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Romantische Oper in drei Aufzügen - 1821

Komponist Carl Maria von Weber · Text von Friedrich Kind
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln | Neuproduktion

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Termine & Karten

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Alle Besetzungen

Musikalische Leitung
Antonello Manacorda
Inszenierung und Bühne
Dmitri Tcherniakov
Kostüme
Elena Zaytseva
Licht
Gleb Filshtinsky
Bühnenbild Assistenz
Danila Trawin
Mitarbeit Dramaturgie
Tatjana Wereschtschagina
Dramaturgie
Lukas Leipfinger
Chor
Stellario Fagone

Fürst Ottokar
Boris Prýgl
Kuno
Christian Rieger
Agathe
Golda Schultz
Ännchen
Anna Prohaska
Kaspar
Kyle Ketelsen
Max
Pavel Černoch
Ein Eremit
Tareq Nazmi
Kilian
Milan Siljanov
Vier Brautjungfern
Eliza Boom, Sarah Gilford, Daria Proszek, Yajie Zhang
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper
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Medien

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Mehr dazu

In einer Dorfgemeinschaft, die an archaischen Bräuchen festhält, muss der junge Jäger Max einen Probeschuss absolvieren, um seine Geliebte Agathe heiraten zu dürfen. Und das, wo ihm in letzter Zeit kaum ein Schuss geglückt ist! Carl Maria von Weber und sein Librettist Friedrich Kind changieren zwischen Gespenstergeschichte, Märchen, Schicksalsdrama und Spiel zwischen Himmel und Hölle: Zentrum der Handlung ist ein diabolisches Ritual in der Wolfsschlucht, wo ein Pakt mit Samiel eingegangen wird, um Freikugeln gießen zu können, die ihr Ziel nie verfehlen. Die Oper wurde bei ihrer Uraufführung 1821 in Berlin laut ihrem Komponisten „mit dem unglaublichsten Enthusiasmus“ vom Publikum gefeiert. In den folgenden Jahrzehnten avancierte das damals als naturverklärend und volkstümlich-romantisch aufgefasste Werk rasch zur meistgespielten Oper auf den deutschen Bühnen. Kein Wunder: In einer Zeit, in der man sich nach kulturellen, nationalen Identifikationsmöglichkeiten sehnte, bot Der Freischütz Projektionsfläche für eine ideelle Gemeinschaft. Was reizt Regisseur Dmitri Tcherniakov heute an dieser Oper?

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Biografien

Antonello Manacorda ist seit 2010 Chefdirigent der Kammerakademie Potsdam und war von 2011 bis 2018 in gleicher Position beim Het Gelders Orkest in Arnhem engagiert. Er dirigierte u. a. das hr-Sinfonieorchester, das BBC Philharmonic Orchestra, das Sydney Symphony Orchestra, die Hamburger Symphoniker und die Staatskapelle Weimar. Zudem war er zu Gast bei den Festivals in Aldeburgh und Glyndebourne. Von 2003 bis 2006 war er künstlerischer Leiter der Kammermusik bei der Académie Européenne de Musique du Festival d’Aix en Provence. Gastengagements führten ihn u. a. an die Oper Frankfurt, das Théâtre La Monnaie, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Wiener Staatsoper, die Komische Oper Berlin und die Metropolitan Opera in New York. Er war langjähriger Konzertmeister und Gründungsmitglied des Mahler Chamber Orchestras. (Stand: 2020)

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