Infos

Oper in fünf Akten

Komponist Giuseppe Verdi · Text von Camille du Locle, nach der italienischen fünfaktigen Fassung von 1886 und der Urfassung von 1867
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Sonntag, 22. Januar 2017
16.00 Uhr – 20.30 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 4 Stunden 30 Minuten · 1 Pause zwischen 1.-3. Akt und 4. + 5. Akt (ca. 18.10 - 18.55 Uhr)

Freier Verkauf

Preise M

ausverkauft

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

Musikalische Leitung
Paolo Carignani
Inszenierung, Bühne, Kostüme und Lichtkonzept
Jürgen Rose
Mitarbeit Inszenierung
Franziska Severin
Licht
Michael Bauer
Chöre
Sören Eckhoff

Philipp II., König von Spanien
Ildar Abdrazakov
Don Carlos, Infant von Spanien
Yonghoon Lee
Rodrigo, Marquis de Posa
Christian Gerhaher
Der Großinquisitor
Günther Groissböck
Ein Mönch
Peter Lobert
Elisabeth von Valois
Tamara Wilson
Die Prinzessin Eboli
Nadia Krasteva
Tebaldo, Page Elisabeths
Eri Nakamura
Der Graf von Lerma
Galeano Salas
Ein königlicher Herold
Galeano Salas
Stimme vom Himmel
Selene Zanetti
Flandrische Deputierte
Christian Rieger
Flandrische Deputierte
Andrea Borghini
Flandrische Deputierte
Sean Michael Plumb
Flandrische Deputierte
Kristof Klorek
Flandrische Deputierte
Igor Tsarkov
Flandrische Deputierte
Milan Siljanov
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper
zur Stücknavigation

Mediathek

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Spanien 1560: Abgründe tun sich auf: Es herrschen Kirche und Staat. Unerbittlich! Wird es den Mächtigen - Großinquisitor und König - gelingen, die Liebe zu töten? Schaffen sie es, die lodernde Flamme der Freiheit zu löschen? Verdis dunkelste Oper läßt uns schaudern. Doch das Musiker-Genie tut dies auf faszinierende, uns tief ergreifende Art.

 

I. Akt

Der spanische Kronprinz Don Carlos hat sich ins Kloster San Juste zurückgezogen. Er wird von der Erinnerung an seine verlorene Liebe zu Elisabeth von Valois, der Tochter Heinrichs II. von Frankreich, verfolgt. Die beiden waren einander versprochen und hatten sich beim ersten Zusammentreffen in Fontainebleau verliebt. Doch Carlos’ Vater, der spanische König Philipp II., nahm Elisabeth aus Gründen der Staatsräson zur Frau. Durch diese Heirat konnte der Krieg zwischen Frankreich und Spanien beendet werden. Elisabeth fügte sich.

II. Akt

An der Gruft seines Großvaters Kaiser Karls V. in San Juste erwacht Carlos aus seinem Albtraum. Seinem Freund Rodrigo, dem Marquis von Posa, vertraut er sich verzweifelt an. Rodrigo beruhigt ihn und fordert ihn auf, sich für die Befreiung des von Spanien beherrschten Flandern einzusetzen. Der Besuch von Philipp und Elisabeth an der Gruft des Kaisers verstört Carlos so sehr, daß er in Rodrigos Vorschlag einwilligt. Beide schwören, gemeinsam für die Freiheit zu kämpfen.

Vor dem Kloster vertreiben sich Prinzessin Eboli und die Hofdamen die Zeit. Das von Eboli angestimmte frivole Lied wird vom Erscheinen der Königin unterbrochen. Rodrigo überbringt ihr den Wunsch Carlos’ nach einem privaten Gespräch, das sie ihm gewährt. Carlos bittet sie, sich bei Philipp für seine Entsendung nach Flandern einzusetzen. Schnell verliert er die Kontrolle und bedrängt Elisabeth mit der Erinnerung an ihre einstige Liebe. Die Königin zwingt sich zur Beherrschung. Hilflos stürzt Carlos davon.

