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Ein Stück von Pina Bausch

Choreographie Pina Bausch · Komponist Felix Lajko, Nana Vasconcelos, Caetano Veloso, Bugge Wesseltoft, Amon Tobin, Marie Boine u.a.

Dienstag, 10. Mai 2016
19.30 Uhr – 22.45 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 3 Stunden 15 Minuten · 1 Pause zwischen 1. Teil und 2. Teil (ca. 20.50 - 21.20 Uhr)

Preise G

ausverkauft

Premiere am 03. April 2016

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  • Eine Gemeinschaftsproduktion mit

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Besetzung

Choreographie und Inszenierung
Pina Bausch
Bühne
Peter Pabst
Kostüme
Marion Cito
Leitung Einstudierung
Ruth Amarante, Daphnis Kokkinos, Azusa Seyama

Tänzerinnen
Lisa Gareis, Sophia Carolina Fernandes, Daria Sukhorukova, Mia Rudic, Zuzana Zahradníková, Joana de Andrade
Tänzer
Léonard Engel, Robin Strona, Nicola Strada, Ilia Sarkisov, Nicholas Losada, Jonah Cook, Matej Urban, Matteo Dilaghi, Gianmarco Romano
  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
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Fruchtbare Gespräche, zuerst mit Pina Bausch selbst, dann mit ihrem Sohn Salomon Bausch und den Leitern des Tanztheaters in Wuppertal, liegen hinter uns, sodass wir gemeinsam diese Produktion im April 2016 zur Premiere bringen können.

Geprobt wird bereits seit 2014 und bis zur Premiere 2016 in kompakten Probensessions in München, die von Ruth Amarante in Zusammenarbeit mit Daphnis Kokkinos und Azusa Seyama geleitet und von den in der Uraufführung von Für die Kinder von gestern, heute und morgen besetzten Tänzern begleitet werden. Für beide Seiten ein spannender Prozess, an dessen Ende zum ersten Mal einem fremden Ensemble eines der jüngeren Stücke von Pina Bausch übergeben wird. Überflüssig zu sagen, wie stolz wir alle auf diese Produktion sind und wie sehr wir uns freuen, dass das Projekt, das mit einem offenen konstruktiven Gespräch zwischen Pina Bausch und uns 2008 begann, tatsächlich jetzt zu einem Bühnenwerk wird, in dem die Tänzer und Tänzerinnen des Bayerischen Staatsballetts, die sich in den vergangenen 18 Jahren viele Stile aneignen konnten, zum ersten Mal ein Stück Tanztheater interpretieren werden.

Für die Kinder von gestern, heute und morgen verbindet alle Elemente, die die große Qualität des Tanztheaters von Pina Bausch ausmachen. Es ist 2002 entstanden und also aus einer Phase, in der die Stücke wieder tänzerischer wurden, und es ist eines der hinreißendsten und charmantesten Stücke der letzten Schaffensperiode von Pina Bausch in Wuppertal. Es krönt und beendet gleichzeitig unsere Werkschau TANZLAND DEUTSCHLAND, die über 4 Spielzeiten Höhepunkte choreographischen Schaffens in Deutschland zeigte: Schlemmer im Bauhaus, Kandinskys synästhetische Konzepte am Beginn des 20. Jahrhunderts, Ausdruckstanz, neoklassische Fundstücke, das erzählende abendfüllende Ballett Crankos und Neumeiers, zeitgenössische Kreationen von Forsythe bis Siegal und schlussendlich diesen Höhepunkt des Tanztheaters, eines Genres, das Deutschland in den vergangenen 40 Jahren geprägt hat wie kein anderes.

 

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Biografien

Philippine „Pina“ Bausch wird 1940 in Solingen geboren. Nach ersten Erfahrungen im Solinger Kinderballett beginnt Pina Bausch im Alter von 14 Jahren ihre Tanzausbildung an der Essener Folkwang Hochschule unter Kurt Jooss. 1958 wird sie mit dem Folkwang-Leistungspreis ausgezeichnet und geht 1959 als Special Student an die Juilliard School of Music nach New York.

Zu Pina Bauschs Lehrern gehören u.a. Antony Tudor, José Limón und Tänzer der Kompanie von Martha Graham. Antony Tudor engagiert sie an die Metropolitan Opera. Nach zwei Jahren bittet Kurt Jooss sie, nach Essen zurückzukehren. Als Gast choreographiert sie erste Arbeiten für Wuppertal. Zur Spielzeit 1973 / 74 engagiert sie der Wuppertaler Intendant Arno Wüstenhofer als Leiterin des Wuppertaler Balletts, das sie schnell in Tanztheater umbenennt. Zu einem Meilenstein wird ihre Choreographie von Igor Strawinskys Le Sacre du Printemps (1975). 1980 stirbt Pina Bauschs langjähriger Lebensgefährte, Bühnenbildner und Kostümentwickler Rolf Borzik. Nach seinem Tod übernehmen Peter Pabst (Bühne) und Marion Cito (Kostüme) seine Arbeit. International entstehen zahlreiche Koproduktionen wie z.B: Der Fensterputzer in Hongkong, Masurca Fogo mit Lissabon und Água mit Brasilien.

Für ihre Arbeit wird Pina Bausch mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, u.a. mit dem Bessie Award in New York (1984).

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