Infos

Samstag, 23. Mai 2015
20.00 Uhr
Herkulessaal

Junges Publikum

€ 25,- / € 10,- (ermäßigt)

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Besetzung

Musikalische Leitung
Sören Eckhoff
Chöre
Chor der Bayerischen Staatsoper

Sprecher
Nikolaus Bachler
Klavier
Stellario Fagone
Horn
Sarah Ennouhi
Horn
Stefan Böhning
Harfe
Gaël Gandino
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Mehr dazu

Romantische Chormusik

Robert Schumann
Zigeunerleben op. 29 Nr. 3

Johannes Brahms
Vier Gesänge für Frauenchor, 2 Hörner und Harfe op. 17

Karol Szymanowski
aus Sechs Lieder aus Kurpie für gemischten Chor

Niels Wilhelm Gade
Aus Fünf Gesänge op. 13 für vierstimmigen gemischten Chor

Claude Debussy
Trois Chansons de Charles d̕ Orléans für Alt-Solo und gemischten Chor

Sowie berühmte Opernchöre aus Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Macbeth, Otello u.a.

Über das Programm

Das Jubiläum 70 Jahre Frieden auf deutschem Boden, das wir in diesen Tagen begehen, war für mich Leitfaden bei der Auswahl des Programmes für unser Chorkonzert: Ich möchte zusammen mit dem Chor der Bayerischen Staatsoper Werke unserer  europäischen Nachbarn und so bei aller eigenen Tonsprache  die Gemeinsamkeiten der musikalischen Tradition dieser Komponisten zu Gehör bringen.

So hören Sie im ersten Teil Lieder von Johannes Brahms, der in Hamburg geboren lange in Wien wirkte und auch dort starb. Karol Szymanowski wurde auf einem polnischen Adelshof in der Ukraine geboren, lebte lange in Italien und Wien bevor er sich dann – erst ab seinem 37. Lebensjahr – in Warschau niederließ und sich der nationalen polnischen Musik widmete. Der Däne Niels Gade war lange Zeit Schüler von Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig und übernahm dort auch stellvertretend für seinen Lehrer in mehreren Spielzeiten die Leitung der Gewandhaus-Konzerte. Erst nach Ausbruch des Schleswig-Holsteinischen Krieges 1848 siedelte er zurück nach Kopenhagen. Seine Lieder sind nach deutschen Texten von Emanuel Geibel. In den Trois Chansons wandte sich Claude Debussy der großen Vergangenheit der französischen Musik für Vokalensemble zu. Heinrich Strobel umschrieb diese Chansons mit den Worten „Erweckung des alten Geistes aus dem Stil der neuen Zeit“. Die Texte schrieb Charles d'Orléans, Herzog von Orléans (geboren 1394), der sich nach 25 Jahren Gefangenschaft am Englischen Hof fast vollständig auf sein Schloss in Blois zurückzog und  heute als der bedeutendste Lyriker des ausgehenden Mittelalters gilt.

Sie alle haben eines gemeinsam: die Wanderschaft, um neue Impulse für ihr künstlerisches Schaffen zu erhalten.

Nachdem im 1. Teil Konzertliteratur  zu Gehör kommt, möchte sich Ihr Chor der Bayerischen Staatsoper im 2. Teil mit bekannten Opernchören präsentieren – wir wünschen dabei hohen Hörgenuss und viel Freude.

Sören Eckhoff

 

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Biografien

Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und am Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u. a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte u. a. die Uraufführung von Sofia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. Von 2005 bis 2010 war er Chordirektor der Oper Leipzig, seit 2010 ist er in derselben Funktion an der Bayerischen Staatsoper engagiert. (Stand: 2018)

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Blog

Zu Besuch im Chorprobensaal

Als Opernchor beherrscht man das romantische Opernrepertoire natürlich aus dem FF. Mit seinem Konzert am 23. Mai schaut sich unser Chor nun auch im romantischen Konzertrepertoire Europas um! mehr lesen

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