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Melodramma buffo in zwei Akten

Komponist Gioachino Rossini · Libretto von Cesare Sterbini
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Freitag, 11. März 2011
19.00 Uhr – 22.00 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 3 Stunden · 1. Akt (ca. 19.00 - 20.40 Uhr) · Pause (ca. 20.40 - 21.10 Uhr) · 2. Akt (ca. 21.10 - 22.10 Uhr)

Freier Verkauf · Serie 34 Fr blau

#BSObarbiere

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Besetzung

Musikalische Leitung
Marco Armiliato
Inszenierung
Ferruccio Soleri
Bühne
Carlo Tommasi
Kostüme
Ute Frühling
Chor
Stellario Fagone

Graf Almaviva
Alek Shrader
Bartolo
Maurizio Muraro
Rosina
Anna Bonitatibus
Figaro
Nikolay Borchev
Basilio
Anatoli Kotscherga
Fiorello
John Chest
Ambrogio
Rüdiger Trebes
Berta
Hanna-Elisabeth Müller
Ein Offizier
Kenneth Roberson
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

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Mehr dazu

Liebe, List und Lüge. Daraus schuf Rossini sein Meisterwerk! Die Geschichte um den berühmtesten Friseur aller Zeiten: Figaro - Schaumschläger und Klingenwetzer, der alle und alles durcheinanderwirbelt ... Man muß sie einfach erleben, die unglaubliche Geschwindigkeit dieser Musik, die brillanten Solo-Nummern und die mitreißenden Ensembles. Die Oper mit den meisten Ohrwürmern.

 

l.Akt

Graf Almaviva hat sich in Rosina, das streng bewachte Mündel des Doktor Bartolo, verliebt. Heimlich bringt er ihr ein Ständchen. Almaviva trifft Figaro, den Barbier von Sevilla, der im Hause Bartolos verkehrt. Von Figaro erfährt der Graf, daß der alte, geizige Bartolo Rosina heiraten will, um an ihre Erbschaft zu gelangen.

Rosina zeigt sich auf dem Balkon. Absichtlich läßt sie ein Billett fallen, dem Almaviva entnimmt, daß sie Näheres über ihren Verehrer erfahren möchte.

Als Bartolo ausgegangen ist, stellt sich der Graf Rosina als Lindoro vor und macht ihr einen Heiratsantrag. Mit einem Bestechungsgeld sichert sich der Graf Figaros Hilfe, um Rosina für sich zu gewinnen. Figaro rät Almaviva, sich in der Verkleidung eines Soldaten Zugang zu Bartolos Haus zu verschaffen.

Rosina sehnt sich nach Lindoro und schreibt ihm. Bartolo kehrt zurück und bekommt Besuch von Don Basilio, dem Musiklehrer. Er warnt Bartolo vor dem Grafen Almaviva, der es auf Rosina abgesehen habe. Basilio weiß auch ein Mittel, um den Grafen aus der Stadt zu vertreiben: die Verleumdung.

Figaro hat die beiden belauscht und teilt ihre Absprache Rosina mit. Sie gibt ihm einen Liebesbrief für Lindoro.

Bartolo entdeckt an Rosinas Händen Tinte, stellt fest, daß ein Bogen Briefpapier fehlt, und wird mißtraurisch.

Almaviva erscheint in Bartolos Haus als betrunkener Soldat. Rosina gegenüber gibt er sich als Lindoro zu erkennen. Bartolo will sich mit Hilfe der Wache gegen die Einquartierung Almavivas wehren. Als der eingetroffene Offizier Lindoro jedoch nicht festnimmt, weil er über die Situation inzwischen aufgeklärt worden ist, herrscht allgemeine Verblüffung.

II. Akt

Als Musiklehrer Alonso, der den angeblich erkrankten Basilio vertritt, erscheint Almaviva erneut in Bartolos Haus. Rosina erkennt den verkleideten Lindoro sofort. Der mißtrauische Bartolo läßt die beiden nicht aus den Augen. Lindoro gewinnt sein Vertrauen, als er ihm einen Brief Rosinas an Almaviva zusteckt, aus dem die geheime Verbindung der beiden hervorgeht. Es wird eine Musikstunde improvisiert; daraufhin ist Bartolo vollends beruhigt. Von dem modernen Stil der Musik Alonsos und Rosinas hält er allerdings nicht viel; er gibt ein Musikstück aus seiner Jugendzeit zum besten.

Figaro tritt ein, um Bartolo zu rasieren. Unter einem Vorwand entwendet er dem Alten den Balkonschlüssel.

Unerwartet erscheint der angeblich kranke Basilio; doch mit Hilfe einer gut gefüllten Geldbörse des Grafen verschwindet er bereitwillig.

Figaro und Almaviva wollen Rosina um Mitternacht entführen. Begeistert stimmt Rosina dem Plan zu, denn sie möchte ihrem geliebten Lindoro folgen. Bartolo vermutet ein Komplott und jagt alle davon. Er schickt Basilio zum Notar, damit die Vorbereitungen für seine Hochzeit mit Rosina getroffen werden. Seinem Mündel gegenüber verleumdet Bartolo Lindoro. Er behauptet, auf Grund des ihm von Alonso/Lindoro zugesteckten Briefes, Lindoro wolle Rosina dem Grafen Almaviva zuspielen.

Die empörte Rosina erklärt sich daraufhin bereit, Bartolo zu heiraten, und verrät dem Alten den Entführungsplan. Bartolo eilt davon, um die Wache zu alarmieren.

Während eines Gewitters steigen der Graf und Figaro über den Balkon ins Haus ein. Die sich sträubende Rosina klärt der Graf über seine Doppelrolle als Lindoro/Almaviva auf.

Der mit dem Notar zurückkehrende Basilio vereitelt die Flucht der drei Verschwörer. Durch Bestechung kann Figaro Basilio als Trauzeugen gewinnen, dann wird der Ehevertrag zwischen Rosina und dem Grafen unterzeichnet. Dem betrogenen Bartolo überläßt der Graf als Entschädigung Rosinas Mitgift.

© Bayerische Staatsoper

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Biografien

Marco Armiliato studierte Klavier am Paganini-Konservatorium seiner Heimatstadt Genua und begann seine Dirigententätigkeit 1989 mit L’elisir d’amore in Lima/Peru. 1995 debütierte er mit Il barbiere di Siviglia am Teatro La Fenice in Venedig, ein Jahr darauf an der Wiener Staatsoper mit Andrea Chénier und an der San Francisco Opera mit La bohème. Seitdem war er an zahlreichen renommierten Opernhäusern zu erleben, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Opéra National de Paris, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, das Royal Opera House Covent Garden in London, das Opernhaus Zürich, die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper, das Teatro Real in Madrid, das Teatro dell’Opera in Rom, die Arena di Verona und die Lyric Opera of Chicago. (Stand: 2017)

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