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Commedia lirica in drei Akten - 1893

Komponist Giuseppe Verdi · Libretto von Arrigo Boito nach „The Merry Wives of Windsor“ und Passagen aus „King Henry IV“ von William Shakespeare
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln | Neuproduktion

Samstag, 12. Dezember 2020
19.00 Uhr
Nationaltheater

Einführung: 18.00 Uhr

Freier Verkauf · Serie 31

Preise M , € 193 / 168 / 142 / 117 / 90 / 64 / 16 / 14

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Premiere am 26. November 2020

#BSOfalstaff

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Besetzung

Inszenierung
Mateja Koležnik
Bühne
Raimund Orfeo Voigt
Kostüme
Ana Savić-Gecan
Choreographie
Magdalena Reiter
Licht
Tamás Bányai
Chor
Stellario Fagone
Dramaturgie
Nikolaus Stenitzer
Musikalische Leitung
Michele Mariotti

Sir John Falstaff
Wolfgang Koch
Ford
Boris Pinkhasovich
Fenton
Galeano Salas
Dr Cajus
Kevin Conners
Pistola
Callum Thorpe
Mrs Alice Ford
Ailyn Pérez
Mrs Quickly
Wiebke Lehmkuhl
Mrs Meg Page
Dorottya Láng
Bardolfo
Timothy Oliver
Nannetta
Mélissa Petit
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

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Medien

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Mehr dazu

Sir John Falstaff, der enorme, immense Falstaff, wie er sich selbst begeistert nennt, ist in Schwierigkeiten. Sein Bauch, sein größter Stolz, Synonym seiner Stattlichkeit, braucht dauernde Pflege in Form von überreicher Zufuhr an Speisen und Getränken. Aus ebendiesem Grund aber sind seine Mittel erschöpft. Falstaffs Schläue soll Abhilfe schaffen, gepaart mit seiner Pracht als Mann: Er verfasst gleichlautende Liebesbriefe an Mrs. Alice Ford und Mrs. Meg Page, um mit den Herzen der Damen die Vermögen von deren Ehemännern zu erobern. Die beiden „Merry Wifes of Windsor“ aber sind dem großspurigen Galan überlegen, die (lyrische) Komödie nimmt ihren Lauf. 

Verdis letzte Oper war sein erst zweiter Ausflug ins komische Genre: Fast fünfzig Jahre nach dem Misserfolg des Frühwerkes Un giorno di regno wagte er sich an den Shakespearschen Stoff, den sein Librettist Arrigo Boito kongenial aufbereitete. Falstaff solle Geist haben, schrieb Verdi an Boito, und der ergänzte zu diesem Zweck die Vorlage, Shakespeares The merry wifes of Windsor, durch Passagen aus Henry IV (in dem Shakespeare Sir John Falstaff erstmals auftreten ließ), sparte nicht an literarischen Verweisen und dichterischen Kunstgriffen und erfand einige der wunderbarsten Schimpftiraden der Literaturgeschichte. Verdi folgte dem Libretto mit einer detailreich durchkomponierten Tour de Force voll Witz und Tiefe, in der die treibende Groteske ebenso unvergleichlich in Musik gesetzt ist wie die lyrischen Momente.

 

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Biografien

Stellario Fagone studierte in seiner Heimatstadt Turin und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters tätig. Mit Gaetano Donizettis Il campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, von 2006 bis 2018 als stellvertretender Chordirektor. Zudem ist er Leiter des Kinderchores. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter I. Tschaikowskys Iolanta und der Veranstaltung „La Notte italiana“. Als Dirigent leitete er u. a. Aufführungen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Der Rosenkavalier. In der Spielzeit 2014/15 hatte er an der Bayerischen Staatsoper die musikalische Leitung von Pinocchio inne. Seit der Spielzeit 2019/20 ist er hier Chordirektor. (Stand: 2020)

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