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Märchenoper in drei Bildern - 1893

Komponist Engelbert Humperdinck · Libretto von Adelheid Wette
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Sonntag, 13. Dezember 2020
11.00 Uhr – 13.20 Uhr
Nationaltheater

ab 6 Jahren

Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten · 1.+2. Bild (ca. 11.00 - 12.05 Uhr) · Pause (ca. 12.05 - 12.35 Uhr) · 3. Bild (ca. 12.35 - 13.20 Uhr)

Familienvorstellung · Kinder- und Jugendeinführung: 10.15 Uhr

Der Direktverkauf zu dieser Vorstellung muss verschoben werden und startet erst, sobald Klarheit über die Verordnungen für Theater im Dezember besteht. Dies ist aktuell nicht vor Ende November zu erwarten.

#BSOhänsel

  • In Kooperation mit der Welsh National Opera, Cardiff

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Termine & Karten

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Besetzung

Musikalische Leitung
Friedrich Haider
Inszenierung
Richard Jones
Bühne und Kostüme
John Macfarlane
Neueinstudierung
Benjamin Davis
Lichtkonzept
Jennifer Tipton
Licht
Michael Bauer
Choreographie
Linda Dobell
Einstudierung Choreographie
Anjali Mehra
Einstudierung Kinderchor
Stellario Fagone

Peter, Besenbinder
Milan Siljanov
Gertrud
Rosie Aldridge
Hänsel
Corinna Scheurle
Gretel
Emily Pogorelc
Die Knusperhexe
Kevin Conners
Sandmännchen
Daria Proszek
Taumännchen
Sarah Gilford
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Kinderchor der Bayerischen Staatsoper

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Mehr dazu

Seit der Uraufführung 1893 ist Humperdincks berühmteste Oper Hänsel und Gretel ungebrochen populär und über Generationen hinweg fast zu einem Synonym für den ersten familiären Opernbesuch geworden. „Brüderchen, komm tanz mit mir!“ – „Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?“ – tanzende Geschwister, Tau- und Sandmännchen, Hexe und Eltern: ein Panoptikum aller Märchenvorstellung des 19. Jahrhunderts. Und dennoch: eine Geschichte voll Entbehrung, Hunger und dem Wunsch nach Überfluss mit einer klaren Moral: „Wenn die Not aufs höchste steigt, Gott der Herr die Hand uns reicht!“

Und in Richard Jones opulenter, bunter Inszenierung ein wahres Muss!

 

Erstes Bild

Hänsel und Gretel sind allein zuhause und wollen nicht arbeiten. Sie haben Hunger und sind traurig, dass es bei ihnen meistens kaum etwas zu essen gibt. Gretel zeigt ihrem Bruder den frisch gefüllten Milchtopf, mit dem die Mutter abends Reisbrei kochen möchte. Beide versuchen mehrmals von der Milch, die immer weniger wird. Sie toben herum und tanzen, als die Mutter nach Hause kommt. Zornig will sie die Kinder bestrafen, zerschlägt dabei versehentlich den Milchtopf und schickt die beiden zum Beerensammeln. Verzweifelt beklagt sie die Armut der Familie.

Der Vater kommt fröhlich nach Hause. Seine Geschäfte liefen ausnahmsweise gut, er hat sich angetrunken und bringt eine Tasche voller Lebensmittel mit. Besorgt um seine Kinder, erzählt er seiner Frau von der Knusperhexe, die Kinder im Ofen bäckt und als Lebkuchenkinder verzehrt. Die Eltern machen sich auf, ihre Kinder zu suchen.

Zweites Bild

Hänsel hat Beeren gesammelt und Gretel einen Blumenkranz geflochten. Hungrig und immer wilder essen sie die Beeren auf. Sie finden den Weg nach Hause nicht mehr. Ängstlich irren sie herum. Ein seltsames Wesen erscheint: der Sandmann, der ihnen Sand in die Augen streut. Schlaftrunken beten sie den Abendsegen und legen sich schlafen. Sie träumen.

Drittes Bild

Am nächsten Morgen werden die Geschwister von einem weiteren unbekannten Wesen geweckt, das sich als Taumännchen vorstellt. Sie bemerken, dass sie beide denselben Traum hatten. Sie stoßen plötzlich auf riesige Süßigkeiten und stopfen sie sich in den Mund. Eine geheimnisvolle Stimme beantwortet jeden Bissen, Hänsel und Gretel tun sie als Täuschung ab und essen weiter. Sie werden von der Knusperhexe gefasst. Mit immer mehr Essen werden die beiden überwältigt, Hänsel wird gefesselt. In einem großen Ofen will die Hexe die Kinder backen. Schlau überlisten die Geschwister die Hexe und stoßen sie in den heißen Ofen. Plötzlich werden zahlreiche Kinder wieder lebendig, die bei der Hexe als Lebkuchenkinder gehalten wurde. Die besorgten Eltern kommen herein, alle freuen sich über das Wiedersehen und die tote Hexe.

Premiere von Engelbert Humperdincks "Hänsel und Gretel" am 24. März 2013 im Nationaltheater 

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Biografien

Friedrich Haider studierte an der Wiener Musikakademie und bei Nikolaus Harnoncourt. Von 1991 bis 1995 war er Chefdirigent der Opéra national du Rhin in Straßburg, von 2004 bis 2011 stand die Oviedo Filarmonia unter seiner Leitung. Von 2012 bis 2016 war er Chefdirigent am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava. Er gastierte an zahlreichen Opernhäusern, u. a. in New York, Amsterdam, Barcelona, Venedig, Wien, Dresden und Berlin und dirigierte u. a. das London Symphony Orchestra, das Tokyo Philharmonic Orchestra, die Göteborgs Symfoniker und die Camerata Salzburg. Während der Spielzeit 2017/18 leitete er das polnische Originalklangensemble „Musicae Antiquae Collegium Varsoviense“. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er erster Gastdirigent des Theaters und der Philharmonie Essen. An der Bayerischen Staatsoper dirigierte er u. a. Ariadne auf Naxos, Die Entführung aus dem Serail, Faust, Rigoletto und Roberto Devereux.

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