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Komponist Ludwig van Beethoven

Samstag, 15. Mai 2004
19.00 Uhr – 22.00 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 3 Stunden · 1. Akt (ca. 19.00 - 20.25 Uhr) · Pause (ca. 20.25 - 20.55 Uhr) · 2. Akt (ca. 20.55 - 22.00 Uhr)

Preise K

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Besetzung

Musikalische Leitung
Adam Fischer
Inszenierung und Bühne
Peter Mussbach
Kostüme
Andrea Schmidt-Futterer
Licht
Konrad Lindenberg
Chöre
Andrés Máspero

Don Fernando, Minister
Martin Gantner
Don Pizarro
Jukka Rasilainen
Florestan
Robert Gambill
Leonore
Barbara Schneider-Hofstetter
Rocco
Kurt Moll
Marzelline
Aga Mikolaj
Jaquino
Ulrich Reß
1. Gefangener
Kevin Conners
2. Gefangener
Steven Humes
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Mehr dazu

Beethovens einzige Oper! Eine Hymne auf Hoffnung und Freiheit: Florestan sitzt als politischer Gefangener im Kerker. Seine Frau Leonore verkleidet sich als Mann, nennt sich Fidelio und nimmt einen Job im Gefängnis an. Wird es ihr nun gelingen, Florestan zu befreien? Spannung bis zur letzten Sekunde. Dann: Trompetensignal. Befreiung. Jubel.

 

1. Aufzug

Don Pizarro, der Gouverneur eines Staatsgefängnisses in der Nähe von Sevilla, hält seine politischen Feinde als Opfer willkürlicher Gewalt gefangen. Unter ihnen befindet sich auch Don Florestan, der den Gouverneur wegen Mißbrauchs seiner Macht öffentlich anklagte. Leonore vermutet, daß sich ihr Gatte Florestan in diesem Gefängnis befindet. Deshalb hat sie sich, als Mann verkleidet, unter dem Namen Fidelio bei dem Kerkermeister Rocco anstellen lassen.

Marzelline, Roccos Tochter, hat sich in Fidelio verliebt. Sie weist das Werben des Schließers Jaquino, der sich seit längerer Zeit Hoffnung auf eine Heirat macht, entschieden zurück. Auch Rocco zieht nun den geschickteren Fidelio als möglichen Schwiegersohn dem einfachen Schließer vor und unterstützt seine Tochter in ihrem Anliegen.

Pizarro wird in einem anonymen Brief davor gewarnt, daß der Minister Don Fernando das Gefängnis zu inspizieren beabsichtigt. Er hat davon erfahren, daß politische Gefangene unrechtmäßigerweise festgehalten werden. Sogleich erteilt Pizarro seinen Wachen den Befehl, bei der Ankunft des Ministers ein Trompetensignal zu geben, um Florestan noch vor dem Erscheinen des Ministers beseitigen zu können. Pizarro beauftragt mit dem Mord Rocco, der sich jedoch weigert, diesen zu begehen. Der Gouverneur beschließt nun, selbst die Tat zu vollbringen, und befiehlt dem Kerkermeister, in Florestans Kerker ein Grab auszuheben.

Leonore, die das Gespräch zwischen Pizarro und Rocco belauscht hat, ist jetzt zu allem entschlossen. Sie will Florestan unter den Gefangenen suchen und befreien. Sie bittet Rocco um Hofgang für die Inhaftierten, unter denen sie ihren Gatten jedoch nicht finden kann. Deshalb überredet sie den Kerkermeister, sie mit in die unterirdischen Gefängnisse zu nehmen, wo sie Florestan vermutet.

Pizarro erscheint und befiehlt zornig, die Gefangenen wieder einzusperren. In Anbetracht des Komplotts, Florestan zu beseitigen, sieht er jedoch von einer Bestrafung Roccos für dessen eigenmächtiges Handeln ab.

II. Aufzug

In einem unterirdischen Verlies beklagt Florestan sein Schicksal. Gleichsam halluzinatorisch erscheint ihm in der Erinnerung das Bild Leonores.

Rocco, gefolgt von Leonore, kommt herein, um das Grab auszuheben. Entsetzt erkennt sie in dem Gefangenen ihren Gatten Florestan. Auf das mit Rocco vereinbarte Zeichen erscheint Pizarro, um Florestan zu töten. Leonore gibt sich als Gattin Florestans zu erkennen und kann im letzten Moment durch ihr mutiges Dazwischentreten den Mord an ihrem Gatten verhindern, als ein Trompetensignal die Ankunft des Ministers verkündet.

Don Fernando gibt seinem totgeglaubten Freund Florestan und allen anderen Gefangenen die Freiheit wieder und führt den Tyrannen Pizarro der gerechten Strafe zu.

© Bayerische Staatsoper

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Biografien

Adam Fischer, geboren in Budapest, studierte in seiner Heimatstadt und in Wien Komposition und Dirigieren. Nach Stationen in Graz, Helsinki, Karlsruhe und Freiburg i. Breisgau war er von 1987 bis 1992 Generalmusikdirektor in Kassel, von 2000 bis 2005 in derselben Position am Nationaltheater Mannheim beschäftigt. Seit 1998 ist er Chefdirigent des Danish National Chamber Orchestra in Kopenhagen. Zudem ist er Principal Conductor der Düsseldorfer Symphoniker. Er dirigiert regelmäßig an den größten Opernhäusern in Europa und den USA. Konzerte gab er u. a. mit den Wiener Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra und dem Boston sowie dem Chicago Symphony Orchestra. 1994 debütierte er an der Metropolitan Opera, 2001 bei den Bayreuther Festspielen. Besonders verbunden ist er der Wiener Staatsoper, dem Operhaus Zürich und der Bayerischen Staatsoper. (Stand: 2019)

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