Infos

Vortrag und Konzert

Montag, 09. Dezember 2019
19.00 Uhr
Internationale Jugendbibliothek in der Blutenburg

Stiftung Internationale Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg
Seldweg 15
81247 München

U30

Preise PG24

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Besetzung

Vortrag: Prof. Dr. Tobias Bonhoeffer, MPI für Neurobiologie, Direktor der Abteilung Synapsen – Schaltkreise – Plastizität

Oboe Giorgi Gvantseladze
Flöte Christoph Bachhuber
Klarinette Markus Schön
Fagott Holger Schinköthe
Horn Franz Draxinger

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Mehr dazu

Hans Abrahamsen
Walden für Holzbläserquintett

Robert Schumann (Bearb. Hans Abrahamsen)
Kinderszenen op. 15

u.a.

 

Die diesjährigen Themenkonzerte finden unmittelbar im Vorfeld der Deutschen Erstaufführung von Hans Abrahamsens Oper The Snow Queen statt. Die von der Bayerischen Staatsoper gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft ausgerichtete Reihe wird auf dieses Ereignis bezugnehmen und sich mit dem Spielzeit-Thema „Kill your darlings“ auseinandersetzen. Es geht also einerseits um die Frage, wovon man sich im Laufe der Zeit trennen muss, um persönlich oder künstlerisch weiterzukommen – seien es alte Überzeugungen, überholte Glaubenssätze, obsolete Verhaltensregeln oder auch private Verstrickungen; und zum anderen um die Musik Hans Abrahamsens, der seit den 1990er Jahren zunehmend an Bekanntheit gewann und mit den Werken seines „Schnee“-Zyklus mittlerweile zu den meistgefragten Komponisten unserer Zeit zählt. Sein Vokalzyklus let me tell you, den er (ebenso wie The Snow Queen) für Barbara Hannigan geschrieben hat, wird weltweit aufgeführt. Er selbst ist mit einigen der renommiertesten Musikpreise ausgezeichnet worden, darunter der Grawemeyer Award 2013 und der Léonie-SonningMusikpreis 2019. Winter, Märchen, Romantik, Sehnsucht und immer wieder Schnee sind Begriffe, die in seinem Schaffen ständig wiederkehren. In den Themenkonzerten werden kammermusikalische Werke von Hans Abrahamsen vorgestellt, außerdem einige seiner Bearbeitungen sowie Musik von anderen, ihm nahestehenden Komponisten aus Vergangenheit und Gegenwart, insbesondere Robert Schumann, mit dem ihn eine Art geistige Verwandtschaft verbindet: Schumann hat Hans Christian Andersen persönlich kennengelernt, mehrere seiner Gedichte vertont und wollte aus einem seiner Märchen sogar eine Oper machen. In den Vorträgen stellen namhafte Wissenschaftler aus den Reihen der Max-Planck-Institute aktuelle Ergebnisse aus der Grundlagenforschung vor – im Zusammenhang mit dem Saisonthema und im mal korrespondierenden, mal kontrastierenden Austausch mit der Musik.

 

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