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Komponist Richard Strauss

Sonntag, 17. Oktober 2004
16.00 Uhr – 20.20 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 4 Stunden 20 Minuten · 1. Akt (ca. 16.00 - 17.10 Uhr) · 1. Pause (ca. 17.10 - 17.40 Uhr) · 2. Akt (ca. 17.40 - 18.45 Uhr) · 2. Pause (ca. 18.45 - 19.20 Uhr) · 3. Akt (ca. 19.20 - 20.20 Uhr)

Preise I

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Besetzung

Musikalische Leitung
Peter Schneider
Inszenierung
Ennosuke Ichikawa
Choreographie
Kanshino Fujima
Bühne
Setsu Asakura
Kostüme
Tomio Mohri
Licht
Sumio Yoshii

Der Kaiser
Jon Fredric West
Die Kaiserin
Luana DeVol
Die Amme
Jane Henschel
Der Geisterbote
Eike Wilm Schulte
Hüter der Schwelle des Tempels
Anna Gabler
Erscheinung eines Jünglings
Kevin Conners
Die Stimme des Falken
Anna Gabler
Eine Stimme von oben
Silvia Fichtl
Barak, der Färber
Jan-Hendrik Rootering
Sein Weib
Deborah Polaski
Der Einäugige
Christian Rieger
Der Einarmige
Alfred Kuhn
Der Bucklige
Ulrich Reß
1. Stimme der Ungeborenen
Norma Raccichini
2. Stimme der Ungeborenen
Chen Reiss
3. Stimme der Ungeborenen
Anna Gabler
4. Stimme der Ungeborenen
Silvia Fichtl
5. Stimme der Ungeborenen
Barbara Senator
6. Stimme der Ungeborenen
Partie gestrichen
1. Stimme der Wächter der Stadt
Christian Rieger
2. Stimme der Wächter der Stadt
Rüdiger Trebes
3. Stimme der Wächter der Stadt
Steven Humes
Erste Dienerin
Norma Raccichini
Zweite Dienerin
Anna Gabler
Dritte Dienerin
Silvia Fichtl
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Biografien

Tomio Mohri gilt als einer der namhaftesten und vielseitigsten Künstler Japans. Berühmt ist er für seine exquisiten Kostümentwürfe und Ausstellungsinstallationen, er arbeitet jedoch ebenso als Bühnenbildner und Regisseur.Im Zentrum seines Interesses steht nicht zuletzt die Frage der Beziehungen zwischen Bewegung und Raum, die er multimedial zu erfassen sucht.

Lange Jahre war er künstlerischer Direktor für die Ausstellungen von Issey Miyake. Für diese Kostüminstallationen entwickelte er einen neuen Stil von visueller Performance, der bis heute weltweit als beispielhaft gilt. Darunter befanden sich so spektakuläre Präsentationen wie Issey Miyake A un im Musée d`Art Décoratif in Paris, Arbeiten für das San Francisco Museum of Modern Art und das Victoria and Albert Museum in London.

Als Theaterautor und Regisseur zeichnete er in Tokio für verschiedene Produktionen verantwortlich, die sich als Maskentänze zwischen Tanz und No-Theater bewegten. Seine Laufbahn als Kostüm- und Bühnenbildner begann 1980 mit einer Arbeit für Maurice Béjart (Casta Diva) und setzte sich 1984 mit Kostümentwürfen für die Oper Le Coq d'Or für das Theatre Chatelet in Paris fort.Unter seinen Werken in Europa sind vor allem die Kostüme für Schwanensee beim Ballett der Opéra in Paris (1992) zu nennen und die Kostüme für Die Frau ohne Schatten (Bayerische Staatsoper), die als Premiere 1992 in Tokio herauskam und 1993 ins Münchner Nationaltheater einzog, sowie die Kostüme für Madame von Sado an der Berliner Schaubühne.

Für La Bayadère hat Tomio Mohri sowohl die Kostüme als auch das Bühnenbild entworfen. Tomio Mohris engste Mitarbeiterin bei der Realisierung seiner Entwürfe war Kumiko Sakurai. 

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