sie in Budapest im Rahmen eines Sonderprogramms für begabte Kinder in eine spezielle Förderung aufgenommen.

1980 emigrierte die Familie nach Deutschland, wo Andrea Ikker noch im Oktober 1980 als jüngste Jungstudentin aller Zeiten an der Musikhochschule Stuttgart aufgenommen. Sie erhielt nun Querflötenunterricht bei Klaus Schochow. 1983 war sie erste Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert und erhielt in den drauffolgenden Jahren zahlreiche Preise bei Wettbewerben für Jugendliche.
1986 nahm sie ein reguläres Studium bei Michael Debost am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique auf. Nach Abschluss des Studiums mit dem 1. Preis des Conservatoire ging sie nach Köln, um bei András Adorján ein Meisterklassenstudium zu absolvieren. Im Jahre 1991 erhielt sie beim Internationalen Bodenseemusikwettbewerb einen 2. Preis und wurde beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn ausgezeichnet. Darauf folgend wurde sie 1992/93 in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. In den Jahren 1994 bis 1997 lebte sie im Ruhrgebiet und war dort als freischaffende Konzertflötistin tätig. 1995 war sie Preisträgerin des Internationalen Kuhlau-Wettbewerbs in Uelzen. In dieser Zeit machte sie auch ihre ersten Erfahrungen als Übersetzerin, zumeist als Dolmetscherin bei Messen und Kongressen. 1997 erhielt Andrea Ikker ein Engagement im Orchester der Bayerischen Staatsoper München, wo sie bis heute fest angestellt ist. CD-Einspielungen mit Künstlern wie Axel Hacke und Christoph Well zeugen von ihrer regen Kammermusiktätigkeit. Neben ihrem musikalischen Betätigungsfeld widmet sich Andrea Ikker seit 2006 intensiv der Übersetzung von schöner Literatur. Unter den von ihr übersetzten Autoren finden sich Namen wie András Nyerges, Róbert Hász und Szilárd Rubin, aber auch Persönlichkeiten wie Péter Nádas, deren Werke von namhaften Verlagen wie Knaus, Klett-Cotta und Rowohlt Berlin auf den deutschen Markt gebracht wurden.

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