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Alle Besetzungen

Nikolaus Bachler (30.07.2021)
Ivor Bolton (30.07.2021)
Pavol Breslik (30.07.2021)
Constantinos Carydis (30.07.2021)
Diana Damrau (30.07.2021)
Alex Esposito (30.07.2021)
Asher Fisch (30.07.2021)
Elīna Garanča (30.07.2021)
Christian Gerhaher (30.07.2021)
Günther Groissböck (30.07.2021)
Gerold Huber (30.07.2021)
Ermonela Jaho (30.07.2021)
Anja Kampe (30.07.2021)
Jonas Kaufmann (30.07.2021)
Simon Keenlyside (30.07.2021)
Wolfgang Koch (30.07.2021)
Kent Nagano (30.07.2021)
Anna Netrebko (30.07.2021)
Anne Sofie von Otter (30.07.2021)
Marlis Petersen (30.07.2021)
Kirill Petrenko (30.07.2021)
Adrianne Pieczonka (30.07.2021)
Anne Schwanewilms (30.07.2021)
Nina Stemme (30.07.2021)
Georg Zeppenfeld (30.07.2021)
  • Bayerisches Staatsorchester
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PROGRAMM

Richard Wagner Das Rheingold
Vorspiel
Musikalische Leitung Kent Nagano

Francis Poulenc Dialogues des Carmélites
Arie der Madame Lidoine aus dem 3. Aufzug: „Mes filles, voilà que s’achève"
Anne Schwanewilms
Musikalische Leitung Kent Nagano

Richard Strauss Die schweigsame Frau
Monolog des Sir Morosus vom Ende des 3. Aufzugs: „Wie schön ist doch die Musik“
Georg Zeppenfeld
Musikalische Leitung Kent Nagano

Claudio Monteverdi L’Orfeo
Arie des Orfeo aus dem 3. Akt: „Possente spirto“
Christian Gerhaher
Musikalische Leitung Ivor Bolton

Wolfgang Amadeus Mozart Le nozze di Figaro
Cavantina der Gräfin aus dem 2. Akt: „Porgi, amor“
Diana Damrau
Musikalische Leitung Ivor Bolton

Abendempfindung KV 523
Anne Sofie von Otter
Klavier Constantinos Carydis

Antonín Dvořák Rusalka
Arie des Prinzen aus dem 2. Akt: „Vidino divna, přesladka“
Pavol Breslik
Arie des Wassermanns aus dem 2. Akt: „Běda! Běda!
Günther Groissböck
Musikalische Leitung Ivor Bolton

Giacomo Puccini Suor Angelica
Romanze der Suor Angelica: „Senza mamma“
Ermonela Jaho
Musikalische Leitung Asher Fisch

Ludwig van Beethoven
Streichquartett Nr. 15 a-Moll op. 132, 3. Satz (Ausschnitt)

Giacomo Puccini Tosca
Arie der Floria Tosca aus dem 2. Akt: „Vissi d’arte“
Anna Netrebko
Musikalische Leitung Asher Fisch

Umberto Giordano Andrea Chénier
Arie des Andrea Chénier aus dem 1. Bild: „Un dì all’azzurro spazio“
Jonas Kaufmann
Musikalische Leitung Asher Fisch

-Pause-

Wolfgang Amadeus Mozart Don Giovanni
Arie des Leporello aus dem 1. Akt: „Madamina, il catalogo è questo“
Alex Esposito
Musikalische Leitung Ivor Bolton

Gaetano Donizetti La Favorite
Arie der Léonor aus dem 3. Akt: „O mon Fernand !“
Elīna Garanča
Musikalische Leitung Asher Fisch

Richard Wagner Die Walküre
Gesang der Sieglinde aus dem 1. Aufzug: „Der Männer Sippe“
Anja Kampe
Musikalische Leitung Asher Fisch

Richard Wagner Tannhäuser
Lied des Wolfram von Eschenbach aus dem 3. Aufzug: „O du, mein holder Abendstern“
Simon Keenlyside
Musikalische Leitung Asher Fisch

Richard Wagner Tristan und Isolde
Schlussgesang der Isolde aus dem 3. Aufzug: „Mild und leise“
Nina Stemme
Musikalische Leitung Asher Fisch

Richard Wagner Die Meistersinger von Nürnberg
Vorspiel zum 3. Aufzug
Gesang des Sachs aus dem 3. Aufzug: „Wahn! Wahn! Überall Wahn!“
Wolfgang Koch
Musikalische Leitung Kirill Petrenko

