Infos

Commedia lirica in drei Akten - 1893

Komponist Giuseppe Verdi · Libretto von Arrigo Boito nach „The Merry Wives of Windsor“ und Passagen aus „King Henry IV“ von William Shakespeare
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln | Neuproduktion

Sonntag, 16. Mai 2021
19.00 Uhr
Nationaltheater

ab 12 Jahren

Familienvorstellung · U30 · Kinder- und Jugendeinführung: 18.15 Uhr

Freier Verkauf · Opern-Geschenk-Abo 170

Preise K , € 132 / 115 / 95 / 74 / 52 / 30 / 14 / 10

Karten anfragen

Premiere am 26. November 2020

#BSOfalstaff

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

Musikalische Leitung
Pinchas Steinberg
Inszenierung
Mateja Koležnik
Bühne
Raimund Orfeo Voigt
Kostüme
Ana Savić-Gecan
Choreographie
Magdalena Reiter

Sir John Falstaff
Wolfgang Koch
Ford
Boris Pinkhasovich
Fenton
Bogdan Volkov
Dr Cajus
Kevin Conners
Bardolfo
Francesco Castoro
Pistola
Callum Thorpe
Mrs Alice Ford
Olga Bezsmertna
Nannetta
Elsa Benoit
Mrs Quickly
Okka von der Damerau
Mrs Meg Page
Dorottya Láng
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

Besetzung für alle Termine

zur Stücknavigation

Medien

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Sir John Falstaff, der enorme, immense Falstaff, wie er sich selbst begeistert nennt, ist in Schwierigkeiten. Sein Bauch, sein größter Stolz, Synonym seiner Stattlichkeit, braucht dauernde Pflege in Form von überreicher Zufuhr an Speisen und Getränken. Aus ebendiesem Grund aber sind seine Mittel erschöpft. Falstaffs Schläue soll Abhilfe schaffen, gepaart mit seiner Pracht als Mann: Er verfasst gleichlautende Liebesbriefe an Mrs. Alice Ford und Mrs. Meg Page, um mit den Herzen der Damen die Vermögen von deren Ehemännern zu erobern. Die beiden „Merry Wifes of Windsor“ aber sind dem großspurigen Galan überlegen, die (lyrische) Komödie nimmt ihren Lauf. 

Verdis letzte Oper war sein erst zweiter Ausflug ins komische Genre: Fast fünfzig Jahre nach dem Misserfolg des Frühwerkes Un giorno di regno wagte er sich an den Shakespearschen Stoff, den sein Librettist Arrigo Boito kongenial aufbereitete. Falstaff solle Geist haben, schrieb Verdi an Boito, und der ergänzte zu diesem Zweck die Vorlage, Shakespeares The merry wifes of Windsor, durch Passagen aus Henry IV (in dem Shakespeare Sir John Falstaff erstmals auftreten ließ), sparte nicht an literarischen Verweisen und dichterischen Kunstgriffen und erfand einige der wunderbarsten Schimpftiraden der Literaturgeschichte. Verdi folgte dem Libretto mit einer detailreich durchkomponierten Tour de Force voll Witz und Tiefe, in der die treibende Groteske ebenso unvergleichlich in Musik gesetzt ist wie die lyrischen Momente.

 

zur Stücknavigation

Biografien

Wolfgang Koch studierte Gesang in München und war anschließend als Ensemblemitglied am Stadttheater Bern, am Staatstheater Stuttgart und an der Wiener Volksoper engagiert. Er gastierte u. a. an den Opernhäusern in Hamburg, Berlin, Frankfurt, Tokio, Mannheim, Zürich, Wien, Mailand und Paris sowie bei den Festspielen in Bregenz, Salzburg und Bayreuth. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Scarpia (Tosca), Barak (Die Frau ohne Schatten), Wotan (Der Ring des Nibelungen), Mandryka (Arabella), Telramund (Lohengrin) und die Titelpartien in Aribert Reimanns Lear und Paul Hindemiths Mathis der Maler. 2014 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. (Stand: 2019)

 

zur Stücknavigation

Shop

zur Stücknavigation