Infos

Zur Uraufführung von Miroslav Srnkas Oper "South Pole"

Samstag, 23. Januar 2016
17.00 Uhr
Aerodynamik-Windkanal der BMW Group

Der genaue Einlassort und weitere Hinweise zum Aufenthalt auf dem Forschungs- und Innovationszentrum von BMW folgen!

Junges Publikum

€ 24,-

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Besetzung

Klarinette
Markus Schön
Bass-Klarinette
Martina Beck-Stegemann
Horn
Johannes Dengler
Horn
Casey Rippon
Fagott
Holger Schinköthe
Fagott
Susanne von Hayn
Violoncello
Emanuel Graf
Schlagzeug
Claudio Andrés Estay González
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Vortrag
Dr. Markus Klapper (Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Mainz)
Materialforschung - ein Schlüssel zur Lösung von Klima- und Energieproblemen

 

Bohuslav Martinů
Quartett C-Dur H 139 Klarinette, Horn, Violoncello und kleines Tambourin (1924)

Philippe Manoury
Last für Bassklarinette und Marimba (1997)

Milan Slavicky
Tre Pezzi für Horn solo (1996)
 
Ivan Fedele
Corrente für Violoncello solo (2007)
 
Miroslav Srnka
Coronae für Horn solo (2010)

Philippe Manoury
Solo für Vibraphone (1987)
 
Miroslav Srnka
A Variation für Violoncello (2010)
 
Matyas Seiber
Serenade für Bläsersextett (1925)

Das Ziel ist klar: Mit umweltgerechter Energieversorgung die schwindenden Ressourcen der Erde ausgleichen – und zwar so schnell wie möglich. Doch von vielen Metallen, die essentiell für zukünftige Technologien sind – wie Indium, Palladium und Platin –, gibt es viel zu wenig. Mit den zur Verfügung stehenden Mengen lässt sich im Labor experimentieren, für die Umstellung einer Weltwirtschaft ist aber anderes erforderlich: Alternative Materialien müssen gefunden werden. Eine umweltgerechte Energiewirtschaft verlangt neue Konzepte in den drei Säulen Energieumwandlung / Erzeugung, Energiespeicherung und Energieeinsparung. Alternative Energiequellen wurden erst ermöglicht durch die Entwicklung neuer Materialien: Dazu gehören kunststoffbasierte Membranen für Brennstoffzellen, organische Katalysatoren auf Kohlenstoffbasis (die seltene Metalle ersetzen können) und ultraleichte, aber stabile Materialien für Windräder. Um die Energie zu speichern, wie es für eine mobile Gesellschaft und ihre angestrebte Elektromobilität unerlässlich ist, braucht es ebenfalls neue Materialien – die herkömmlichen schweren Bleibatterien kommen da nicht in Frage. Energieeinsparung ist die dritte Säule für eine zukünftige klimagerechte Energiegewinnung. In den letzten Jahren wurde schon viel erreicht, moderne Dämmstoffe und gewichtssparende Werkstoffe wie Karbonfasern und Kompositen aus unterschiedlichen Kunststoffen haben große Fortschritte gebracht. Noch sind viele Ziele nicht erreicht – aber Grundlagenforschung wie die der Max-Planck- Institute kann dabei neue Lösungswege eröffnen.

Ein Projekt mit Konzerten und Vorträgen in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft

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Biografien

Markus Schön, geboren in Lage, ist seit 2003 Soloklarinettist der Bayerischen Staatsoper München und seit 2013 außerdem Professor für Bläserkammermusik an der Kunstuniversität Graz. Von 2015 bis 2016 hatte er eine Professur für Klarinette an der Folkwang Universität Essen inne. Schon früh wurde er Mitglied des Bundesjugendorchesters und danach der Jungen Deutschen Philharmonie. Nach dem Studium bei Hans-Dietrich Klaus, Hans Deinzer und Eduard Brunner spielte er unter anderem in der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Scottish Chamber Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra. Es folgten Engagements in den Symphonieorchestern des Bayerischen und Norddeutschen Rundfunks, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, den Münchner Philharmonikern und dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam. Als Solist trat er mit den Hamburger Symphonikern, der Prague Philharmonia und dem Bayerischen Staatsorchester unter Zubin Mehta und Kent Nagano auf. Außerdem gilt sein Interesse der Kammermusik und der Neuen Musik; beispielsweise wirkte er im ensemble recherche, im Klangforum Heidelberg und im Kammerensemble Neue Musik Berlin mit. Seit 2005 widmet er sich dem Spiel auf historischen Klarinetten; mit dem Fortepiano-Spieler Christoph Hammer verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Markus Schön gewann 1999 den 1. Preis beim Mendelssohn-Wettbewerb, Berlin, zweimal nahm ihn der  Deutsche Musikrat in seine Reihe „Konzerte junger Künstler“ auf. Viele deutsche Sendeanstalten engagierten ihn für Solo- und Kammermusik-Produktionen. (Stand: 2017)

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