Infos

CECIL HOTEL / DER TOD UND DAS MÄDCHEN / SACRÉ

| Neuproduktion

Münchner Opernfestspiele
Montag, 01. Juli 2019
19.30 Uhr – 21.30 Uhr
Prinzregententheater

Dauer ca. 2 Stunden · Der Tod und das Mädchen & Sacré (ca. 19.30 - 20.25 Uhr) · Pause (ca. 20.25 - 20.55 Uhr) · Cécil Hotel (ca. 20.55 - 21.30 Uhr)

Freier Verkauf · Serie 42

#BSBajour

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

SACRÉ

Choreographie
Yuka Oishi
Licht Designer
Gerry Sterchi
Musik
Igor Strawinsky

Tänzer
Sergei Polunin


CECIL HOTEL

Choreographie
Andrey Kaydanovskiy
Bühne und Kostüme
Karoline Hogl
Dramaturgie
Richard Schmetterer
Soundtrack
Dmitry Cheglakov

Elisa
Séverine Ferrolier
Elisa doubles
Madeleine Dowdney, Marina Duarte, Elvina Ibraimova, Ziyue Liu, Marta Navarrete Villalba
Jack
Jonah Cook
Prostituierte
Ksenia Ryzhkova
Richard
Jinhao Zhang
Betty
Carollina Bastos
Lobby-boy
Dustin Klein
Selbstmörder
Robin Strona


DER TOD UND DAS MÄDCHEN

Choreographie
Edwaard Liang
Kostüme
Edwaard Liang
Musik
Franz Schubert

2 Solistinnen
Kristina Lind, Prisca Zeisel
1 Solist
Henry Grey
7 Herren
Matteo Dilaghi, Vladislav Dolgikh, Evgenii Kuznetsov, Andrea Marino, Ariel Merkuri, Dmitrii Vyskubenko, Jan Špunda
  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts

Besetzung für alle Termine

zur Stücknavigation

Medien

Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Sacré: Sergei Polunin c) S. Gherciu
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Sacré: Sergei Polunin c) S. Gherciu
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Sacré: Sergei Polunin c) S. Gherciu
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Sacré: Sergei Polunin c) S. Gherciu
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Der Tod und das Mädchen: Ensemble c) S. Gherciu
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Der Tod und das Mädchen: Ensemble c) S. Gherciu
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Der Tod und das Mädchen: Kristina Lind, Henry Grey c) S....
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Der Tod und das Mädchen: Prisca Zeisel, Henry Grey c) S....
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Cecil Hotel: Jonah Cook c) Ziyue Liu
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Cecil Hotel: Jinhao Zhang c) Ziyue Liu
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Cecil Hotel: Jinhao Zhang c) Ziyue Liu
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Cecil Hotel: Dustin Klein, Séverine Ferrolier c) S. Gherciu ...
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

À JOUR 2019: Bildergalerie

Cecil Hotel: Ksenia Ryzhkova, Jonah Cook c) S. Gherciu ...
zur Stücknavigation

Mehr dazu

À Jour 2019 wird mörderisch gut – drei Arbeiten, die aus unterschiedlichen Perspektiven das Verhältnis von Tanz, Tod und Ekstase untersuchen. Andrey Kaydanovskiy, der bereits 2017 bei der ersten Ausgabe des Ballettabend - Junge Choreographen (so der damalige Titel des Formats) mit seinem Stück Discovery in München Furore machte und das Publikum durch seine frische und zeitgemäße Art des Erzählens begeisterte, hat für diesen Sommer eine Idee ausgearbeitet, die er schon lange mit sich herumträgt, nämlich die Umsetzung eines Kriminalballetts, angelehnt an die mysteriösen Mordgeschichten um das berühmt-berüchtigte Cecil Hotel in Los Angeles. Spannungsgeladen, komplex verstrickt und parallel zueinander werden die einzelnen Geschichten erzählt, wird durch die Zeit gereist, sekundenschnell die Lobby in ein Hotelzimmer verwandelt und durch Leben und Tod der Protagonisten geführt. Halten Sie den Atem an – aber nicht zu lang.