Als Philipp die Königin entgegen der Vorschriften des Protokolls ohne Begleitung vorfindet, verbannt er die verantwortliche Gräfin Aremberg vom Hof. Der König schickt das Gefolge fort, hält aber Rodrigo zu einem Gespräch zurück. Rodrigo nutzt die unerwartete Gelegenheit, dem König die Leiden des flandrischen Volkes zu schildern, und beschwört den Monarchen, seinen Völkern die Freiheit zu geben. Mit seiner Offenheit beeindruckt er Philipp, der sich nun ihm anvertraut: Er vermutet ein Verhältnis zwischen Elisabeth und seinem Sohn. Posa soll die beiden überwachen.

III. Akt

Um Mitternacht trifft Carlos in den Gärten der Königin die verschleierte Eboli, die in den Infanten verliebt ist. Im Glauben, Elisabeth vor sich zu haben, versichert Carlos sie seiner Liebe. Als er seinen Irrtum erkennt, durchschaut die enttäuschte Eboli Carlos’ Leidenschaft für die Königin und droht, das Geheimnis zu verraten. Posa tritt dazwischen und will Eboli einschüchtern. Daraufhin entlarvt Eboli Rodrigo vor Carlos als Vertrauten des Königs und will sich für die Demütigung rächen. Allein geblieben kann Rodrigo Carlos dennoch überreden, ihm seine belastenden Papiere über die flandrischen Unruhen auszuhändigen.

Ungeduldig wartet das Volk in Valladolid auf den Beginn des Autodafés, das in Anwesenheit des Königs und des Klerus stattfinden soll. Als das Zeichen zur Verbrennung der Ketzer gegeben wird, unterbricht Carlos die Zeremonie. Zusammen mit Gesandten aus Flandern bittet er den König um Hilfe für das leidende Volk der Niederlande. Als Philipp ihre Bitten abweist, begehrt Carlos offen gegen seinen Vater auf. Geistesgegenwärtig entwaffnet ihn Posa. Die Zeremonie wird fortgesetzt und der Scheiterhaufen entzündet.

IV. Akt

Selbstquälerisch erkennt Philipp, daß er Elisabeths Liebe niemals erringen konnte. Trotz seiner Macht wächst sein Mißtrauen gegenüber allen Menschen. In einer Unterredung mit dem Großinquisitor hofft er auf Rat für sein weiteres Vorgehen gegen Carlos, der gefangengesetzt wurde und beseitigt werden soll.

Der Großinquisitor erinnert ihn an seine Pflicht als gottgewollter Herrscher:

Wenn Gott seinen Sohn opfern konnte, um die Welt zu retten, so sei das dem König ebenfalls erlaubt. Im Gegenzug verlangt der Großinquisitor das Leben des Freidenkers Posa. Resigniert muß Philipp den neugewonnenen Freund dem Willen der Kirche überlassen.

Elisabeth beklagt den Diebstahl ihrer Schmuckschatulle, die sie beim König wiederfindet. Philipp hat darin ein Porträt von Carlos entdeckt und beschuldigt die Königin des Ehebruchs. Der ohnmächtigen Königin kommen Rodrigo und Eboli zu Hilfe. Eboli gesteht der Königin, die Schatulle gestohlen zu haben und vom König verführt worden zu sein. Elisabeth verbannt die Prinzessin vom Hof. Eboli verflucht ihre Tat. Jetzt will sie Carlos retten.

Rodrigo geht zu Carlos ins Gefängnis. Durch die belastenden Briefe hat er den Verdacht des Aufruhrs auf sich gelenkt und erwartet die Reaktion der Inquisition. Er wird von den Schergen aus dem Hinterhalt erschossen. Sterbend beschwört er Carlos, sich weiter für Flanderns Befreiung einzusetzen. Als Philipp seinen Sohn aus dem Gefängnis holen will, weist dieser ihn zurück und klagt ihn des Mordes an. Durch Carlos erschütternde Trauer um seinen Freund erkennt auch Philipp den Verlust seines einzigen Vertrauten. Das von Eboli aufgehetzte Volk stürmt das Gefängnis und will vom König die Freilassung des Infanten erzwingen. Doch der Großinquisitor beendet die Revolte durch sein überraschendes Auftreten und rettet den König vor dem Zorn der Menge.

