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Komponist Wolfgang Amadeus Mozart

Donnerstag, 11. Dezember 2003
19.00 Uhr – 21.30 Uhr
*

Dauer ca. 2 Stunden 30 Minuten

Preise K

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Besetzung

Musikalische Leitung
Harry Bicket

Sarastro
Kurt Moll
Tamino
Daniel Kirch
Sprecher
Rüdiger Trebes
Königin der Nacht
Marlis Petersen
Pamina, ihre Tochter
Michaela Kaune
Erste Dame
Aga Mikolaj
Zweite Dame
Daniela Sindram
Dritte Dame
Anne Pellekoorne
Erster Knabe
Solist/en des Tölzer Knabenchors
Zweiter Knabe
Solist/en des Tölzer Knabenchors
Dritter Knabe
Solist/en des Tölzer Knabenchors
Papageno
Martin Gantner
Papagena
Julia Rempe
Monostatos
Kevin Conners
Erster Geharnischter
Francesco Petrozzi
Zweiter Geharnischter
Steven Humes
1. Priester
Alfred Kuhn
2. Priester
Manolito Mario Franz
3. Priester
Gerhard Auer
4. Priester
David Thaw
Erster Sklave
Peter Wagner
Zweiter Sklave
Walter von Hauff
Dritter Sklave
Abbas Maghfurian
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Biografien

Nach dem Studium an der Kölner Musikhochschule führten erste Engagements Kurt Moll nach Aachen, Mainz und Wuppertal, der internationaler Durchbruch gelang 1970 bei den Salzburger Festspielen als Sarastro in Die Zauberflöte. Sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper feierte Moll 1971 als Einspringer in Die Meistersinger von Nürnberg. Die Partie des Veit Pogner begleitete ihn durch seine Karriere. Andere Wagner-Partien in München waren König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf Hermann (Tannhäuser), Gurnemanz (Parsifal), Daland (Der fliegende Holländer), König Heinrich (Lohengrin), Fasolt (Das Rheingold), Hunding (Die Walküre). Mozarts Sarastro bleibt auch in München eine Lebensrolle, darüber hinaus sang er hier Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Komtur (Don Giovanni), Don Alfonso (Così fan tutte) oder Bartolo (Le nozze di Figaro). Des Weiteren umfasste das Repertoire in seinen 45 Münchner Jahren unter anderem Rocco (Fidelio), Ochs auf Lerchenau (Der Rosenkavalier), Pimen (Boris Godunow), Sir Morosus (Die schweigsame Frau), Seneca (L’incoronazione di Poppea), Padre Guardino (La forza del destino), Ramfis (Aida), Sparafucile (Rigoletto), Gremin (Eugen Onegin) oder Schigolch (Lulu).

Am 31. Juli 2006 nahm Kurt Moll als Nachwächter in Die Meistersinger von Nürnberg Abschied von seinem Münchner Publikum. Gastspiele führten ihn an allen großen Opernhäusern der Welt, insbesondere sang er neben München in Hamburg, Wien, Bayreuth und Salzburg. Kurt Moll ist Bayerischer, Hamburger und Wiener Kammersänger und war Gesangsprofessor an der Kölner Musikhochschule. 2002 erhielt er den Maximilianorden.

Kurt Moll verstarb am 5. März 2017 nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren. Nikolaus Bachler, Intendant der Bayerischen Staatsoper: „Wie kein anderer vermochte es Kurt Moll, die großen Bass-Partien von Wagner, Mozart und Strauss zum Leben zu erwecken. Sein Tod ist ein großer Verlust für die Bayerische Staatsoper und alle unsere Mitarbeiter, für sein Publikum in München, Deutschland und der ganzen Welt.“ Die Staatsoper widmete dem Bayerischen Kammersänger die Vorstellung von Mozarts Die Entführung aus dem Serail am 24. März 2017. 

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