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Tragédie-opéra in drei Akten (1767 / 1776, Pariser Fassung)

Komponist Christoph Willibald Gluck · Libretto von Marius-François-Louis Gand Lebland, Bailli Du Roullet nach Ranieri de’ Calzabigi
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln | Neuproduktion

Sonntag, 26. Mai 2019
18.00 Uhr
Nationaltheater

Freier Verkauf · Serie 44

Preise M , € 193 /168 /142 /117 /90 /64 /- /14

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Premiere am 26. Mai 2019

#BSOalceste

Die Premiere wird live auf BR-KLASSIK übertragen.

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Termine & Karten

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Besetzung

Musikalische Leitung
Antonello Manacorda
Regie, Choreographie
Sidi Larbi Cherkaoui
Bühne
Henrik Ahr
Kostüme
Jan-Jan Van Essche
Licht
Michael Bauer
Chor
Sören Eckhoff
Dramaturgie
Benedikt Stampfli

Admète
Charles Castronovo
Alceste
Dorothea Röschmann
Le Grand-Prêtre d'Apollon
Michael Nagy
Évandre
Manuel Günther
Un Hérault d'armes
Sean Michael Plumb
Hercule
Michael Nagy
Coryphée(s)
Noa Beinart, Anna El-Khashem, Frederic Jost, Caspar Singh
Apollon
Sean Michael Plumb
L'Oracle
Callum Thorpe
Un Dieu infernal
Callum Thorpe
Ballett
Tänzer der Compagnie Eastman, Antwerpen
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

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Medien

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Mehr dazu

Die Titelfigur in Christoph Willibald Glucks Oper Alceste zeigt eine fast übermenschliche Willenskraft: Um das Leben ihres Mannes zu retten, opfert sich Alceste selbst. Dass Gluck seinen Zeitgenossen nicht nur in den Themen, die er in seinen Opern verarbeitet, voraus war, sondern auch in der musikalischen Gestaltung, zeigen die kompositorischen Reformierungen in seinen dramatischen Werken: Die Rezitative der Sänger werden nicht mehr nur vom Cembalo, sondern auch von Streichern begleitet. Farbiger und instrumental abwechslungsreicher wird so eine neue Verbindung zwischen Musik und Text geschaffen. Im Burgtheater in Wien, wo die Uraufführung stattfand, wurde das Werk auf Italienisch gesungen. Als er es 1776 für Paris umarbeitete, wechselte er nicht nur die Sprache, sondern gestaltete etliche Szenen neu und legte den Fokus auf die Geschichte des Herrscherpaars. Sidi Larbi Cherkaoui, der bei den Münchner Opernfestspielen 2016 Rameaus Les Indes galantes inszeniert hat, setzt in seiner Interpretation einen Schwerpunkt auf die Verbindung von Tanz und Gesang: „Wenn ich Opernsänger singen sehe, fühle ich, dass sie tanzen.“

 

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Biografien

Antonello Manacorda ist seit 2010 Chefdirigent der Kammerakademie Potsdam und war von 2011 bis 2018 in selber Position beim Het Gelders Orkest engagiert. Er dirigierte u. a. das hr-Sinfonieorchester, das BBC Philharmonic Orchestra, das Sydney Symphony, das Orchestra della Svizzera Italiana, die Hamburger Symphoniker, die Staatskapelle Weimar, das Orchestre National du Capitole de Toulouse und das Gothenburg Symphony. Zudem war er zu Gast beim Aldeburgh sowie Glyndebourne Festival. Von 2003 bis 2006 war er künstlerischer Leiter der Kammermusik beim Académie Européenne de Musique du Festival d’Aix en Provence. Gastengagements führten ihn u. a. an die Oper Frankfurt, das Théâtre de La Monnaie und die Komische Oper Berlin. Er war langjähriger Konzertmeister und Gründungsmitglied des Mahler Chamber Orchestras.

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