V. Akt

An der Gruft Kaiser Karls V. in San Juste wartet Elisabeth, um Carlos den letzten Auftrag Posas zu übermitteln. Der Infant beschließt, heimlich nach Flandern zu fliehen, wo er Rodrigos Vision verwirklichen will. Beim Abschied werden beide von Philipp überrascht, der seinen Sohn nun der Inquisition überläßt. Bevor Carlos in die Hände des Großinquisitors gelangt, nimmt ihn die Erscheinung Karls V. zu sich.

Festspielpremiere von Giuseppe Verdis "Don Carlo" am 1. Juli 2000 im Nationaltheater

Peter Heilker. Notizen zu Jürgen Roses Münchner Neuinszenierung von Verdis
Don Carlo

Ein junger Mann ist gejagt, gehetzt, gefangen - von seinen Träumen, seinen Wünschen und Sehnsüchten. Aus der Enge eines erstarrten Weltgebäudes voll unerbittlicher Strenge, unduldsamer Gläubigkeit und allgegenwärtiger staatlicher und kirchlicher Kontrolle kann er nur ausbrechen, indem er sich seine eigene Realität schafft. Wahngebilde und Gegenwart verschwimmen: Alpträume verzerren die zarten Wunschvorstellungen, setzen sich fest am einmal gewährten und dann versagten Glückserlebnis. Dieser junge Mann, Verdis Titelgestalt Don Carlos, ist ein zutiefst verunsicherter Mensch, den die Erinnerung an seine kurze Zeit mit Elisabeth im französischen Fontainebleau nicht mehr losläßt und – will er überleben – nicht loslassen darf.

Im ersten, dem eigentlichen Drama vorangestellten Akt der fünfaktigen Fassung erleben wir in Jürgen Roses Inszenierung, welchen Raum diese schicksalhafte Begegnung in Carlos‘ Welt einnimmt. Eine Begegnung zweier Menschen, die sich vom ersten Augenblick unbedingt aufeinander einlassen wollen und dann jäh auseinander gerissen werden. Das ganze Stück hindurch überlagern sich die Bilder, fügen sich Splitter von Erinnerungen neu zusammen, sucht Don Carlos dieses prägende Moment zu bewältigen – und muß letztlich doch scheitern, denn er ist umgeben von mächtigen und ebenso besessenen Figuren, deren politische und private Absichten sein Drängen durchkreuzen.

Verdi und seine Librettisten führen in die dunkle Welt eines historisierten, aber - wie schon in den Stoffvorlagen Saint-Réals und Schillers - keineswegs historisch exakten Spaniens. Die während des 19. Jahrhunderts in säkularisierten spanischen Klöstern entdeckten Kunstschätze belegen die bigotten und bizarren Seiten des strengen Zeremoniells auf der iberischen Halbinsel. Die verzückten Posen der Mönche auf den Gemälden Zurbarans zeugen von der ungeheuerlichen Kraft eines bis zum Fanatismus getriebenen, unbedingten Glaubens. Selbst die politische Macht des spanischen Königs, in dessen Weltreich die Sonne nicht unterging, wird von der Übermacht der Kirche und ihrer Forderung nach völliger Unterwerfung verdunkelt.

In der ständigen Auseinandersetzung zwischen Macht und Übermacht wird der grundlegende Vater-Sohn-Konflikt über drei Generationen ausgetragen: personalisiert in den drei Opernfiguren des schon mystisch verklärten Kaisers Karl V., seines Sohnes König Philipp II. und des Infanten Carlos. So werden höchst unterschiedliche Lebens- und Gesellschaftsentwürfe formuliert, die sich gegenseitig ausschließen und deshalb von keinem eingelöst werden. Karl V. resignierte nach seiner Abdankung und starb in mönchischer Zurückgezogenheit. Sein Geist mahnt die folgenden Generationen an die Vergeblichkeit allen irdischen Strebens. Um den politischen wie privaten Machterhalt ist Philipp unter Aufbietung aller Kräfte bemüht, ohne eine befriedigende Lösung zu finden, und Carlos, der sich kaum unter Kontrolle halten kann und hilflos zwischen den Mächten treibt, muß an seiner Unentschlossenheit scheitern. Schließlich lenkt und bestimmt die ganz und gar patriarchalische "Mutter" Kirche in Person des Großinquisitors und seiner Schergen alles Geschehen.

