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Komödie für Musik in drei Aufzügen - 1911

Komponist Richard Strauss · Libretto von Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln | Neuproduktion

Mittwoch, 24. März 2021
18.00 Uhr
Nationaltheater

Einführung: 17.00 Uhr

Freier Verkauf · Serie 32

Preise S , € 243 / 213 / 183 / 143 / 102 / 67 / 21 / 16

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Premiere am 18. März 2021

#BSOrosenkavalier

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Termine & Karten

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Besetzung

Musikalische Leitung
Vladimir Jurowski
Inszenierung
Barrie Kosky
Bühne
Rufus Didwiszus
Kostüme
Victoria Behr
Licht
Alessandro Carletti
Chor
Stellario Fagone
Dramaturgie
Nikolaus Stenitzer

Die Feldmarschallin
Marlis Petersen
Der Baron Ochs auf Lerchenau
Christof Fischesser
Octavian
Samantha Hankey
Herr von Faninal
Johannes Martin Kränzle
Sophie
Katharina Konradi
Jungfer Marianne Leitmetzerin
Daniela Köhler
Valzacchi
Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Annina
Ursula Hesse von den Steinen
Ein Polizeikommissar
Peter Lobert
Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin
Manuel Günther
Der Haushofmeister bei Faninal
Caspar Singh
Ein Notar
Christian Rieger
Ein Wirt
Manuel Günther
Ein Sänger
Galeano Salas
Eine Modistin
Eliza Boom
Ein Tierhändler
George Vîrban
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

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Medien

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Mehr dazu

Ein sonderbar‘ Ding, der Rosenkavalier. Da hatte sich Richard Strauss mit Salome und Elektra gerade einen Ruf als Bürgerschreck auf der Opernbühne erarbeitet, war, wie er selbst schrieb, „an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit heutiger Ohren“ gegangen – um dann zusammen mit seinem Librettisten Hugo von Hofmannsthal das Publikum ausgerechnet mit den anachronistisch wehenden Walzern einer Hochadelskomödie in einem imaginierten Wien eines fantasierten 18. Jahrhunderts zu erobern. Das Wunderbare an dieser Sonderlichkeit ist dabei, dass Strauss und Hofmannsthal das Künstliche dieser Welt in Sprache und Musik auf die Spitze treiben und zu einem traum- und albtraumhaften Szenarium anwachsen lassen, in dem Platz ist für all die Themen, die den Rosenkavalier so bestechend machen: die Möglichkeiten und die Unmöglichkeit von Liebe, die Dringlichkeit und die Unerbittlichkeit der vergehenden Zeit, die Unverzichtbarkeit und unerbittliche Bedingtheit von Autonomie und Entscheidungsfreiheit.
Barrie Koskys Rosenkavalier zollt auch meist weniger rezipierten Quellen des Werks wie der französischen Operette L’ingenu libertin von Claude Terrasse und Louis Artus Tribut, fügt den liebgewonnenen Figuren von Sophie und Octavian, Ochs und Marschallin dadurch überraschende Facetten hinzu und erweitert in opulenten Bildern die Münchner Inszenierungsgeschichte des Werkes um ein aufregendes Kapitel.  

 

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Biografien

Vladimir Jurowski, geboren in Moskau, begann seine musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium und setzte sie an den Musikhochschulen von Berlin und Dresden fort. Sein internationales Debüt gab er 1995 beim Wexford Fextival. Seitdem dirigierte er u.a. an der Metropolitan Opera in New York, am Teatro alla Scala in Mailand, an der Opéra National de Paris, an der Semperoper in Dresden und an der Komischen Oper Berlin. Von 2001 bis 2013 war er musikalischer Leiter des Glyndebourne Festivals, seit 2007 ist er Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra. Außerdem ist er Principal Artist des Orchestra of the Age of Enlightenment und Künstlerischer Leiter des Staatlichen Akademischen Symphonieorchesters Russlands. Er gastierte u.a. bei den Berliner und den Wiener Philharmonikern und beim Koninklijk Concertgebouworkest in Amsterdam. Ab Herbst 2021 wird er die Stelle als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper übernehmen.

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