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Oper in einem Akt - 1918

Komponist Giacomo Puccini · Libretto von Giovacchino Forzano
In italienischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache

Samstag, 18. September 2021
14.00 Uhr – 14.50 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 0 Stunden 50 Minuten

Septemberfest

Einheitspreis: 25/8 Euro

Preise PG25 , € - /25 /- /- /- /-

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  • Presenting Partner des Septemberfests

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Termine & Karten

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Besetzung

Musikalische Leitung
Daniele Rustioni

Gianni Schicchi
Ambrogio Maestri
Lauretta
Emily Pogorelc
Zita
Lindsay Ammann
Rinuccio
Galeano Salas
Gherardo
Caspar Singh
Nella
Mirjam Mesak
Gherardino
Solist des Kinderchors
Betto di Signa
Christian Rieger
Simone
Martin Snell
Marco
Sean Michael Plumb
La Ciesca
Kayleigh Decker
Maestro Spinelloccio
Donato Di Stefano
Ser Amantio di Nicolao
Andrew Hamilton
Pinellino
Roman Chabaranok
Guccio
Theodore Platt
  • Bayerisches Staatsorchester

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SEPTEMBERFEST

Zum Auftakt der Spielzeit zeigt das neu gegründete Septemberfest, dass Exzellenz und Öffnung keine Gegensätze sein müssen. Höchste künstlerische Qualität soll für die gesamte Breite der Bevölkerung zugänglich und erlebbar sein. Diese Vision zählt zu den wichtigsten Zielen von Staatsintendant Serge Dorny. Zur Eröffnung des Septemberfests singt Jonas Kaufmann im Oper für alle-Konzert des Bayerischen Staatsorchesters live in Ansbach. Zehn Tage lang feiern wir sodann die Eröffnung der Spielzeit mit einem vielseitigen Programm, das voller Überraschungen steckt. Opern von Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi und Richard Wagner und die Ballettproduktionen Liaison und Paradigma mit verschiedenen Choreographien werden im Prinzregententheater, im Nationaltheater und im Cuvilliés-Theater zu erleben sein. Ein Kammerkonzert der Orchesterakademie und ein Liederabend mit Christian Gerhaher ergänzen das musikalische Programm.

Lassen Sie uns gemeinsam feiern! Im Rahmen des Septemberfests haben Sie die Möglichkeit, Karten für alle Vorstellungen am 18. und 19. September zum Einheitspreis 25 € bzw. 15 € (Karten der letzten drei Sitzplatzkategorien 8 €) auf allen Sitzplätzen zu erwerben. Tickets sind ab Sa, 24.07.21 per Telefon- und Online-Verkauf erhältlich.

 

Florenz, im Jahre 1299. Der reiche alte Buoso Donati ist gestorben. Die ganze Verwandtschaft ist in Erwartung seiner materiellen Hinterlassenschaft um sein Totenbett versammelt. Da geht ein Gerücht um: Buoso habe alles den Mönchen vermacht. Die Familie sucht fieberhaft nach dem Testament – und findet sich, wie befürchtet, enterbt. Nichts zu machen, meint Simone, der Älteste. Doch der junge Rinuccio weiß, wer helfen könne: Gianni Schicchi, ein Emporkömmling vom Lande zwar, aber mit allen Wassern gewaschen. Der Vorschlag ist nicht ganz uneigennützig, denn Rinuccio liebt Schicchis Tochter Lauretta und hofft, der Vater könne die älteren Donatis dazu bewegen, in die unstandesgemäße Verbindung einzuwilligen. Schicchi, von Rinuccio vorsorglich herbestellt, ist vom Dünkel der alten Zita und überhaupt aller Donatis so angewidert, dass er mitsamt seiner Tochter gleich wieder umkehren will. Doch Lauretta, ganz Kind ihres Vaters, bitte ihn zu bleiben und kündigt in einschmeichelnden Tönen an, sich andernfalls das Leben zu nehmen. So muss Schicchi nachgeben – und hat schließlich den rettenden Einfall: Da außer den Anwesenden bislang niemand von Buosos Tod weiß, schlüpft er kurzerhand selbst in die Rolle des Verblichenen, führt erst den eitlen Arzt an der Nase herum und setzt dann, verkleidet und mit verstellter Stimme, in Buosos Namen vor Notar und Zeugen ein neues Testament auf. Zwar hinterlässt er den Erben mehr, als es der Tote getan hat, aber zunehmend erbost muss die Familie mit ansehen, wie Schicchi sich den Großteil des Vermögens selbst zuspielt. Den Betrug aufzudecken wagen sie nicht: Schicchi macht ihnen immer wieder deutlich, welch empfindliche Strafe ihnen als Komplizen droht. Am Ende küsst sich das junge Paar, Schicchi aber wendet sich an das Theaterpublikum und bittet, ihm für sein Vergehen, das letztlich vor allem den Liebenden zugutekomme, mildernde Umstände zu gewähren.

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Biografien

Daniele Rustioni studierte in Mailand Orgel, Komposition und Klavier sowie Dirigieren bei Gilberto Serembe. Anschließend setzte er sein Studium in Siena und an der Royal Academy of Music in London fort. Von 2008 bis 2009 war er Jette Parker Young Artist am Royal Opera House Covent Garden in London und assistierte dem dortigen Musikdirektor Antonio Pappano. Sein Debüt absolvierte er 2007 mit dem Orchester des Teatro Regio di Torino, weitere wichtige Debüts folgten 2011 mit Aida am Royal Opera House Covent Garden in London und 2012 mit La bohème am Teatro alla Scala in Mailand. Dort dirigierte er anschließend auch Un ballo in maschera und Il trovatore. Gastengagements führten ihn u. a. ans Teatro La Fenice in Venedig, zum Maggio Musicale Fiorentino, zum Rossini Opera Festival, an die Welsh National Opera, an die Staatsoper im Schiller Theater in Berlin, an die Opéra national de Paris und ans Staatstheater Stuttgart. Von 2012 bis 2014 war er musikalischer Direktor des Teatro Petruzzelli in Bari. Zur Zeit ist er Chefdirigent des Orchestra della Toscana. (Stand: 2017)

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