Die tiefsitzenden Zweifel an der bestehenden Ordnung sucht die Generation der Söhne – Philipp wie Carlos – auf je eigene Weise zu bewältigen. Während Philipp immer mehr Macht an sich reißt, sucht Carlos mehrfach (und vergeblich) den Ausbruch in der direkten Auseinandersetzung mit dem Vater zu erzwingen. Letztlich zeigt sich die Wesensverwandtschaft von Vater und Sohn aber in der gemeinsamen Faszination für Posa, dessen einnehmendes Wesen geradezu unerhörte Intimität selbst beim König auslöst. Von ihm müssen Philipp und Carlos (hier greift die Münchner Neuinszenierung auf einen Abschnitt aus der Pariser Urfassung von 1867 zurück) erschüttert Abschied nehmen, wenn er dem Willen der Inquisition zum Opfer fällt.

Verdi hat schon in seinen vorausgegangen Opernadaptionen der Dramen Schillers, Giovanna d’Arco (Die Jungfrau von Orleans), I masnadieri (Die Räuber) und Luisa Miller (Kabale und Liebe), zunehmend den Fokus vom Gesellschaftstableau hin zum individuellen Konflikt ausgerichtet. So formt er die im wahrsten Sinn des Wortes schillernde Figur Posas mit verführerischer Kantilene zum egozentrischen Heroen, der seine großen Ideen weniger um der Verwirklichung einer Vision propagiert, als vielmehr um dem vergötterten Infanten Carlos zu imponieren. Dabei rückt die eigentümliche Erotik, auf der die Freundschaft zwischen diesen beiden Männern gründet, zusehends in den Vordergrund. Der kämpfend-aufklärerische Impetus Posas weicht im Laufe der Handlung einem ehrgeizigen Taktieren, das wie alle Versuche der Auflehnung scheitert. Posa mutet dem labilen Carlos eine viel zu schweres Amt zu, opfert sich schließlich umsonst. Überleben darf nur, wer sich fügt.

Für diesen Weg hat sich Elisabeth unter dem Druck der Staatsraison bereits in Fontainebleau entschieden. Unmittelbar nach ihrem beglückenden Erlebnis mit Carlos stimmt sie der Heirat mit Philipp zu. Aus der neugierigen und erwartungsvollen jungen Frau wird in kürzester Zeit eine tief verstörte, sich fügende Gattin. Sie setzt alles daran, die Erinnerung an die glücklichen Zeiten in ihrer französischen Heimat, die sie gegen das Grabesdunkel am spanischen Hof eingetauscht hat, zugunsten einer paradiesischen Jenseitsvision verblassen zu lassen. Der alternde Philipp spürt die unüberbrückbaren Differenzen zu seiner jungen Frau. Die Sorge um ihr Verhältnis zu Carlos nimmt dem Staatsmann alle Souveränität und prägt nachhaltig seine Vorstellung von der Gefährlichkeit der jüngeren Generation.

Farbigkeit, Glanz und Prachtentfaltung sollen auf spanischer Erde allein dem religiösen Ritual vorbehalten bleiben. Das monströse Spektakel des zentralen Autodafés, des repräsentativen "Glaubensaktes" im Angesicht von Kirche und Staat, befriedigt voyeuristische Sensationslust und führt gleichzeitig einen menschenverachtenden Fundamentalismus vor Augen. Was für ein Spiel mit dem Verbotenen, wenn die Prinzessin Eboli ausgerechnet vor dem Kloster San Juste mit ihrem maurischen Schleierlied dem erotisch aufgeladenen Gesang einer fremden, mit Kreuz und Schwert aus Spanien vertriebenen Kultur huldigt! Verdi läßt diese Figur nicht als gerissene Intrigantin ihre Ränke spinnen, sondern zeigt eine ebenso liebessüchtige wie leidenschaftliche Frau. Im dunklen Raum darf ein so sinnlicher Lebensentwurf keinen Erfolg haben, sie wird ihre Tage in Buße beenden müssen.

