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„Was folgt …“ – Vortrag und Konzert: „Ethische Konflikte in der Grundlagenforschung – Beispiele aus der Hirnforschung.“

Samstag, 04. Februar 2017
19.00 Uhr
Großer Anatomie-Hörsaal der LMU

Drama Plus

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Besetzung

Solistin
Lydia Teuscher
Flöte
Andrea Ikker
Klarinette
Andreas Schablas
1. Violine
Markus Wolf
Violoncello
Emanuel Graf
Klavier
Julian Riem
Leitung
Peter Wolf

Vortrag
Prof. Dr. Wolf Singer, em. Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurtam Main

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Mehr dazu

Arnold Schönberg Kammersymphonie op. 9 (in der Fassung von Anton Webern)

 

ZUM VORTRAG

Auf den ersten Blick erscheint die Grundlagenforschung als eine Disziplin, die im geschützten Raum der von der Verfassung garantierten Forschungsfreiheit nur wenig Konfliktpotential birgt. Tatsächlich muss sich aber auch die Grundlagenforschung, wie alle anderen Aktivitäten des Menschen, die zu Veränderungen in der Welt führen, einer Abwägung zwischen Schaden und Nutzen stellen. Ob ein bestimmter Forschungsansatz zu neuen Erkenntnissen führen wird, welcher Art im Erfolgsfall die Erkenntnis sein wird und ob sich aus ihr Anwendungen ergeben werden, lässt sich nur schwer voraussagen. Weil die einzige Rechtfertigung von Grundlagenforschung der Gewinn von Erkenntnis ist, deren Wert aber durchaus unterschiedlich beurteilt werden kann, gestalten sich ethische Abwägungen im Bereich der Grundlagenforschung als besonders schwierig. Beispiele aus dem Bereich der Hirnforschung werden herangezogen, um die Natur ethischer Konflikte zu erläutern.

 

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolf Singer, in München geboren, studierte Medizin in seiner Heimatstadt und in Paris, wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität in München promoviert und an der Technischen Universität München habilitiert. Er ist Direktor em. am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt a. M. und Gründungsdirektor des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) sowie des Ernst Strüngmann Instituts (ESI) for Neuroscience in Cooperation with Max Planck Society in Frankfurt a. M. Ferner ist er wissenschaftlicher Leiter des Ernst Strüngmann Forums mit Sitz in Frankfurt. Seine Forschung ist der Aufklärung der neuronalen Grundlagen kognitiver Funktionen gewidmet. Im Zentrum steht die Frage, wie die über viele Hirnareale verteilten Verarbeitungsprozesse zusammengebunden werden, um kohärente Wahrnehmungen zu ermöglichen.

 

 

 

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Biografien

Lydia Teuscher studierte Gesang u.a. in Cardiff und Mannheim. Von 2006 bis 2008 war sie Ensemblemitglied an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Ännchen (Der Freischütz), Susanna (Le nozze di Figaro) und Valencienne (Die lustige Witwe). Gastspiele führten sie seither u.a. zu den Innsbrucker Festwochen für alte Musik, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Festival d‘Aix-en-Provence, zudem arbeitete sie etwa mit dem Ensemble für Alte Musik in Berlin, dem Amsterdamer Concertgebouw Orchester und dem Kölner Gürzenich Orchester zusammen. An der Bayerischen Staatsoper debütierte Sie 2009 als Ighino in Hans Pfitzners Palestrina. Partie in der Spielzeit 2010/11: Pamina (Die Zauberflöte)

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