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GENERATION GOLDFISH / TAG ZWEI / OTHELLO

Zeitgenössische Choreographien

| Neuproduktion

Münchner Opernfestspiele
Samstag, 26. Juni 2021
19.30 Uhr – 21.25 Uhr
Prinzregententheater

Dauer ca. 1 Stunden 55 Minuten · GENERATION GOLDFISH (ca. 19.30 - 20.05 Uhr) · Pause (ca. 20.05 - 20.35 Uhr) · TAG ZWEI (ca. 20.35 - 20.50 Uhr) · OTHELLO (ca. 20.50 - 21.25 Uhr)

Freier Verkauf

Preise PE , € - /48 /- /- /-

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Premiere am 24. Juni 2021

#BSBheuteistmorgen

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Termine & Karten

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Besetzung

GENERATION GOLDFISH

Choreographie
Charlotte Edmonds
Bühne
Charlotte Edmonds
Kostüme
Charlotte Edmonds , Susanne Stehle
Licht
Ryan Joseph Stafford
Musik
Katya Richardson
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Crawford Winlove

Dusty
Marina Duarte
Finn
Navrin Turnbull
Gill
Severin Brunhuber
Goldie
Rafael Vedra
Honey
Carollina Bastos
Red
Vera Segova


TAG ZWEI

Choreographie
Özkan Ayik
Musik
Jon Hopkins, Loscil
Bühne
Özkan Ayik
Kostüme
Özkan Ayik
Licht
Christian Kass

Ensemble
Maria Chiara Bono, Margarita Grechanaia, Mia Rudic, Nikita Kirbitov, Sergio Navarro, Shale Wagman


OTHELLO

Choreographie
Emil Faski
Konzeption
Emil Faski
Musik
Henryk Mikolaj Górecki, Dmitri Schostakowitsch, Tribal Drums
Bühne und Kostüme
Maria Goroshko
Licht
Christian Kass

Othello
Emilio Pavan
Desdemona
Ksenia Ryzhkova
Emilia
Madison Young
Jago
Jonah Cook
  • Ensemble des Bayerischen Staatsballetts

Besetzung für alle Termine

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TAG ZWEI: Ensemble c) Briane
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Mehr dazu

Mit der Reihe Heute ist morgen initiierte Ballettdirektor Igor Zelensky ein Format, um zeitgenössischen Positionen im Tanz sowie jungen Choreograph:innen eine attraktive Plattform zu bieten. Die Aufführungen im Prinzregententheater erfreuen sich beim Publikum großer Beliebtheit und zeigen das breite Spektrum an künstlerischen Handschriften, mit denen das Ballett heutzutage gestaltet wird. Erzählerische, abstrakte, improvisierte, klassische sowie Elemente aus der Performance-Art gelangen zum Einsatz und zeigen auf, in welche Richtung sich das Ballett in Zukunft entwickeln könnte.

KARTENBESTELLUNGEN FÜR SCHULKLASSEN

Ihre Bestellung richten Sie an: schulbestellung@staatsoper.de.

Für jede Vorstellung muss die Anmeldung schriftlich durch die Lehrkraft erfolgen und mit Schulstempel oder Briefkopf der Schule versehen sein oder aber von der E-Mail-Adresse der Schule versendet werden.

Mit Ihrer Bestellung versichern Sie, dass alle Personen, für die ermäßigte Karten bestellt werden, unter 30 Jahre alt sind und einen gültigen SchülerInnen- bzw. Studierendenausweis besitzen. Bestellformulare finden Sie unter www.staatsoper.de/schule.

Mindestbestellung: 7 Karten

Die Bearbeitung dieser Bestellungen erfolgt jeweils drei Monate vor dem Vorstellungsbesuch. Kosten: 10 Euro je SchülerInnenkarte (zzgl. 5 Euro Bearbeitungsgebühr)

Bestellungen für alle weiteren Vorstellungen können frühestens nach Beginn des Schaltervorverkaufs und spätestens 14 Tage vor dem Vorstellungsbesuch bearbeitet werden. Sofern möglich, nennen Sie uns bitte Alternativtermine.

GENERATION GOLDFISH
Das Fischwesen übersetzt sich in der Choreographie von Charlotte Edmonds ganz in die Körper der Tänzerinnen und Tänzer. Füße und Hände verwandeln sich in Flossen, der Körper wird von Strömungen erfasst und die Schwarmintelligenz lässt die Gruppe sowohl synchron als auch individuell agieren. Die elektronische Musik von Katya Richardson spielt akustisch mit Luftbläschen und Wasserbewegungen und nähert sich teilweise einer möglichen Fischsprache an. Das Aufmerksamkeits-Motiv, für das sich Charlotte Edmonds intensiv mit der Forschung des Neurowissenschaftlers Crawford Winlove auseinandergesetzt hat, zieht sich anhand Bewegungsmomente mit viel Augenzwinkern durch das ganze Stück. Die Goldfisch-Tänzer repräsentieren eine neuronale Struktur, die mal mehr und mal weniger aktiv ist. Die Aufmerksamkeit des Publikums wird gefesselt durch die choreographische Struktur, die einen dynamischen und spielerischen Verlauf zeichnet.


