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Webers Geliebte

Münchner Opernfestspiele
Dienstag, 11. Juli 2017
20.00 Uhr
Schack-Galerie

Preise E32

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Besetzung

Klarinette
Markus Schön
Pianoforte
Christoph Hammer
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Auf historischen Instrumenten

Ferdinand Ries 
Sonate für Klarinette und Pianoforte g-Moll op. 29

Ludwig van Beethoven
Adelaide op. 46 in einer Bearbeitung für Klarinette und Pianoforte von Ivan Müller

Franz Danzi
Sonate d-Moll op. 12

Carl Maria von Weber
Variationen über ein Thema aus der Oper Silvana op. 49

Heinrich Joseph Baermann
Introduktion und Polonaise op. 25

Carl Maria von Weber
Aufforderung zum Tanz op. 65 für Pianoforte solo
Grand Duo concertant op. 48 Es-Dur für Klavier und Klarinette op. 48

Ein ganz spezielles Kammerkonzert erklingt in der Sammlung Schack und schlägt damit einen Bogen vom Nationaltheater über die Prinzregentenstraße zur Festspielpremiere Oberon im Prinzregentheater. Auf historischen Instrumenten aus der Zeit Carl Maria von Webers erklingen Werke für Klarinette und Klavier aus dessen Feder aber auch von Zeitgenossen und Werkgefährten Webers.
Der Soloklarinettist Markus Schön begleitet von Christoph Hammer am Pianoforte schreibt zu diesem Konzert, dem er den Titel Webers Geliebte gegeben hat:
„Nein, hier möchten wir keinen Ausflug machen zu Carl Maria von Webers Beziehungen zur Damenwelt, sondern seine innigen Beziehungen zum geliebten Instrument Klarinette und seinem geliebten Freund Heinrich Bärmann beleuchten. Keinem Instrument außer dem eigenen, dem Pianoforte, hat Weber so viele Solo- und Kammermusikwerke gewidmet wie der Klarinette. Das mag zum einen am farbenreichen Potential dieses Instruments liegen, andererseits aber der Inspiration durch Heinrich Bärmann, dem als „Rubini auf der Klarinette“ gefeierten Soloklarinettisten der Münchner Hofkapelle geschuldet sein.“

 

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Biografien

Markus Schön, geboren in Lage, ist seit 2003 Soloklarinettist der Bayerischen Staatsoper München und seit 2013 außerdem Professor für Bläserkammermusik an der Kunstuniversität Graz. Von 2015 bis 2016 hatte er eine Professur für Klarinette an der Folkwang Universität Essen inne. Schon früh wurde er Mitglied des Bundesjugendorchesters und danach der Jungen Deutschen Philharmonie. Nach dem Studium bei Hans-Dietrich Klaus, Hans Deinzer und Eduard Brunner spielte er unter anderem in der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Scottish Chamber Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra. Es folgten Engagements in den Symphonieorchestern des Bayerischen und Norddeutschen Rundfunks, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, den Münchner Philharmonikern und dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam. Als Solist trat er mit den Hamburger Symphonikern, der Prague Philharmonia und dem Bayerischen Staatsorchester unter Zubin Mehta und Kent Nagano auf. Außerdem gilt sein Interesse der Kammermusik und der Neuen Musik; beispielsweise wirkte er im ensemble recherche, im Klangforum Heidelberg und im Kammerensemble Neue Musik Berlin mit. Seit 2005 widmet er sich dem Spiel auf historischen Klarinetten; mit dem Fortepiano-Spieler Christoph Hammer verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Markus Schön gewann 1999 den 1. Preis beim Mendelssohn-Wettbewerb, Berlin, zweimal nahm ihn der  Deutsche Musikrat in seine Reihe „Konzerte junger Künstler“ auf. Viele deutsche Sendeanstalten engagierten ihn für Solo- und Kammermusik-Produktionen. (Stand: 2017)

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