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Komische Oper in drei Akten (1866)

Komponist Bedřich Smetana · Libretto von Karel Sabina
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln | Neuproduktion

Samstag, 29. Dezember 2018
18.00 Uhr
Nationaltheater

Einführung: 17.00 Uhr

Freier Verkauf · Serie 22

Preise M , € - /- /- /- /- /- /- /14

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Premiere am 22. Dezember 2018

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Termine & Karten

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Besetzung

Musikalische Leitung
Tomáš Hanus
Inszenierung
David Bösch
Bühne
Patrick Bannwart
Kostüme
Falko Herold
Licht
Michael Bauer
Chor
Sören Eckhoff
Dramaturgie
Rainer Karlitschek
Dramaturgie
Lukas Leipfinger

Kruschina, ein Bauer
Oliver Zwarg
Kathinka, seine Frau
Helena Zubanovich
Marie, beider Tochter
Selene Zanetti
Micha, Grundbesitzer
Kristof Klorek
Agnes, seine Frau
Irmgard Vilsmaier
Wenzel, beider Sohn
Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Hans, Michas Sohn aus erster Ehe
Pavol Breslik
Kezal, Heiratsvermittler
Günther Groissböck
Springer, Direktor einer wandernden Künstlertruppe
Ulrich Reß
Esmeralda, Tänzerin
Anna El-Khashem
Muff, ein als Indianer verkleideter Komödiant
Oğulcan Yilmaz
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

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Medien

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Mehr dazu

Seine Liebe durchzusetzen gegen den Willen der Eltern ist gerade auf dem Land schon schwer genug. Vor allem, wenn man selbst als Fremder gilt, es schlechte Verabredungen der Schwiegereltern gibt und viel Geld im Spiel ist. Doch was Hans mit dem Heiratsvermittler Kecal aushandelt, ohne es mit seiner Geliebten Marie abzusprechen, verlangt schon eine Chuzpe besonderer Art und geht auch beinahe schief: die Geliebte zu verschachern an eine bestimmte Person, die man durch einen rhetorischen Kniff selbst ist – das wirkt nur vom Ende her gut gedacht. Was wieder einmal beweist: Die Komödie ist nur eine im letzten Moment verhinderte Tragödie.

Die Story aus Smetanas Erfolgsoper Die verkaufte Braut aus dem Jahre 1866 entwickelte sich über einen Umweg weltweit zum Schlager – nicht die originale tschechische Version gelangte ins Repertoire, sondern vor allem die deutsche Übersetzung von Max Kalbeck, die richtige Gassenhauerqualitäten hat. Und das Spiel zwischen Ernst und Komödie ist wie geschaffen für den Regisseur David Bösch, der sich einlässt auf „… die eine, die hat Dukaten, hat Dukaten…“

 

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Biografien

Tomáš Hanus studierte an der Janáček-Akademie für Musik und Darstellende Kunst in seiner Heimatstadt Brünn/Tschechien. 1999 machte er als Gewinner des Internationalen Dirigentenwettbewerbs in Kattowitz auf sich aufmerksam. Seit seinem Debüt am Nationaltheater Prag im Jahr 2001 mit Bedřich Smetanas Die Teufelswand dirigierte er dort zahlreiche Vorstellungen. Von 2007 bis 2009 war er Musikalischer Direktor des Nationaltheaters in Brünn. Gastengagements führten ihn zudem etwa an die Opernhäuser von Paris, Madrid, Berlin, Dresden, Wien, Basel, Kopenhagen, Oslo, Helsinki, Lyon und Warschau. Zudem dirigierte er Konzerte mit Orchestern wie dem Bayerischen Staatsorchester, dem London Symphony Orchestra, dem Ensemble intercontemporain, dem Staatsorchester Stuttgart, der Camerata Salzburg und der Tschechischen Philharmonie. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist er Musikchef der Welsh National Opera. (Stand 2018)

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