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Ein Opernprojekt von Marina Abramović (2020)

· Mit Musik von Marko Nikodijević und Szenen aus Werken von Vincenzo Bellini, Georges Bizet, Gaetano Donizetti, Giacomo Puccini und Giuseppe Verdi
Mit deutschen und englischen Übertiteln | Neuproduktion

Sonntag, 06. September 2020
14.00 Uhr
Nationaltheater

Einführung: 13.00 Uhr

Freier Verkauf

Preise K , € 132 / 115 / 95 / 74 / 52 / 30 / 14 / 10

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Premiere am 01. September 2020

#BSO7deaths

  • gefördert von Bernhard und Julia Frohwitter

  • Koproduktion mit Deutsche Oper Berlin, Maggio Musicale Fiorentino, Greek National Opera, Opéra national de Paris

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Termine & Karten

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Besetzung

Regie und Bühne
Marina Abramović
Regie Mitarbeit
Lynsey Peisinger
Musikalische Leitung
Yoel Gamzou
Musik
Marko Nikodijević
Autoren
Petter Skavlan, Marina Abramović
Filmregie
Nabil Elderkin
Video Intermezzos
Marco Brambilla
Sound-Design
Luka Kozlovacki
Kostüme
Riccardo Tisci
Konzeption des Bühnenbildes
Anna Schöttl
Licht
Urs Schönebaum
Dramaturgie
Benedikt Stampfli
Chor
Stellario Fagone

Filmdarstellerin und Performerin
Marina Abramović
Filmdarsteller
Willem Dafoe
Violetta Valéry
Hera Hyesang Park
Floria Tosca
Selene Zanetti
Desdemona
Leah Hawkins
Cio-Cio-San
Gabriella Reyes
Carmen
Nadezhda Karyazina
Lucia Ashton
Adela Zaharia
Norma
Lauren Fagan
  • Bayerisches Staatsorchester

Extra-Chor der Bayerischen Staatsoper

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Medien

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Mehr dazu

„Vissi d’arte“ – ein Leben für die Kunst. Kurz bevor die berühmte Sängerin Floria Tosca dem bestialischen Zyniker Scarpia das Messer in die Brust stößt, besingt sie in wehmütiger Rückschau ihr Leben. Auch wenn die Arie die Ruhe vor dem Sturm markiert – den Tod ihres Widersachers –, weist dieser Wendepunkt in Giacomo Puccinis Oper auch auf Toscas Schicksal hin. Oft hat die Primadonna assoluta des 20. Jahrhunderts, Maria Callas, diese Arie gesungen. Seit Jahrzehnten ist Marina Abramović vom Leben der „Tigerin“ – wie die Callas genannt wurde – fasziniert. Nun hat sie das Opernprojekt 7 Deaths of Maria Callas konzipiert, in der exemplarisch sieben Bühnentode anhand der musikalisch wie szenisch prägenden Höhepunkte aus der jeweiligen Oper – alles Arien, die für Maria Callas von großer Bedeutung waren – nachempfunden werden. In sieben Filmen wird Marina Abramović zusammen mit Willem Dafoe sieben Mal sterben und am Ende des Abends, wenn es um den realen Tod von Maria Callas 1977 in Paris geht, selbst als Performerin auf der Bühne stehen. Ergänzend zu den bekannten Arien aus dem 19. und 20. Jahrhundert wird der serbische Komponist Marko Nikodijević für die musikalische Gestaltung der Oper Musik komponieren und dabei schildern, dass Callas’ bedingungsloses Leben für die Kunst nie eine Trennung zwischen Bühnenerscheinung und Privatperson zuließ.

 

 

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Biografien

Marina Abramović, geboren in Belgrad, ist seit den 1970er-Jahren Pionierin auf dem Feld der Performance-Kunst. In ihren Werken ist ihr Körper sowohl Gegenstand als auch Medium. Ihre Performances wurden u. a. aufgeführt im Centre Georges Pompidou in Paris, der Neuen Nationalgalerie in Berlin, dem Museum of Modern Art New York, dem Guggenheim Museum und bei der Documenta. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter für ihr Werk Balkan Baroque den Goldenen Löwen als beste Künstlerin der 47. Biennale di Venezia. Ihre Retrospektive The Cleaner ist von 2017 bis Januar 2020 in zahlreichen europäischen Metropolen zu sehen. Am Opera Ballet Vlaanderen in Antwerpen gestaltete sie Bühne und Konzept für Pelléas et Mélisande. In der Spielzeit 2019/20 zeichnet sie für die Konzeption, Inszenierung und Bühne der Oper 7 Death of Maria Callas verantwortlich und wirkt als Peformerin darin mit. (Stand: 2019)

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