Infos

Samstag, 27. Juni 2020
20.00 Uhr
Nationaltheater

Preise PG24

Premiere am 06. Juni 2020

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Besetzung

Tenor
Pavol Breslik
Mezzosopran
Daria Proszek
Drei Frauenstimmen
Noa Beinart, Sarah Gilford, Mirjam Mesak
Pianist*in
Robert Pechanec
Szenische Einrichtung
Friederike Blum
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Im Juni sollen jeweils am Festen Samstag Monodramen mit Musikerinnen und Musikern des Bayerischen Staatsorchesters und Sängerinnen und Sängern, die im Ensemble engagiert sind oder mit der Bayerischen Staatsoper eng verbunden sind, gezeigt werden. Darüber hinaus arbeitet das Bayerische Staatsballett an Neukreationen.

Leoš Janácek: Zápisník zmizelého / Tagebuch eines Verschollenen

Natur, Liebe, Einsamkeit – das sind die zentralen Themen, die der große tschechische Komponist Leoš Janáček zeitlebens immer wieder umtrieben und die in seinem bereits siebten Lebensjahrzehnt zu Werken vollendeter Humanität führten. Der Liederzyklus Tagebuch eines Verschollenen ist eines davon: Die unendlich traurige und unsichere Liebe eines Mannes führt zu dessen Vereinsamung – gespiegelt in der Betrachtung von Natur – und schließlich zu dessen Verschwinden.

Eine Figur, die prädestiniert ist für den Tenor Pavol Breslik, der den Zyklus mit seinem Klavierpartner Róbert Pechanec in einer szenischen Einrichtung von Friederike Blum am letzten Theaterwochenende der Spielzeit 19/20 interpretieren wird.

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Biografien

Pavol Breslik studierte Gesang in Bratislava und Marseille. Von 2003 bis 2006 war er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin engagiert. Gastengagements führten ihn u. a. an die Metropolitan Opera in New York, an das Royal Opera House Covent Garden in London sowie an die Opernhäuser von Brüssel, Paris, Wien, Zürich, Barcelona und Sydney. Außerdem war er bei den Festspielen von Glyndebourne, Aix-en-Provence und Salzburg zu erleben. Sein Repertoire umfasst Partien wie Gennaro (Lucrezia Borgia), Alfredo Germont (La traviata), Narraboth (Salome), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Ferrando (Così fan tutte), Don Ottavio (Don Giovanni), Cassio (Otello), Macduff (Macbeth), Lenski (Eugen Onegin) und die Titelpartie in Faust.  (Stand: 2020)

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