Infos

Ballet phantastique in zwei Akten – 1841 / 1974

Choreographie Jean Coralli, Jules Perrot, Marius Petipa · Komponist Adolphe Adam

Samstag, 26. Dezember 2020
15.00 Uhr – 17.15 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 15 Minuten · 1. Akt (ca. 15.00 - 15.50 Uhr) · 2. Akt (ca. 15.50 - 16.37 Uhr)

Familienvorstellung · Kinder- und Jugendeinführung: 14.15 Uhr

Der Direktverkauf zu dieser Vorstellung muss verschoben werden und startet erst, sobald Klarheit über die Verordnungen für Theater im Dezember besteht. Dies ist aktuell nicht vor Ende November zu erwarten.

Bitte beachten Sie, dass in Folge der Corona-Maßnahmen der Orchestergraben vorläufig erweitert wurde. Dies kann zu Sichtbehinderungen und Veränderungen der Kategorisierung im Saalplan führen.

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

Musik
Adolphe Adam
Bühne und Kostüme
Peter Farmer

Giselle
N.N.
Albrecht, Herzog in Franken
N.N.
Hilarion
N.N.
Berthe, Giselles Mutter
N.N.
Bathilde, seine Tochter
N.N.
Myrtha
N.N.
Moyna
N.N.
Zulme
N.N.
  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
  • Bayerisches Staatsorchester

Besetzung für alle Termine

zur Stücknavigation

Medien

Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Laurretta Summerscales ©Wilfried Hösl
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Laurretta Summerscales ©Wilfried Hösl
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Prisca Zeisel (Myrtha) ©Luca Vantusso
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Prisca Zeisel (Myrtha) und Laurretta Summerscales...
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Dmitrii Vyskubenko (Albrecht) ©Luca Vantusso ...
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Ensemble ©Luca Vantusso
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Ensemble mit Lauretta Summerscales und Dmitrii...
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Prisca Zeisel (Myrtha) ©Luca Vantusso
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Ensemble ©Wilfried Hösl
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Prisca Zeisel (Myrhta) und Ensemble ©Wilfried Hösl ...
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Prisca Zeisel (Myrtha) ©Wilfried Hösl
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Ksenia Rhyzkova ©Wilfried Hösl
Zur Detailseite von
Ballett
Bildergalerie

GISELLE: Bildergalerie

Giselle: Ksenia Rhyzkova ©Wilfried Hösl
zur Stücknavigation

Mehr dazu

Giselle gilt als das romantische Ballett schlechthin. Es ist uns in Marius Petipas St. Petersburger Fassung überliefert. Ein Weinbauerndorf als romantischer Schauplatz. Romantisch auch die tragische Geschichte der herzkranken Giselle, die sich in Herzog Albrecht verliebt, der sich als Bauernjunge verkleidet in ihr Herz schleicht. Der eifersüchtige Hilarion deckt den Schwindel auf, Giselle verfällt dem Wahnsinn und stirbt.

Ewiger Schlaf ist ihr nicht vergönnt: Um Mitternacht steigt sie im Kreise der Wilis – die Geister von Bräuten, die vor ihrer Hochzeit gestorben sind - aus dem Grab. Jagdhüter Hilarion, der nachts an Giselles Grab trauert, verfällt ihrem Bann und wird in den Tod getrieben. Auch Herzog Albrecht ist von den grausamen Geistern zum Tode bestimmt, aber Giselles Liebe, die über den Tod hinausreicht, rettet ihm das Leben. Sie tanzt mit ihm, bis der Morgen herandämmert und die Wilis ihre Macht verlieren.

Neben der romantischen Geschichte und der überaus charmanten Musik bietet Giselle eine der anspruchsvollsten Ballerinenrollen überhaupt. Die Protagonistin kann alle Facetten ihrer Technik und schauspielerischer Möglichkeiten ausloten: Vom naiv verliebten Bauernmädchen bis zum den Tod überwindenden Geisterwesen.

 

mehr lesen

1. Akt

Herzog Albrecht kommt von seinem Schloss in ein Dorf, wo er in einer Hütte seinen Mantel und sein Schwert versteckt, um seine adelige Herkunft zu verheimlichen. Er hat sich in Giselle, ein Weinbauernmädchen, verliebt, das ihn für einen Bauernjungen namens Loys hält.

