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Melodramma buffo in zwei Akten

Komponist Gioachino Rossini · Libretto von Cesare Sterbini
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dienstag, 21. April 2020
19.00 Uhr – 22.10 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 3 Stunden 10 Minuten · 1. Akt (ca. 19.00 - 20.40 Uhr) · Pause (ca. 20.40 - 21.10 Uhr) · 2. Akt (ca. 21.10 - 22.10 Uhr)

Freier Verkauf · Serie 11

Preise K , € 132 / 115 / 95 / 74 / 52 / 30 / 14 / 10

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#BSObarbiere

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Besetzung

Musikalische Leitung
Diego Matheuz
Inszenierung
Ferruccio Soleri
Bühne
Carlo Tommasi
Kostüme
Ute Frühling
Chor
Stellario Fagone

Graf Almaviva
Levy Sekgapane
Bartolo
Ambrogio Maestri
Rosina
Annalisa Stroppa
Figaro
Sean Michael Plumb
Basilio
Roberto Tagliavini
Fiorello
Karel Martin Ludvik
Ambrogio
Oğulcan Yilmaz
Berta
Alexandra Hutton
Ein Offizier
George Vîrban
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

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Mehr dazu

Liebe, List und Lüge. Daraus schuf Rossini sein Meisterwerk! Die Geschichte um den berühmtesten Friseur aller Zeiten: Figaro - Schaumschläger und Klingenwetzer, der alle und alles durcheinanderwirbelt ... Man muß sie einfach erleben, die unglaubliche Geschwindigkeit dieser Musik, die brillanten Solo-Nummern und die mitreißenden Ensembles. Die Oper mit den meisten Ohrwürmern.

 

l.Akt

Graf Almaviva hat sich in Rosina, das streng bewachte Mündel des Doktor Bartolo, verliebt. Heimlich bringt er ihr ein Ständchen. Almaviva trifft Figaro, den Barbier von Sevilla, der im Hause Bartolos verkehrt. Von Figaro erfährt der Graf, daß der alte, geizige Bartolo Rosina heiraten will, um an ihre Erbschaft zu gelangen.

Rosina zeigt sich auf dem Balkon. Absichtlich läßt sie ein Billett fallen, dem Almaviva entnimmt, daß sie Näheres über ihren Verehrer erfahren möchte.

Als Bartolo ausgegangen ist, stellt sich der Graf Rosina als Lindoro vor und macht ihr einen Heiratsantrag. Mit einem Bestechungsgeld sichert sich der Graf Figaros Hilfe, um Rosina für sich zu gewinnen. Figaro rät Almaviva, sich in der Verkleidung eines Soldaten Zugang zu Bartolos Haus zu verschaffen.

Rosina sehnt sich nach Lindoro und schreibt ihm. Bartolo kehrt zurück und bekommt Besuch von Don Basilio, dem Musiklehrer. Er warnt Bartolo vor dem Grafen Almaviva, der es auf Rosina abgesehen habe. Basilio weiß auch ein Mittel, um den Grafen aus der Stadt zu vertreiben: die Verleumdung.

Figaro hat die beiden belauscht und teilt ihre Absprache Rosina mit. Sie gibt ihm einen Liebesbrief für Lindoro.

Bartolo entdeckt an Rosinas Händen Tinte, stellt fest, daß ein Bogen Briefpapier fehlt, und wird mißtraurisch.

Almaviva erscheint in Bartolos Haus als betrunkener Soldat. Rosina gegenüber gibt er sich als Lindoro zu erkennen. Bartolo will sich mit Hilfe der Wache gegen die Einquartierung Almavivas wehren. Als der eingetroffene Offizier Lindoro jedoch nicht festnimmt, weil er über die Situation inzwischen aufgeklärt worden ist, herrscht allgemeine Verblüffung.

II. Akt

Als Musiklehrer Alonso, der den angeblich erkrankten Basilio vertritt, erscheint Almaviva erneut in Bartolos Haus. Rosina erkennt den verkleideten Lindoro sofort. Der mißtrauische Bartolo läßt die beiden nicht aus den Augen. Lindoro gewinnt sein Vertrauen, als er ihm einen Brief Rosinas an Almaviva zusteckt, aus dem die geheime Verbindung der beiden hervorgeht. Es wird eine Musikstunde improvisiert; daraufhin ist Bartolo vollends beruhigt. Von dem modernen Stil der Musik Alonsos und Rosinas hält er allerdings nicht viel; er gibt ein Musikstück aus seiner Jugendzeit zum besten.

Figaro tritt ein, um Bartolo zu rasieren. Unter einem Vorwand entwendet er dem Alten den Balkonschlüssel.

Unerwartet erscheint der angeblich kranke Basilio; doch mit Hilfe einer gut gefüllten Geldbörse des Grafen verschwindet er bereitwillig.

Figaro und Almaviva wollen Rosina um Mitternacht entführen. Begeistert stimmt Rosina dem Plan zu, denn sie möchte ihrem geliebten Lindoro folgen. Bartolo vermutet ein Komplott und jagt alle davon. Er schickt Basilio zum Notar, damit die Vorbereitungen für seine Hochzeit mit Rosina getroffen werden. Seinem Mündel gegenüber verleumdet Bartolo Lindoro. Er behauptet, auf Grund des ihm von Alonso/Lindoro zugesteckten Briefes, Lindoro wolle Rosina dem Grafen Almaviva zuspielen.

Die empörte Rosina erklärt sich daraufhin bereit, Bartolo zu heiraten, und verrät dem Alten den Entführungsplan. Bartolo eilt davon, um die Wache zu alarmieren.

Während eines Gewitters steigen der Graf und Figaro über den Balkon ins Haus ein. Die sich sträubende Rosina klärt der Graf über seine Doppelrolle als Lindoro/Almaviva auf.

Der mit dem Notar zurückkehrende Basilio vereitelt die Flucht der drei Verschwörer. Durch Bestechung kann Figaro Basilio als Trauzeugen gewinnen, dann wird der Ehevertrag zwischen Rosina und dem Grafen unterzeichnet. Dem betrogenen Bartolo überläßt der Graf als Entschädigung Rosinas Mitgift.

© Bayerische Staatsoper

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Biografien

Diego Matheuz, geboren in Venezuela, war von 2011 bis 2015 Chefdirigent des Teatro la Fenice, wo er ein breites Opernrepertoire und Symphoniekonzerte dirigierte. Er ist Chefdirigent des Orquesta Sinfónica Simón Bolívar. Gastengagements führten ihn u. a. an die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Unter den Linden, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, das Teatro La Fenice in Venedig und an das Theater an der Wien. Er arbeitete u. a. mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestra Svizzera Italiana, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Orchestra Philharmonique de Radio France, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem BBC Philharmonic und dem Melbourne Symphony Orchestra, dessen Erster Gastdirigent er war. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2019/20: Il barbiere di Siviglia. (Stand: 2019)

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