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Märchenoper in drei Bildern

Komponist Engelbert Humperdinck · Libretto von Adelheid Wette
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Samstag, 17. Dezember 2016
11.00 Uhr – 13.25 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 25 Minuten · 1 Pause zwischen 1.+2. Bild und 3. Bild (ca. 12.00 - 12.30 Uhr)

Familienvorstellung: ab 6 Jahren · Kindereinführung: 10.15 Uhr

Freier Verkauf

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  • In Kooperation mit der Welsh National Opera, Cardiff

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Termine & Karten

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Besetzung

Musikalische Leitung
Tomáš Hanus
Inszenierung
Richard Jones
Bühne und Kostüme
John Macfarlane
Neueinstudierung
Benjamin Davis
Lichtkonzept
Jennifer Tipton
Licht
Michael Bauer
Choreographie
Linda Dobell
Einstudierung Choreographie
Anjali Mehra
Einstudierung Kinderchor
Stellario Fagone

Peter, Besenbinder
Markus Eiche
Gertrud
Helena Zubanovich
Hänsel
Tara Erraught
Gretel
Elsa Benoit
Die Knusperhexe
John Daszak
Sandmännchen
Selene Zanetti
Taumännchen
Paula Iancic
Echo I
Selene Zanetti
Echo II
Anna El-Khashem
Echo III
Paula Iancic
Echo IV
Niamh O’Sullivan
Echo V
Alyona Abramowa
Kinderchor
Kinderchor der Bayerischen Staatsoper
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Kinderchor der Bayerischen Staatsoper

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Mehr dazu

Seit der Uraufführung 1893 ist Humperdincks berühmteste Oper Hänsel und Gretel ungebrochen populär und über Generationen hinweg fast zu einem Synonym für den ersten familiären Opernbesuch geworden. „Brüderchen, komm tanz mit mir!“ – „Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?“ – tanzende Geschwister, Tau- und Sandmännchen, Hexe und Eltern: ein Panoptikum aller Märchenvorstellung des 19. Jahrhunderts. Und dennoch: eine Geschichte voll Entbehrung, Hunger und dem Wunsch nach Überfluss mit einer klaren Moral: „Wenn die Not aufs höchste steigt, Gott der Herr die Hand uns reicht!“

Und in Richard Jones opulenter, bunter Inszenierung ein wahres Muss!

 

Erstes Bild

Hänsel und Gretel sind allein zuhause und wollen nicht arbeiten. Sie haben Hunger und sind traurig, dass es bei ihnen meistens kaum etwas zu essen gibt. Gretel zeigt ihrem Bruder den frisch gefüllten Milchtopf, mit dem die Mutter abends Reisbrei kochen möchte. Beide versuchen mehrmals von der Milch, die immer weniger wird. Sie toben herum und tanzen, als die Mutter nach Hause kommt. Zornig will sie die Kinder bestrafen, zerschlägt dabei versehentlich den Milchtopf und schickt die beiden zum Beerensammeln. Verzweifelt beklagt sie die Armut der Familie.

Der Vater kommt fröhlich nach Hause. Seine Geschäfte liefen ausnahmsweise gut, er hat sich angetrunken und bringt eine Tasche voller Lebensmittel mit. Besorgt um seine Kinder, erzählt er seiner Frau von der Knusperhexe, die Kinder im Ofen bäckt und als Lebkuchenkinder verzehrt. Die Eltern machen sich auf, ihre Kinder zu suchen.

Zweites Bild

Hänsel hat Beeren gesammelt und Gretel einen Blumenkranz geflochten. Hungrig und immer wilder essen sie die Beeren auf. Sie finden den Weg nach Hause nicht mehr. Ängstlich irren sie herum. Ein seltsames Wesen erscheint: der Sandmann, der ihnen Sand in die Augen streut. Schlaftrunken beten sie den Abendsegen und legen sich schlafen. Sie träumen.

Drittes Bild

Am nächsten Morgen werden die Geschwister von einem weiteren unbekannten Wesen geweckt, das sich als Taumännchen vorstellt. Sie bemerken, dass sie beide denselben Traum hatten. Sie stoßen plötzlich auf riesige Süßigkeiten und stopfen sie sich in den Mund. Eine geheimnisvolle Stimme beantwortet jeden Bissen, Hänsel und Gretel tun sie als Täuschung ab und essen weiter. Sie werden von der Knusperhexe gefasst. Mit immer mehr Essen werden die beiden überwältigt, Hänsel wird gefesselt. In einem großen Ofen will die Hexe die Kinder backen. Schlau überlisten die Geschwister die Hexe und stoßen sie in den heißen Ofen. Plötzlich werden zahlreiche Kinder wieder lebendig, die bei der Hexe als Lebkuchenkinder gehalten wurde. Die besorgten Eltern kommen herein, alle freuen sich über das Wiedersehen und die tote Hexe.

Premiere von Engelbert Humperdincks "Hänsel und Gretel" am 24. März 2013 im Nationaltheater 

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Biografien

Tomáš Hanus studierte an der Janáček-Akademie für Musik und Darstellende Kunst in seiner Heimatstadt Brünn/Tschechien. 1999 machte er als Gewinner des Internationalen Dirigentenwettbewerbs in Kattowitz auf sich aufmerksam. Seit seinem Debüt am Nationaltheater Prag im Jahr 2001 mit Smetanas Die Teufelswand dirigierte er dort zahlreiche Vorstellungen. Von 2007 bis 2009 war er Musikalischer Direktor des Nationaltheaters in Brünn. Gastengagements führten ihn zudem etwa an die Opernhäuser von Paris, Madrid, Berlin, Dresden, Basel, Kopenhagen, Oslo, Helsinki, Lyon und Warschau. Zudem dirigierte er Konzerte mit Orchestern wie dem Bayerischen Staatsorchester, dem London Smyphony Orchestra, dem Ensemble intercontemporain, dem Staatsorchester Stuttgart, der Camerata Salzburg und der Tschechischen Philharmonie. (Stand 2017)

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