Ganz anders funktioniert die Choreographie von Edwaard Liang. Der Choreograph und künstlerische Leiter des BalletMet in Ohio war zunächst Tänzer am New York City Ballet und am Nederlands Dans Theatre und setzt die Erfahrungen, die er als Solist gemacht hat, in seinen eigenen choreographischen Arbeiten nun wirkungsvoll um. Seine Sprache ist größtenteils neoklassisch mit einem zeitgenössischem Akzent und von einer sensiblen Innerlichkeit gezeichnet. Für das Bayerische Staatsballett hat er zum zweiten Satz aus Franz Schuberts Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ eine Uraufführung kreiert. Der Tod hat in Liangs Choreographie gleich zwei Mädchen, mit denen er in einen tänzerischen Dialog tritt, vielleicht sogar verhandelt. Sieben Tänzer formen dazu ein Corps de ballet, das wie eine virtuose Landschaft ins Bild gesetzt wird. 

Bei Yuka Oishi wird es transzendent: für ihre Version von Igor Strawinskys Le sacre du printemps choreographierte sie ein Solo mit dem Titel Sacré, das als Hommage an den berühmten Vaslav Nijinsky im Sommer 2018 uraufgeführt wurde und nun im Rahmen von À Jour zu sehen sein wird. Das Solo choreographierte sie dem Startänzer Sergei Polunin auf den Leib, der es in München ebenfalls interpretieren wird. Die musikalische Radikalität, die durch die inhaltliche Ebene eines tanz-ekstatischen Opfers noch verstärkt wird, fängt Yuka Oishi durch eine tiefe Menschlichkeit wieder auf – und schenkt uns damit ein wenig Besänftigung des Wahnsinns. 

 

zur Stücknavigation

Biografien

Erster Solist, ständiger Gast

Sergei Polunin wurde in der Ukraine geboren und 2003 im Alter von 13 Jahren in die Ballettschule des Royal Ballets, London aufgenommen. Nach seinem Abschluss im Jahr 2007 kam er als Gruppentänzer in das Ensemble. Innerhalb kürzester Zeit stieg er in der Hierarchie auf: 2008 wurde er zum Halbsolisten, 2009 zum Solisten und bereits 2010 zum Ersten Solisten ernannt. 2012 verließ er die Compagnie und ging als Erster Solist an das Stanislavsky and Nemirowich-Danchenko Music Theatre in Moskau. Heute arbeitet er als freischaffender Künstler und ist zudem seit der Spielzeit 2016/2017 ständiger Gastsolist beim Bayerischen Staatsballett.

(Stand: November 2017)

Auszeichnungen

  • Goldmedaille beim Prix de Lausanne (2006)
  • Young British Dancer of the year (2007)
  • Youth America Grand Prix (2007)
  • Nominierung für den Critics' Circle Best Male Dancer (2010, 2011)
  • Goldene Maske (2014)

Repertoire (Auswahl)

Solor und Goldenes Idol in La Bayadère (M. Petipa)
Des Grieux in Manon (K. MacMillan)
Prinz in Der Nussknacker
Prinz Florimund in Dornröschen (M. Petipa)
Prinz in Cinderella
Lensky in Onegin (J. Cranko)
Jack in Alice im Wunderland (C. Wheeldon)
Prinz Siegfried in Schwanensee
Albrecht in Giselle (M. Petipa)
Frantz in Coppélia
Basil in Don Quixote
Prinz Rudolf in Mayerling (K. MacMillan)

Debüts beim Bayerischen Staatsballett

Albrecht in Giselle (P. Wright/M. Petipa)
Solor in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
Crassus in Spartacus (Y. Grigorovich)
Petrucchio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Jean de Brienne in Raymonda (M. Petipa/R. Barra)

mehr lesen

zur Stücknavigation

Shop

zur Stücknavigation