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Komponist Sergej Prokofjew

Freitag, 07. November 2008
20.00 Uhr – 22.45 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 45 Minuten · 1. Teil (ca. 20.00 - 21.15 Uhr) · Pause (ca. 21.15 - 21.45 Uhr) · 2. Teil (ca. 21.45 - 22.45 Uhr)

Preise G

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Besetzung

Musikalische Leitung
Valery Ovsyanikov
Choreographie
John Neumeier
Bühne und Kostüme
Jürgen Rose

Cinderella
Lisa-Maree Cullum
Ein Prinz
Alen Bottaini
Vater
Norbert Graf
Mutter
Séverine Ferrolier
Cinderellas Stiefmutter
Roberta Fernandes
Tochter I
Daria Sukhorukova
Tochter II
Stephanie Hancox
Der König, Vater des Prinzen
Vincent Loermans
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Mehr dazu

Moderne Erzählung des Aschenputtel-Märchens durch den Choreographen John Neumeier zur Musik von Sergej Prokofjew. Eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die eher als Außenseiter der Gesellschaft betrachtet werden.

 

Prolog - Cinderellas Mutter wird begraben

Beerdigung bei schwerem Sturm. Cinderella pflanzt einen kleinen Haselnuss-Strauch aufs frische Grab ihrer Mutter.

Der Prinz sieht aus der Ferne ein trauerndes Mädchen und zeichnet ihr Gesicht in sein Skizzenbuch.

Erster Akt
Im Hause von Cinderellas Vater – zwischen Beerdigung und Hochzeit

Bei einer Trauerfeier in kleinem Kreise drücken Cinderellas Tante und deren Töchter dem Vater auf übertriebene Weise ihr Beileid aus. Cinderella schweigt. Ungehalten darüber, schlägt sie ihr Vater. Cinderella trauert. Ihr Vater tröstet sie mit einem Spiel. Er erzählt ihr von Geistervögeln.
Sehr schnell entscheidet sich der Vater wieder zu heiraten. Cinderella versteht das nicht und ist traurig und wütend darüber.
Cinderella denkt an ihrer Mutter. Sie findet ein Päckchen kostbarer Ball-Schuhe.

Morgens – die Welt des Prinzen – Vorschläge zur Brautwahl

Der Prinz ist unverstanden von seinem Vater und dessen drei Ministern. Die ihm auf Porträts präsentierten Heiratskandidatinnen kann er nur ablehnen. Ständig denkt er an das traurige Mädchen, dem er einmal begegnet ist. Er findet einen Haselnussstrauch.

Am Nachmittag - Cinderellas Stiefmutter hat Gäste
Aufbruch zum Ball – wie von Zauberhand

Die Familie gibt eine Teeparty, auf der Cinderella als Serviermädchen dienen muss. Sie findet eine verlorene Einladung zum Hofball, die ihr aber von Stiefmutter und Stiefschwestern sogleich entrissen wird. Der Vater versucht, wie so oft, gutmütig-liebevoll, aber ohne Kraft, Cinderella zu trösten. Schließlich folgt er dem herrischen Wink der neuen Gattin, die mit ihren Töchtern zum Ball aufbricht.
Cinderella glaubt ihre Mutter zu sehen. Vier wundersame Geistervögel führen Cinderella auf den Ball führen.


Zweiter Akt

Spiegelsaal – Großer Ball bei Hofe

Alles wartet auf den Prinzen. Als er schließlich eintrifft, bleibt er ein Fremder inmitten der Festgesellschaft. Cinderellas Familie weist die gefundene Einladung vor.
Mit Cinderellas Ankunft steht für den Prinzen die Zeit still. Sie ist das trauernde Mädchen, das er gesehen hat. Cinderella tanzt mit dem Prinzen.
In seinem Glückstaumel verliert er das Mädchen aus den Augen. Cinderella verlässt den Ball, lässt aber für den Prinzen einen Schuh zurück.

Der Morgen nach dem Ball

Stiefmutter und Schwestern lassen ihre Katerlaune an Cinderella aus. Cinderellas Vater findet in der Liebe zu Cinderella Stärke und Entschlusskraft zurück und geht mit seiner Tochter auf und davon.

Der Prinz auf Reisen – Menschen, die ihm begegnen

Suchend durchschweift der Prinz die Welt. Er begegnet den unterschiedlichsten Frauen. Er ist verzweifelt. Cinderellas Mutter erscheint und lässt einen Zweig vom Haselnussstrauch zurück.

Nach Jahren – der Haselnußstrauch

Cinderellas Vater führt den Prinzen zu seiner Tochter. Der Prinz findet den Haselnussstrauch in voller Pracht. Er hebt Cinderella aus den Zweigen. Das Leben des Vaters hat sich vollendet.

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Biografien

1960 in Moskau geboren, wurde nach seinem Studium am St. Petersburger Konservatorium bei Prof. W. A. Fjedotow Dirigent am dortigen Mariinski-Theater.

Er ist häufiger Gastdirigent des Royal Ballet London, des Königlich Schwedischen Balletts in Stockholm und des Finnischen Nationalballetts. Dazu kommen Konzertverpflichtungen bei zahlreichen Orchestern, u.a. Symphonie San José, Philharmonie Rochester, Pacific SO, Mexico City PO, in Turin, Ankara, Madrid, Frankfurt, Helsinki.

Valery Ovsynanikov obliegt die musikalische Leitung der Waganova Ballettakademie in St. Petersburg.

Zu seinem Ballettrepertoire zählen
Schwanensee, Dornröschen, Der Nussknacker, La Bayadère, Le Corsaire, Don Quijote, Giselle, Romeo und Julia, Cinderella, La Sylphide (Løvenskiold), La Fille mal gardée, Symphonie in C, Apollon Musaget. und viele andere große Werke. 

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