Infos

Dramma per musica in drei Akten - 1781

Komponist Wolfgang Amadeus Mozart · Libretto von Giambattista Varesco
In italienischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache | Neuproduktion

Münchner Opernfestspiele
Donnerstag, 22. Juli 2021
18.00 Uhr – 21.35 Uhr
Prinzregententheater

Dauer ca. 3 Stunden 35 Minuten · 1. + 2. Akt (ca. 18.00 - 19.45 Uhr) · Pause (ca. 19.45 - 20.15 Uhr) · 3. Akt (ca. 20.15 - 21.40 Uhr)

Preise PA

Premiere am 19. Juli 2021

#BSOidomeneo

Download Besetzungszettel (PDF)
  • Mit freundlicher Unterstützung der

zur Stücknavigation

Besetzung

Inszenierung
Antú Romero Nunes
Choreographie
Dustin Klein
Bühne
Phyllida Barlow
Kostüme
Victoria Behr
Licht
Michael Bauer
Mitarbeit Bühnenbild
Anna Schöttl
Dramaturgie
Rainer Karlitschek
Chor
Stellario Fagone
Musikalische Leitung
Gabriel Venzago

Idomeneo
Matthew Polenzani
Idamante
Emily D'Angelo
Ilia
Olga Kulchynska
Elettra
Hanna-Elisabeth Müller
Arbace
Martin Mitterrutzner
Oberpriester Poseidons
Caspar Singh
Die Stimme (Orakel)
Callum Thorpe
Chor
Chor der Bayerischen Staatsoper
Extra-Chor
Extrachor der Bayerischen Staatsoper
  • Bayerisches Staatsorchester
zur Stücknavigation

Medien

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Ein hochriskanter Deal mit den Göttern: Um nach Trojanischem Krieg und lebensbedrohlichen Meeresstürmen endlich wieder in seine Heimat Kreta gelangen zu können, verspricht der König Idomeneo dem Meeresgott Neptun, das erste Lebewesen zu opfern, das ihm an Land begegnen werde. Das Schicksal schlägt unerbittlich zu: Idomeneo begegnet als erstes seinem Sohn Idamante! Was tun? Das eigene Fleisch und Blut opfern? Ist es vielleicht gar Sohnespflicht, sich dem zu fügen? In antiken Überlieferungen mündet der Konflikt stets in der Katastrophe: Der Sohn wird geopfert, doch Idomeneo muss die Insel verlassen, weil ihn die Kreter nicht mehr als Herrscher akzeptieren. Ganz anders bei Wolfgang Amadeus Mozart: Der Schmerz der Figuren über das Schicksal wendet den Mythos ins Humane. Idomeneo gibt seine Macht ab, der Sohn überlebt und wird zum König gekrönt. Eine neue Generation gewinnt die Auseinandersetzung mit den Göttern. Friede, Liebe und Humanität leuchten aufklärerisch auf. Für Mozart war die Münchner Uraufführung 1781 ein künstlerischer Befreiungsschlag. Der Theatermensch fand in der Auseinandersetzung mit der Tradition von Orchester und Szene im Cuvilliés-Theater seinen eigenen Zugang zur Gattung Oper. Ein visionäres Werk – bis heute!

 

zur Stücknavigation

Biografien

Antú Romero Nunes studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Seine Abschlussinszenierung Der Geisterseher war 2010 beim Festival Radikal jung in München zu sehen. Im selben Jahr wurde er in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater Heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt. Von 2010 bis 2013 war er Hausregisseur am Maxim Gorki Theater in Berlin, von 2014 bis 2019 in selber Position am Thalia Theater in Hamburg. Die Odyssee – Eine Irrfahrt nach Homer wurde 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Teil der Schauspieldirektion am Theater Basel. Mit Guillaume Tell gab er 2014 an der Bayerischen Staatsoper sein Debüt als Opernregisseur, 2018 folgte hier Les Vêpres siciliennes. Weitere Opernarbeiten entstanden an der Komischen Oper Berlin und am Grand Théatre de Genéve. Regie an der Bayerischen Staatsoper 2020/21: Idomeneo. (Stand: 2021)

zur Stücknavigation

Shop

zur Stücknavigation