Doch so fest gefügt Kirche und Staat ihr Gebäude auch wähnen, die Gebeine der Opfer schaffen kein sicheres Fundament. Mehr und mehr zerfällt das System von innen, wird durchlässig für einen diffusen Mystizismus, der sich in der geheimnisumwitterten Figur Karls V. manifestiert. Wie ein Deus ex machina rettet der Mönch, in dem zum Schluß alle den Geist des Kaisers zu erkennen glauben, Carlos aus den Schlingen der Inquisition in eine Sphäre, die jenseits der Realität Raum für seine Traumwelten bietet. Zurück bleibt ein grausiges, nicht minder rätselhaftes Tableau: zwei alte Männer und eine einsame Frau, verdammt, den Irrsinn der Realität weiter zu leben.


© Bayerische Staatsoper

Don Carlo in München

ML = Musikalische Leitung; IN = Inszenierung; B = Bühnenbild; K = Kostüme

Ph = Philipp II.; C = Don Carlos; R = Rodrigo, Marquis von Posa; GI = Großinquisitor; E = Elisabeth; Eb = Prinzessin Eboli

4. Dezember 1937

Don Carlos (4 Akte)

Nationaltheater

Clemens Krauss (ML), Rudolf Hartmann (IN), Rochus Gliese (B/K); Hans Hermann Nissen (Ph), Torsten Ralf (C), Alexander Sved (R), Hans Hotter (GI), Viorica Ursuleac (E), Gertrud Rünger (Eb)

14. Oktober 1951

Don Carlos (4 Akte)

Prinzregententheater

Georg Solti (ML), Heinz Arnold (IN), Helmut Jürgens (B), Rosemarie Jakameit (K); Hans Hotter (Ph), Hans Hopf (C), Karl Schmitt-Walter (R), Kurt Böhme (GI), Maud Cunitz (E), Elisabeth Höngen (Eb)

9./10. November 1961

Don Carlos (4 Akte)

(A- und B-Premiere) Prinzregententheater

Fritz Rieger (ML), Hans Hartleb (IN), Helmut Jürgens (B), Sophia Schröck (K); Gottlob Frick (9.11.)/Mino Yahia (10.11) (Ph), Jess Thomas (9.11.)/Georg
Paskuda (10.11) (C), Marcel Cordes (R), Leonardo Wolovsky (9.11.)/Kurt Böhme (10.11) (GI), Hildegard Hillebrecht (9.11.)/Claire Watson (10.11.) (E), Hertha Töpper (Eb)

6. Mai 1970

Gastspiel des Royal Opera House, Covent Garden, London

Don Carlos (5 Akte)

Nationaltheater

Edward Downes (ML), Luchino Visconti (IN/B/K), David Ward (Ph), Carlo Cossutta (C), Peter Glossop (R), Joseph Rouleau (GI), Gwyneth Jones (E), Josephine Veasey (Eb)

15. Juli 1975

Don Carlos (5 Akte)

Nationaltheater

Georges Prêtre (ML), Otto Schenk (IN), Rudolf Heinrich (B/K); Ruggero Raimondi (Ph), Carlo Cossutta (C), Eberhard Wächter (R), Luigi Roni (GI), Katia Ricciarelli (E), Brigitte Fassbaender (Eb)

7. Oktober 1976

Wiederaufnahme

Don Carlos (4 Akte)

Nationaltheater

Carlo Franci (ML), Otto Schenk (IN), Rudolf Heinrich (B/K); Ruggero Raimondi (Ph), Veriano Luchetti (C), Wolfgang Brendel (R), Kurt Böhme (GI), Julia Varady (E), Nadine Denize (Eb)

 

 

zur Stücknavigation

Biografien

Paolo Carignani , geboren in Mailand, studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition, Orgel, Klavier und Orchesterdirektion. Zudem nahm er an der International Conductor Masterclass in Hilversum teil. Seither dirigierte er u. a. an den Opernhäusern von New York, Tokio, Barcelona, Paris, Berlin, London, Rom, Bologna, Neapel und Genua sowie im Concertgebouw Amsterdam. Von 1999 bis 2008 war er Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt. Zuletzt leitete er etwa Guillaume Tell an der De Nederlandse Opera in Amsterdam und Nabucco am New National Theatre in Tokio. An der Bayerischen Staatsoper dirigierte er bisher u. a. La traviata, Macbeth und Nabucco. Dirigate hier 2016/17: Mefistofele, Macbeth, Don Carlo und Nabucco.

zur Stücknavigation

Shop

zur Stücknavigation

Zurück zur Übersicht