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Der gelbe Klang / Konzert für Violine und Orchester / Spiral Pass

Choreographie Michael Simon/ Aszure Barton / Russell Maliphant · Komponist Frank Zappa / Mason Bates / Mukul

Freitag, 04. April 2014
19.30 Uhr – 22.00 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 30 Minuten · Der gelbe Klang (ca. 19.30 - 20.00 Uhr) · Pause (ca. 20.00 - 20.30 Uhr) · Spiral Pass (ca. 20.30 - 21.00 Uhr) · Pause (ca. 21.00 - 21.15 Uhr) · Konzert für Violine und Orchester (ca. 21.15 - 21.45 Uhr)

Preise H

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Besetzung

Der gelbe Klang

nach einem Konzept von
Wassily Kandinsky
Inszenierung, Choreographie, Licht, Bühne, Kostüme
Michael Simon
Musik
Frank Zappa
Musikalische Einrichtung
Ali Askin
Kostüme
Besim Morina

Spiral Pass

Choreographie, Bühne
Russell Maliphant
Musik
Mukul
Musikalische Leitung
Myron Romanul
Kostüme
Stevie Stewart
Licht
Michael Hulls

Solistin
Lucia Lacarra
Solist
Marlon Dino

Konzert für Violine und Orchester

Choreographie
Aszure Barton
Musik
Mason Bates
Musikalische Leitung
Myron Romanul
Kostüme
Linda Chow
Licht und Bühne
Burke Brown

  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
  • Bayerisches Staatsorchester

Spiral Pass Musik vom Tonträger

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Inspiriert von Wassily Kandinskys gleichnamigem Konzept vom Zusammenwirken und Interagieren von Klang und Farbe, Der gelbe Klang, widmet sich Choreograph und Bühnenbildner Michael Simon seiner Lesart dieses Manifests, das zu Lebzeiten des Schöpfers schon aus technischen Gründen unrealisierbar gewesen wäre, brauchte es doch eine so elaborierte Bühnen-, Beleuchtungs- und Illusionstechnik, wie sie damals noch gar nicht zur Verfügung stand.

Zur gar nicht abstrakten Musik von Frank Zappa kreiert Michael Simon ein humorvolles und poetisches Bildertheater aus Farbe, Klang, Projektion, Licht und Bewegung, die zu immer neuen Tableaus verschmelzen.

Der Titel von Russell Maliphants erster Kreation für das Staatsballett, Spiral Pass, steht im American Football und im Rugby für eine Wurftechnik, bei der sich der Ball besonders schnell um seine eigene Achse dreht während er um das Spielfeld geschleudert wird. Wie Russell Maliphant dies in akrobatische Tanzfiguren verwandelt, zieht Tänzer und Zuschauer gleichermaßen in seinen Bann. Musikalische Unterstützung bekommt er von Mukul, einem Londoner Multitalent und Szene-Komponisten, der eigens für dieses Werk eine Komposition kreiert hat.

Aszure Bartons erste deutsche Produktion Konzert für Violine und Orchester bildet das Finale des Abends. Im Kontrast zum minimalistisch gehaltenen Bühnendesign, setzen die Tänzer und das Licht die Farbakzente: An die Neoklassik erinnernde, leicht hingetupft scheinende Bewegungen, die immer wieder von Modern Dance Elementen und Alltagsgesten unterbrochen werden, in komplexen Mustern wie ein kostbarer Spitzenvorhang. Mit der Wahl ihrer musikalischen Vorlage, dem Konzert für Violine und Orchester von Mason Bates, ermöglicht sie dem Publikum gleichzeitig die Begegnung mit einem bedeutenden Komponisten, er in Deutschland noch wenig bekannt ist.

 

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