Richard Strauss Salome
Schlussgesang von Salome am Ende der 4. Szene: „Ah! Du wolltest mich nicht deinen Mund küssen“
Marlis Petersen
Musikalische Leitung Kirill Petrenko

Erich Wolfgang Korngold Die tote Stadt
Schlussgesang des Paul am Ende des 3. Bildes: „O Freund, ich werde sie nicht wiedersehn“
Jonas Kaufmann
Musikalische Leitung Kirill Petrenko

Richard Strauss Der Rosenkavalier
Der „Zeitmonolog“ der Feldmarschallin aus dem 1. Akt: „Da geht er hin, der aufgeblas’ne, schlechte Kerl“
Adrianne Pieczonka
Musikalische Leitung Kirill Petrenko

Franz Schubert Abschied D 475
Christian Gerhaher
Klavier Gerold Huber

Videos:
Christoph Brech / Mitarbeit Hubert Sedlatschek

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Biografien

Nikolaus Bachler wurde in der Steiermark/Österreich geboren. Nach der Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien folgten mehrere Jahre Engagements als Schauspieler an verschiedenen Bühnen Deutschlands und Österreichs. Im Alter von 27 Jahren wurde er künstlerischer Leiter an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. 1990 wechselte er als „Producteur artistique“ zum Taller Europe Paris. Von 1991 bis 1996 war Nikolaus Bachler Intendant der Wiener Festwochen und von 1996 bis 1999 Direktor der Volksoper Wien. In dieser Funktion engagierte er Kirill Petrenko als Kapellmeister.

Von 1999 bis 2008 leitete Nikolaus Bachler das Wiener Burgtheater. Er verpflichtete große Regisseure wie Peter Zadek, Luc Bondy, Klaus Michael Grüber, Thomas Langhoff und Andrea Breth an das Haus, genauso wie die junge Regie-Generation von Nicolas Stemann über Falk Richter und Christiane Pohle bis René Pollesch. Künstler wie Hermann Nitsch, Christoph Schlingensief und Anselm Kiefer arbeiteten ebenfalls unter seiner Direktion am Burgtheater. Mit großen Podiumsdiskussionen etablierte er das Burgtheater als Ort für (kultur-)politische Auseinandersetzungen.

2008 übernahm Nikolaus Bachler die Intendanz der Bayerischen Staatsoper. Unter seiner Führung setzte sich die künstlerische Vision der Burgtheater-Jahre fort: Die großen Opernregisseure der Gegenwart wie Hans Neuenfels, Dmitri Tcherniakov, Martin Kušej, Krzysztof Warlikowski und Calixto Bieito sind ebenso vertreten wie die Schauspielregisseure David Bösch, Andreas Kriegenburg und Antú Romero Nunes, die zum ersten Mal Neuproduktionen im Opernmetier präsentierten.

In Zusammenarbeit mit Kent Nagano wurden Neuinterpretationen unter anderem von Wagners Lohengrin (2009), Poulencs Dialogues des Carmélites (2010), Messiaens Saint François dʼAssise (2011) oder Mussorgskys Boris Godunow (2013) erarbeitet; im Jahr 2012 folgte Wagners Der Ring des Nibelungen. Nach den Uraufführungen von Peter Eötvösʼ Die Tragödie des Teufels (2010), Miroslav Srnkas Make No Noise (2011) und Jörg Widmanns Babylon hatte im Januar 2016 mit South Pole von Miroslav Srnka ein weiteres Auftragswerk an der Bayerischen Staatsoper Premiere. Im 2021/21 folgt ein weiteres Werk von Miroslav Srnka: Singularity.

Mit dem Beginn der Saison 2013/14 verpflichtete Nikolaus Bachler den Dirigenten Kirill Petrenko als Generalmusikdirektor an die Bayerischen Staatsoper. Gemeinsam entstanden seither die Neuinszenierungen von Die Frau ohne SchattenLa clemenza di TitoDie SoldatenLucia di LammermoorLuluDie Meistersinger von NürnbergLady Macbeth von MzenskTannhäuserIl trittico, ParsifalOtello, Salome und Die tote Stadt sowie die Uraufführung von Miroslav Srnkas South Pole. Zu den Festspielen 2021 folgt Tristan und Isolde.

Im September 2019 wurde Nikolaus Bachler zum Geschäftsführenden Intendant der Osterfestspiele Salzburg ab 1. Juli 2020 und zum Künstlerischen Gesamtleiter des Festivals ab 2022 ernannt. (Stand: 2020)

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