Giselles Mutter Berthe ist misstrauisch und hofft, dass ihre Tochter den Förster Hilarion heiraten wird, der Giselle aufrichtig liebt. Hilarion tritt zwischen Giselle und Albrecht, erinnert Giselle daran, dass sie ihm versprochen ist und warnt sie vor Loys. Giselle jedoch vertraut Loys (Albrecht) und will von Hilarions Vorwürfen nichts hören, obgleich sie weiß, dass auch ihre Mutter eine starke Abneigung gegen Loys hegt. Glücklich geht Giselle zum Erntefest.

Von fern ertönen Jagdhörner. Wilfried, Albrechts Vertrauter, eilt herbei und warnt den Herzog vor der nahenden Jagdgesellschaft. Hilarion beobachtet die beiden und als sie sich entfernt haben, betritt er die Hütte, entdeckt Mantel und Schwert und erkennt, dass Loys ein Adeliger ist. Die Jagdgesellschaft erscheint, in ihrer Mitte der Herzog von Kurland und seine Tochter Bathilde. Beide weilen zurzeit auf Albrechts Schloss, wo die Hochzeitsvorbereitungen getroffen werden, denn Bathilde ist mit Albrecht verlobt. Von der Jagd etwas ermüdet, bitten sie Berthe um eine Erfrischung. Giselle tanzt für Bathilde und von der Anmut des Bauernmädchens entzückt, schenkt ihr Bathilde eine Kette. Berthe bittet die Gäste ins Haus. Der Herzog von Kurland hängt sein Jagdhorn an den Türrahmen. Hilarion vergleicht die Wappen auf des Herzogs Horn und Albrechts Schwert und erkennt jetzt die wahre Identität Albrechts. Auf dem Höhepunkt des Erntefestes entlarvt Hilarion vor allen Anwesenden Loys. Giselle will Hilarion zunächst nicht glauben, doch als Bathilde Albrecht als ihren Verlobten vorstellt, erleidet Giselle einen Schock. In einem Zustand geistiger Umnachtung durchlebt sie tänzerisch nochmals ihre Liebe zu Albrecht, ergreift sein Schwert und ersticht sich.

2. Akt

Hilarion hält Totenwache an Giselles Grab, das sich auf ungeweihtem Boden im Forst, nahe einem See, befindet. Es ist zwölf Uhr Mitternacht, die Stunde der Wilis, der Geister jener jungen Mädchen, die zu Lebzeiten von ihren Verlobten verlassen wurden und vor der Hochzeit gestorben sind. Jetzt nehmen sie Rache an allen Männern, die sich in ihren nächtlichen Bereich verirren. Die Männer werden von ihnen gezwungen, sich zu Tode zu tanzen. Myrtha, ihre strenge Königin, erscheint und ruft die Wilis. Dann wird Giselle aus ihrem Grab gerufen, um die Weihe als neue Wilis zu erhalten. Albrecht betritt die Lichtung, legt Blumen auf Giselles Grab und hat eine Vision von Giselle. Die Wilis jagen Hilarion und zwingen ihn bis zur Erschöpfung zu tanzen. Hilarion stürzt in den See und ertrinkt. Ihr nächstes Opfer ist Albrecht. Giselle versucht, Albrecht in den Schutzbereich ihres Grabkreuzes zu bringen, doch Myrthas Macht ist größer. Albrecht muss tanzen. Giselle steht ihm bei und will ihn bis zum Sonnenaufgang am Leben erhalten, doch von Stunde zu Stunde lässt Albrechts Kraft nach. Als er sich schon verloren glaubt, dämmert endlich der Morgen. Die Macht der Wilis erlischt. Die Geistermädchen verschwinden. Albrecht ist gerettet. Giselle nimmt von ihm Abschied. Verzweifelt bleibt Albrecht allein zurück.

zur Stücknavigation

Biografien

zur Stücknavigation

Blog

Der neue Arbeitsalltag: Von Spitzenschuhen, Masken und Tagebüchern

Ein Interview mit Thomas Mayr, Leitender Ballettmeister des Bayerischen Staatsballetts mehr lesen

zur Stücknavigation

Shop

zur Stücknavigation