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Freitag, 12. Juni 2020
19.00 Uhr – 20.00 Uhr
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Dauer ca. 1 Stunden

Video-on-Demand

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Besetzung

Mitwirkende
Yoel Gamzou (Musikalische Leitung), Noa Beinart (Mezzosopran), Barbara Burgdorf (Violine), Anne Wenschkewitz (Viola), Emanuel Graf (Violoncello), Andreas Riepl (Kontrabass), Gaël Gandino (Harfe), Heike Steinbrecher (Englischhorn/ Oboe), Jürgen Key (Klarinette), Katrin Kittlaus (Fagott), Rainer Schmitz (Horn), Paula Smejc-Biord (Zuschauerin), Charles Maxwell (Vorderhausmanager)

Musikalische Leitung     Yoel Gamzou
Dramaturgie                       Benedikt Stampfli
Regie                                    Anna Brunnlechner
Ausstattung                       Jan Ludwig
Schnitt und Kamera        Johannes Mayrhofer
Kamera                                Thomas Herzog, Debora Ernst, Marino Solokhov
Sounddesign                     Luka Kozlavacki
Aufnahme Mahler            Sven Eckhoff
Audiomitschnitt               Florian Wegmann
Licht                                    Thomas Wendt, Christian Kaas

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Mehr dazu

Das derzeitig limitierten Aufführungsmöglichkeiten an Theatern in Deutschland verändern auch die Grundsituation der dramaturgischen Veranstaltungsreihe der Unmöglichen Enzyklopädie. Sie wird allerdings nicht unterbrochen, sondern wechselt nur das Medium: online – von Fall zu Fall als Video oder rein zum Hören.

Die Entdeckungsreise anhand aktueller Themen und Fragestellungen verfolgt auch weiterhin das schier unmögliche Unterfangen der französischen Enzyklopädisten, das Wissen der Welt zu sammeln und auf den Begriff zu bringen. Auf der nun unbespielten Bühne vor leeren Zuschauerrängen wird angesichts der unerträglichen Situation der Stille und Leere gefragt, ob und wie trotzdem Sinn entstehen kann, selbst wenn der Spielplan nicht mehr gemeinsam in einem Raum zu erleben ist.

Seit dem 10. März wurde auf der Bühne des Nationaltheaters keine der geplanten Opern- und Ballettproduktion gezeigt. Das Publikum als unabdingbaren Gegenpart ist abhanden gekommen. In dieser Unmöglichen Enzyklopädie verfolgen wir den Weg einer einzigen Zuschauerin durch das Nationaltheater – in gewohnter Weise und doch völlig anders. Aus der Einsamkeit heraus beginnen wir, uns an die Klänge der Vergangenheit zu erinnern und hoffen darauf, dass die Kunst bald ihren gewohnten Platz in der Gesellschaft zurückbekommt und unseren Hunger nach sinnlicher Erfahrung wieder sättigen kann.

PROGRAMM

Gustav Mahler
„Ich bin der Welt abhanden gekommen“
(Arrangement: Yoel Gamzou)

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