TAG ZWEI
In seiner ersten Choreographie für das Bayerische Staatsballett mit dem Titel Tag Zwei beschäftigt sich Özkan Ayik mit der menschlichen Erfahrung der Kontinuität. Die sechs Tänzer:innen bewegen sich zu einer Soundcollage, u.a. mit Musik des kanadischen Elektromusikers Loscil. Der fließende Charakter der elektronischen Klänge erlaubt es Ayik, auf die vorgegebenen musikalischen Strukturen mit einer ausdrucksvollen Bewegungssprache zu reagieren. Der Choreograph markiert das Kontinuierliche, indem sich aus einzelnen Gesten, Positionen und Schritten immer neue Gesamtsituationen ergeben: „Dass das Leben am nächsten Morgen weitergeht, überrascht mich manchmal, weil ich weiss, dass es eines Tages keinen „Tag Zwei“ geben wird. Von daher drückt der Titel meiner Choreographie auch eine Hoffnung und eine Zuversicht aus, allerdings mit einer reflektierten Komponente, da man keine Ahnung hat, was einen in der Zukunft erwartet. Es gibt kein Scheitern, es gibt nur das Versuchen, das kontinuierliche Nochmals-von-vorne-Anfangen.“


OTHELLO
Die Othello-Version von Emil Faski zeichnet sich durch eine retrospektive Erzählstruktur aus. Der Choreograph thematisiert in seinem Stück, wie die Menschen vergangene Ereignisse in ihrem Kopf durchgehen, in der Zeit zurückzureisen, um sich mit einmal getroffenen Entscheidungen auseinanderzusetzen. Hätte man anders handeln können? Wo wären alternative Abzweigungen auf dem Weg zu finden gewesen? Emil Faski hat diese Motive zur Grundlage seiner Arbeit für das Bayerische Staatsballett gemacht. Für den aus Russland stammenden Choreographen stellt die Rückschau auf vergangene Ereignisse einen psychologischen Mechanismus dar, um sich mit der eigenen Geschichte zu konfrontieren. Mit seiner Othello-Version, deren Erzählstruktur vom Blickwinkel des Protagonisten geprägt ist, möchte Emil Faski dem Publikum ermöglichen, sich in Othellos Lage zu versetzen und die Intrige Jagos aus der Sicht der Titelfigur zu erleben.

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Biografien

Charlotte Edmonds wurde als Tänzerin an der The Royal Ballet Lower School, der Rambert School und der Central School of Ballet ausgebildet. Ihre Karriere als Choreografin begann sie bei The Yorke Dance Project im Jahr 2013, bevor sie ihren Abschluss machte und ins Programm Inaugural Young Choreographer beim Royal Ballet aufgenommen wurde. Nach drei Jahren wechselte sie in die Freiberuflichkeit und arbeitete als Choreographin in den Bereichen Film, Mode, Theater und Tanz. Seither hat Charlotte Edmonds Produktionen mit der Junior-Compagnie des Dutch National Ballet, dem Norwegian National Ballet, der Company Wayne McGregor und dem Royal Ballet erarbeitet. Sie interessiert sich für das Erzählen von Geschichten durch Bewegung, für interdisziplinäre Ansätze und für Fragen des menschlichen Zusammenlebens. 2017 drehte sie den Kurzfilm Sink or Swim, der sich mit Themen rund um die psychische Gesundheit befasst. 2018 kreierte sie das Stück jojo, das vom Studio Wayne McGregor für das Grange Festival 2018 in Auftrag gegeben wurde. jojo war zugleich die erste Tanzaufführung im neu renovierten Linbury Theatre des Royal Opera House. Im Oktober 2020 gründete Charlotte Edmonds mit Move Beyond Words ihre eigene Compagnie. Zu ihren jüngsten Aufträgen gehören der NFT Digital Art Sale, ein Projekt im Rahmen von Natively Digital bei Sotheby's sowie die Choreografie Jigsaw für die Central School of Ballet. Mit Generation Goldfish ist zum ersten Mal eine Choreographie von Charlotte Edmonds beim Bayerischen Staatsballett zu sehen.

(Stand: Juni 2021)

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