Infos

Samstag, 13. Juni 2020
21.30 Uhr
Nationaltheater

Preise PG24

Premiere am 06. Juni 2020

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Besetzung

Musikalische Leitung
Olivier Tardy

Sänger
Holger Falk
Violine
Markus Kern
Violoncello
Benedikt Don Strohmeier
Flöte
Andrea Ikker
Klarinette
Andreas Schablas
Schlagzeug
Claudio Andrés Estay González
Klavier
Jean-Pierre Collot
Szenische Einrichtung
Andreas Weirich
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Im Juni sollen jeweils am Festen Samstag Monodramen mit Musikerinnen und Musikern des Bayerischen Staatsorchesters und Sängerinnen und Sängern, die im Ensemble engagiert sind oder mit der Bayerischen Staatsoper eng verbunden sind, gezeigt werden. Darüber hinaus arbeitet das Bayerische Staatsballett an Neukreationen.

Die Situation ist beklemmend: Den eigenen Vögeln das Singen beibringen zu wollen ist ein unmögliches Unterfangen. Und dann ist es auch noch der König, der mit seinen Tieren spricht. Man erlebt eine Welt in Brüchen, die Wahrheiten hervorbringt, die den Menschen tief treffen.

Peter Maxwell Davies hat in seinem kleinen Monodram Eight Songs for a Mad King von 1969 das Wagnis unternommen, eine Charakterstudie des verrückten englischen Königs George III. in Klänge zu bannen und hat acht Gedichte vertont, die der australische Autor Randolph Stow nach originalen Texten des Königs verfasste. Doch der Wahnsinn des Königs erweist sich als erstaunlich hellsichtig, auch wenn seine Worte und sein Tun provozieren – so wie die Partitur von Peter Maxwell Davies, die die Zerstörung einer Geige auf der Bühne vorsieht …

Peter Maxwell Davies
Eight Songs for a Mad King
     1. The Sentry (King Prussn’s Minuet) / Die Schildwache (Menuett des Preußenkönigs)
     2. The Country Walk (La Promenade) / Spaziergang auf dem Lande (Die Promenade)
     3. The Lady-in-Waiting (Miss Musgraves fancy) / Die Hofdame (Phantasie über Miss Musgrave)
     4. To be Sung on the Water (The waterman) / Auf dem Wasser zu singen (Der Wassermann)
     5. The Phantom Queen (He’s ay a Kissing me) / Die Königin seiner Träume (Er minnet mich immer)
     6. The Counterfeit (Le Conterfaite) / Die Täuschung
     7. Country Dance (Scotch Bonnett) / Tanz auf dem Lande (Das Schottenmützchen)
     8. The Review (A Spanish March) / Der Rückblick (Ein spanischer Marsch)

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Biografien

Olivier Tardy, in Clermont-Ferrand geboren, begann seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt und studierte später am Conservatoire National Superieur de Musique de Paris. 1995 wurde Olivier Tardy als Flötist in die Karajan-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters aufgenommen und spielte unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Bernard Haitink und Günter Wand. Seit 1996 ist er Soloflötist der Bayerischen Staatsoper und wurde 2015 vom Kultusministerium zum Kammervirtuosen ernannt. In Tokio wurde ihm 1998 den Bunkamura Preis verliehen. Als Solist konzertierte er u. a. mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Orchestre Lamoureux und dem Gustav Mahler Chamber Orchestra. Inzwischen ist Olivier Tardy auch ein gefragter Dirigent und arbeitet regelmäßig mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester,den Stuttgarter Philharmonikern, den Münchner Symphonikern und dem Orchestre Philharmonique de Nice.

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